Nationalspielerinnen starten im Januar beim IST

08.12.2009
Nationalspielerinnen starten im Januar beim IST Die aktuellen Europameisterinnen Nadine Angerer und Ariane Hingst belegen ab Januar 2010 die Diplom-Weiterbildung „PersonalTraining“ beim IST-Studieninstitut. Im Vorfeld gaben sie uns einen kurzen Einblick, warum sie sich für diese Weiterbildung entschieden haben und berichteten über ihre sportlichen Ziele – gerade in Hinblick auf die Frauen-WM im eigenen Land.

Nadine Angerer (31) und Ariane Hingst (30) spielen in dieser Saison beide beim 1. FFC Frankfurt, blicken aber auch bereits auf zahlreiche gemeinsame Einsätze und Erfolge mit der deutsche Frauen-Nationalmannschaft zurück. So wurden sie zusammen Weltmeister 2003 und 2007, holten gemeinsam die Europameister-Titel 1997, 2001, 2005 und 2009 und gewannen die Olympische Bronzemedaille 2000, 2004 und 2008. Hinzu kommen bei beiden Deutsche Meisterschaften und Pokalsiege. Nadine Angerer wurde zudem bei der FIFA Weltmeisterschaft 2007 zur besten Torhüterin gewählt, blieb während des ganzen Turniers ohne Gegentor.

Und es gibt weitere Gemeinsamkeiten: So haben sowohl Angerer als auch Hingst eine Ausbildung zur Physiotherapeutin absolviert. Darauf aufbauend haben sie sich nun für die Weiterbildung „PersonalTraining“ beim IST-Studieninstitut entschieden. „Die Weiterbildung ist eine gute Ergänzung zu meinem Beruf als Physiotherapeutin“, sagt Ariane Hingst. „Ich erhoffe mir davon eine Horizonterweiterung und dass ich das gelernte neue Wissen später im Berufsleben einsetzen kann.“ Ähnlich sieht es auch Nadine Angerer: „Als Physiotherapeutin und Sportlerin hat man einen Bezug zur Materie, kennt sich mit Krankheiten und Verletzungen aus. Um mit Patienten noch gezielter arbeiten zu können und mein Wissen zu vergrößern, habe ich mich für diesen Studiengang entschieden.“

Ariane Hingst hält Weiterbildungen für Profisportler für „unumgänglich“, auch für Nadine Angerer ist es grundsätzlich wichtig, sich weiterzubilden: „Einerseits um sich auch mit anderen Dingen als dem Sport auseinanderzusetzen, andererseits um sich ein zweites Standbein neben dem Sport aufzubauen.“ Diese Einsicht ist im Frauenfußball ihrer Meinung nach durchaus weit verbreitet. Viele Sportlerinnen kümmern sich rechtzeitig um die Zeit nach der aktiven Karriere. Immer wieder entscheiden sie sich dabei für das IST mit seinen Fernunterrichtsangeboten. So belegen zurzeit mit Melanie Behringer, Anja Mittag und Martina Müller drei weitere Nationalspielerinnen eine Weiterbildung beim IST, im Bereich des Sportmanagements (siehe Newsletter-Bericht vom Oktober).

Neben dem erfolgreichen Absolvieren ihrer Weiterbildung sind auch die sportlichen Ziele der beiden Spielerinnen vom 1. FFC Frankfurt klar: Während Ariane Hingst aufgrund einer Verletzung erst einmal wieder schnellstmöglich fit werden und auf den Platz zurückehren möchte, nennt Nadine Angerer ehrgeizige Ziele: „Ich will mit dem 1. FFC Frankfurt am liebsten die Meisterschaft gewinnen und das Pokalendspiel in Köln erreichen. Mit der Nationalmannschaft sollte das Ziel bei der WM 2011 in Deutschland der Titel im eigenen Land sein.“

Diese WM in Deutschland wird den Frauanfußball, der laut Angerer bereits auf eine sehr gute Entwicklung zurückblicken kann, weiter voranbringen, wie Ariane Hingst meint: „Frauenfußball hat sich in den letzten Jahren dank der Erfolge der Nationalmannschaft stark entwickelt und einen Riesen-Sprung gemacht, ist aber bei weitem noch nicht am Zenit angekommen, es ist noch viel Platz nach oben. Gerade die Heim-WM bringt den Frauenfußball weiter voran, sowohl in der Professionalität als auch in der Breite. Und man kann auch jetzt schon spüren, dass dank der guten Arbeit des WM-OKs die Popularität und das Interesse deutlich gestiegen ist und auch weiter steigen wird.“

Das IST wünscht beiden auf jeden Fall viel Erfolg beim weitern sportlichen Weg und einen spannenden Start in die Weiterbildung!

Für den Kursstart im Januar gibt es übrigens noch wenige freie Restplätze. Weiter Informationen zur Weiterbildung sowie die Möglichkeit der Online-Anmeldung gibt es hier.
 

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