IST-Herzensprojekte: Denn wenn et Trömmelche jeht

herzensprojekte

Seit dem 12. Jahrhundert stellen die Christen der 40-tägigen Fastenzeit ausgelassene Tage voran, den Karneval. Während dieser Zeit lassen es sich die Menschen richtig gut gehen: es wird gefeiert, getanzt, getrunken und gelacht. Das ganze Rheinland ist eine einzige Partymeile.

Im kommenden Jahr wird dieser Brauch corona-bedingt leider ausfallen müssen. Zumindest so, wie wir ihn alle kennen. Große Bälle und Partys mit Live-Musik und Tanzshows der „Funkenmariechen“ sind verboten. Nicht nur für begeisterte Karnevalisten eine große Enttäuschung.

herzensprojekteManchen Karnevalsvereinen drohen durch den Ausfall der „jecken Tage“ herbe Verluste.

Stefanie Harich, Verwaltung, ist seit 20 Jahren im Kölner Karneval aktiv. Sie hat im Rheinischen Tanzcorps „Echte Fründe" 14 Jahre getanzt und war drei Jahre ehrenamtlich im Trainerteam dabei. „Ich bin zwar mittlerweile nur noch passives Mitglied, bin aber mit dem Herzen immer dabei“, erzählt sie.

  Das „Rheinische Tanzcorps Echte Fründe“ nimmt neue Tänzerinnen und Tänzer ab dem 18. Lebensjahr auf, das Kindertanzcorps ab einem Alter von 10 Jahren und bringt ihnen die Brauchtumspflege des rheinischen Karnevals nahe. Sportliche Herausforderungen und Teamgeist prägen Kinder, Jugendliche und junge Erwachsene auch für das weitere Leben.

herzensprojekteTanzgruppen halten sich oft nur durch ihre Auftrittsgagen und Sponsoren über Wasser. Was aber, wenn es keine Auftritte gibt oder Sponsoren wegbrechen?
Die Grundkosten beispielsweise für die Trainingshalle der Ausstattung neuer Tänzer mit Uniformen bleiben bestehen. Jede Art der Unterstützung ist da natürlich gerne gesehen, um den Verein auch weiterhin zu erhalten.

Wir freuen uns, zum Erhalt des Tanzkorps beitragen zu können und rufen allen Karnevalisten ein optimistisches „Helau“ und „Alaaf“ zu.