IST-Absolventenstorys

In unserem Online-Newsletter stellen wir monatlich IST-Absolventen und ihre Arbeitsplätze vor. Um Ihnen die breite Palette von Einsatzmöglichkeiten nach Ihrer IST-Weiterbildung aufzuzeigen, finden Sie die Berichte hier im Überblick:

„IST-Weiterbildung hat mich vollends überzeugt!“

09.11.2009

„IST-Weiterbildung hat mich vollends überzeugt!“

Giuseppe Lepore arbeitet ehrenamtlich im Verwaltungsrat des Zweitligisten Karlsruher SC. Mit guten Ideen, viel Einsatz und Herzblut hilft er mit, die Ziele des KSC zu verwirklichen. Dabei profitiert er auch von seinem Fernstudium „Fußballmanagement“ beim IST-Studieninstitut.

Giuseppe Lepore hat neben einer Ausbildung zum Industriekaufmann noch eine außerberufliche Fortbildung zum Industriefachwirt IHK sowie ein Studium zum Betriebswirt IHK absolviert. Hauptberuflich arbeitet er als Kreditanalyst im Kreditmanagement (Risiko-Management) bei der Michelin Reifenwerke AG & Co. KGaA in Karlsruhe. Seine große Leidenschaft aber ist „sein“ Verein, der Karlsruher Sportclub, bei dem er sich seit vielen Jahren ehrenamtlich engagiert.

„Von 2003-2007 war ich Mitglied des KSC-Vereinsrates“, erzählt Lepore, „in dessen Funktion ich die selbst entwickelte Konzeption der ‚KSC-Innovationsplattform’ präsentierte, welche das Ziel verfolgt, eine professionelle Organisationsstruktur aufzubauen, die das vielfältige ungenutzte Potenzial und Wissen, das sich im Umfeld des KSC und abseits der bisher definierten Vereinsarbeit befindet, zum Wohle des KSC ehrenamtlich zu nutzen.“

Aufgrund des kontinuierlichen Mitgliederschwundes und eingeschränkter Budgetierungsspielräume wurde vereinsintern beschlossen, die vorgestellte „KSC-Innovationsplattform“ an der konkreten Aufgabe der Mitgliedergewinnung anzuwenden. Lepore leitete daraufhin von 2005 bis 2007 eine ehrenamtliche Projektgruppe, die eine Konzeption zur Mitgliedergewinnung mit dem Namen „Typisch-KSC“ ausarbeitete. „In ca. 100 'Typisch-KSC'-Veranstaltungen zur Mitgliedergewinnung konnte der Mitgliederschwund umgehend gestoppt und ein Mitgliederzuwachs um ca. 68% erzielt werden“, berichtet der 36-Jährige über den Erfolg der Aktion. „In diesem Zusammenhang konnten wir unter anderem die Unterstützung regionaler Unternehmen gewinnen, welche unseren Mitgliedern attraktive Preisnachlässe und weitere interessante Vorteile anbieten. Das Fundament für eine fortan durch die KSC-Geschäftsstelle fortgeführte und organisierte Mitgliedergewinnung war somit gelegt und das ehrenamtliche Projekt wurde 2007 beendet.“ In diesem Jahr wurde Giuseppe Lepore von der KSC-Mitgliederversammlung in den Verwaltungsrat gewählt, in dem er bis heute tätig ist.

KSC in den Herzen fest verankert

Die Aufgaben des siebenköpfigen Verwaltungsrats sind vielfältig. Er berät und überwacht das Präsidium in allen wirtschaftlichen und rechtlichen Angelegenheiten. „Dazu gehört u. a. die Genehmigung und Prüfung des vom Präsidium vorgelegten Haushaltsplanes inklusive Lizenzspieleretat oder die Genehmigung des dem DFB zur Beurteilung der Wirtschaftlichkeit für das nächste Spieljahr vorzulegenden Finanzplanes“, berichtet der gebürtige Karlsruher.

Die Arbeit für den Verein macht Giuseppe Lepore großen Spaß, schließlich ist der KSC für ihn etwas Besonderes: „Der KSC ist ein traditionsreicher, besonders mitgliederorientierter Verein. Das oberste Organ des KSC ist die Mitgliederversammlung. Es gibt nur noch wenige Vereine im deutschen Profifußball, in denen die Mitglieder der Vereinsgremien – wie z. B. die des Präsidiums und des Verwaltungsrates – ausschließlich ehrenamtlich tätig sind und von der Mitgliederversammlung gewählt werden. Der KSC ist für Karlsruhe und die Region ein unverzichtbarer Imageträger und Werbefaktor und in den Herzen vieler Menschen – auch in meinem – fest verankert. Markenzeichen des KSC ist unter anderem die erfolgreiche Jugendfußballarbeit, welche Spieler wie Oliver Kahn, Mehmet Scholl, Sebastian Freis oder Christian Eichner hervorbrachte und den KSC weit über die Region hinaus bekannt gemacht hat.“

Wer in einer Position wie seiner Erfolg haben möchte, sollte nach Giuseppe Lepores Ansicht bestimmte Eigenschaften mitbringen: „Willensstärke, Fleiß, Geduld, Ehrlichkeit, Zielstrebigkeit, Widerstandskraft, und die permanente Bereitschaft, sich fortzubilden, denn Stillstand ist tatsächlich Rückschritt. Eine gewisse Portion Lockerheit schadet jedoch keineswegs!“

Stets freundliche und kompetente Betreuung durch das IST

Lepore selbst hat sich beim IST-Studieninstitut weitergebildet, das Fernstudium „Fußballmanagement“ 2009 erfolgreich abgeschlossen. „Schon vor einigen Jahren suchte ich nach einer Möglichkeit, über den KSC-Tellerrand zu schauen und parallel zu meiner Vereinstätigkeit eine sport- bzw. fußballspezifische Fortbildung zu absolvieren, um weitere Kenntnisse zu gewinnen, welche ich in die tägliche Vereinsarbeit einfließen lassen kann. Darüber hinaus wollte ich mich auf künftige Herausforderungen vorbereiten. Bei meinen Recherchen bin ich im Internet auf das interessante und vielfältige Angebot des IST gestoßen und habe mich für den neuen Studiengang ‚Fußballmanagement’ entschieden. Die Inhalte des Studienganges und die kompetente Beantwortung meiner telefonischen Rückfragen überzeugten mich sofort.“

Und der 36-Jährige zieht ein positives Fazit: „Die IST-Weiterbildung hat mich vollends überzeugt: Interessante Inhalte, strukturiert aufbereitete Studienhefte sowie eine vorzügliche, stets freundliche und kompetente Betreuung durch das IST. Am besten gefallen haben mir die hoch interessanten Wochenendseminare. Insbesondere das Seminar bei Bayer Leverkusen, das mit dem Besuch eines Bundesliga-Heimspiels verknüpft wurde, wird mir immer in positiver Erinnerung bleiben.“

Das Gelernte kann Giuseppe Lepore bei seiner täglichen Arbeit umsetzen: „Die erworbenen Kenntnisse haben mir geholfen, in meiner Funktion als Verwaltungsratsmitglied des KSC neue Impulse und Standards zur Prüfung, Beratung und Vorbereitung von wichtigen Entscheidungsprozessen erfolgreich einzubringen. Ich würde die IST-Weiterbildung jedem weiterempfehlen, der in ehrenamtlicher oder hauptberuflicher Tätigkeit für einen Fußballverein arbeitet. Aus eigener Erfahrung weiß ich, wie wichtig es ist, sein Wissensspektrum stets zu erweitern. Aus diesem Grund werde ich aller Voraussicht nach in Kürze eine weitere IST-Weiterbildung belegen.“

Lepore möchte seine ehrenamtliche Tätigkeit in Zukunft zum Beruf machen: „Mein berufliches Ziel ist es, meine umfangreichen betriebswirtschaftlichen wie auch fußballspezifischen Kenntnisse hauptberuflich für einen Profifußballverein einbringen zu können. Fußball ist schon immer ein bedeutender Bestandteil meines Lebens gewesen und wird es auch immer bleiben.“

Erst einmal stehen aber die Zukunft des KSC im Vordergrund: „Unser Ziel ist es, die wirtschaftliche Konsolidierung fortzusetzen und schnellstmöglich in die Bundesliga zurückzukehren. Hierzu benötigt der KSC dringend eine neue Fußballarena und eine Professionalisierung der Vereinsstrukturen. Von der aktuellen Saison erhoffe ich mir, dass sich unsere Mannschaft weiter steigern und einen einstelligen Tabellenplatz im vorderen Bereich erreichen wird. Ich bin zuversichtlich, dass dies gelingt!“

 

Version: 6.0.2.9