Fachbereich wählen
Archiv

06.12.2018

Peggy Fabian absolviert die Hochschulqualifikation "Hotelökonom".

„Es gibt so viel Spannendes zu lernen!“

Schon ihre Ausbildung zur Hotelfachfrau hat Peggy Fabian in einem der Steigenberger Hotels, die zur Deutschen Hospitality gehören, absolviert. Jetzt hat sie dort eine Position im Revenue Management übernommen.

Die Wahl-Hamburgerin hat sich direkt im Anschluss an ihre Ausbildung für die Hochschulweiterbildung „Hotelökonom (FH)“ immatrikuliert. Sie wollte keine Zeit verlieren, ihr in der Ausbildung erlangtes Wissen weiter zu vertiefen. Ihr Engagement wurde auch schon belohnt: Der 25-Jährigen wurde eine Position im Revenue Management angeboten.

IST: Frau Fabian, Sie haben sich entschieden, direkt im Anschluss an Ihre Berufsausbildung die Hochschulweiterbildung „Hotelökonom (FH)“ dranzuhängen. Warum? Hatten sie nicht erst einmal die „Nase vom Lernen voll“?
Peggy Fabian:
Nein, ganz im Gegenteil. Die „Nase voll vom Lernen“ hatte ich nach meiner Ausbildung noch nicht, denn ich fand, dass es in meinem gewählten Berufsfeld noch wesentlich mehr Inhalte zu lernen gab, als die, die in der Ausbildung vermittelt wurden. Die Hotelfachausbildung ist sehr vielfältig und ich hatte die Möglichkeit, da ich in einem großen Haus gelernt habe, viele verschiedene Abläufe kennenzulernen. Allerdings stellen diese Inhalte noch keine Spezialisierung dar, wie ich es mir vorgestellt hatte. Daher wollte ich mein Wissen weiter vertiefen und habe mir nach meiner Ausbildung überlegt, wie ich das am besten neben meiner bestehenden Anstellung verwirklichen kann.

Warum haben Sie sich ausgerechnet für dieses Hochschulzertifikat entschieden?
Fabian: Für mich kam es nie infrage vollzeit zu studieren, denn das würde eine berufliche „Pause“ von einigen Jahren bedeuten. Diese Zeit aber ist für mich wichtig, um Berufserfahrung zu sammeln. Gleichzeitig „reicht“ mir meine Berufsausbildung nicht, um als „Spezialistin“ in meinem Berufsfeld zu agieren – ich musste also eine Lösung finden, um beides unter einen Hut zu bekommen. Letztendlich habe ich lange mit meinem damaligen Direktor gesprochen und er hat mich auf die Idee gebracht, einen Fernstudiengang an der IST-Hochschule zu belegen. Da die Deutsche Hospitality mit dem IST zusammenarbeitet, war ihm dies gut bekannt und er konnte nur Gutes berichten. Nachdem ich mich selbst mit den Angeboten des IST beschäftigt hatte, habe ich mich für das Hochschulzertifikat „Hotelökonom (FH)“ entschieden. Dieses geht drei Semester, also im besten Fall anderthalb Jahre, was mit erstmal perfekt schien, um meine abgeschlossene Ausbildung zu vertiefen. Sollte ich danach noch Interesse haben, weiterzumachen, kann ich mir die Leistungen auf einen Bachelor-Studiengang anrechnen lassen – also ideal.

Sie arbeiten heute bereits als Junior Expert bei der Deutschen Hospitality. Wie kam es zu diesem Karrieresprung?
Fabian: Ich bin tatsächlich ein „Steigenberger Kind“ – durch und durch. Schon meine Ausbildung habe ich in einem Steigenberger Hotel absolviert, und die Tatsache, dass ich heute noch für dieses Unternehmen arbeite, zeigt, dass dort Engagement, Lernbereitschaft und Begeisterung gesehen und gefördert werden. Aus diesem Grund habe ich auch die Position, die ich heute ausübe.

Wird Ihnen der Abschluss zur Hotelökonomin noch weitere Türen öffnen? Was erwarten Sie sich von Ihrem Abschluss?
Fabian: Mein Abschluss zur Hotelökonomin soll auf meinem bisherigen Bildungsweg aufbauen und ihn abrunden. Zu gegebener Zeit soll er mir natürlich weitere Türen öffnen – sei es für die nächste Herausforderung an der Hochschule oder eben beruflich.

Wie sehr hilft Ihnen das Erlernte aus der Weiterbildung jetzt schon in Ihrem Berufsalltag? An welchen Stellen kommt es zum Einsatz?
Fabian: Die einzelnen Module des Hochschulzertifikates und deren Inhalte begegnen mir immer wieder im Berufsalltag. Das Modul „Kundenintegration & Kommunikation“ fand ich dabei ganz besonders spannend. In habe einen großen Teil meiner bisherigen Berufserfahrung in der Reservierungsabteilung und an der Rezeption verbracht – dort habe ich wunderbar anwenden können, was ich hier gelernt habe. Zum Beispiel das Beschwerdehandling, die Bedeutung von Mimik, Gestik und gesprochenen Worten und die Frage, was beim Gast ankommt. Mein Verständnis für die Relevanz von Kundebindungsprogrammen habe ich deutlich ausbauen können. Aktuell beschäftige ich mich mit dem Modul „VWL“ – diese Inhalte sind für meine aktuelle Tätigkeit im Bereich Revenue Management natürlich sehr interessant.

Wie sehen Ihre täglichen Aufgaben aus? Was kann man sich unter Ihrer Tätigkeit vorstellen?
Fabian:
Meine Tätigkeiten sind hierbei sehr abwechslungsreich – ich bin in einem großartigen Team mit sehr erfahrenen Revenue-Experten und arbeite ihnen zu, gleichzeitig lerne ich sehr viel von ihnen. Ich fertige beispielsweise Statistiken an, um Entwicklungen zu beurteilen – gemeinsam mit meinen Kollegen analysieren wir die Zahlen dann und überlegen uns entsprechende Maßnahmen. Ganz grob kann man sagen, dass es in unserem Alltag darum geht, alles, was in den Hotels passiert, zu reporten und entsprechend auszuwerten. (Sie schmunzelt.) Ja, es sind viele, viele Zahlen. Außerdem geht es natürlich um die optimale Preisgestaltung und das Bestehen am Markt. Hier habe ich viele Berührungspunkte mit anderen Abteilungen, die mir bereits vertraut sind. Das ist auch das Schöne an der Arbeit in einem Hotel – alles greift ineinander und je mehr man über die einzelnen Abteilungen weiß, desto besser versteht man das „große Ganze“.

Was hat Ihnen an der Weiterbildung bisher ganz besonders gut gefallen?
Fabian
: Im Nachhinein kann ich sagen, dass es wirklich eine Herausforderung ist, ein Studium und einen Vollzeitjob gleichzeitig zu bewältigen. Dass der Ablauf des Studienganges sehr „frei“ gestaltet ist, hat mir dabei besonders zugesagt. Die Online-Vorlesungen können zu beliebiger Zeit und beliebig oft abgespielt werden, mein Studienheft kann ich durcharbeiten, wenn es für mich zeitlich passt – keine wöchentlichen Aufgaben, die ich einsenden muss. Man kann seinen Studienablauf ganz individuell für sich selbst gestalten. Es erfordert Disziplin, aber man hat dafür sein eigenes Zeitmanagement. Wann immer ich Fragen habe oder Unterstützung benötige, erhalte ich sofort eine Rückmeldung. Ich fühle mich wirklich sehr gut aufgehoben.

Würden Sie die Weiterbildung weiterempfehlen?
Fabian:
Auf jeden Fall. Grundsätzlich würde ich jedem empfehlen, eine Weiterbildung zu absolvieren, so lange man es irgendwie mit seinem Leben vereinbaren kann. Das IST stellt hierbei eine großartige Möglichkeit dar, Beruf und Studium unter einen Hut zu bekommen – besonders Menschen, die nicht studienbedingt vollständig aus dem Beruf aussteigen möchten, kann ich das Angebot des IST sehr ans Herz legen.

Wir wünschen Peggy Fabian alles Gute für die Zukunft. Alle Details zur Hochschulweiterbildung „Hotelökonom (FH)“ finden Sie hier.