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06.12.2018

Ruth Reckel ist Absolventin des Kurses "Resilienztraining".

Weiterentwicklung auf beruflicher und persönlicher Ebene

In den vergangenen Jahren ist der Begriff Resilienz zu einem echten Buzzword geworden. Völlig zu Recht, denn die psychische Widerstandfähigkeit beeinflusst den gesamten Alltag des Menschen, beruflich wie privat. Gut, dass man diese Resilienz trainieren kann.

So, wie Ruth Reckel, die die Weiterbildung „Resilienztraining“ am IST absolviert hat. Nach vielen Jahren als Juristin sattelte sie beruflich noch einmal komplett um und ließ sich zur Heilpraktikerin für Psychotherapie ausbilden. Zurzeit arbeitet sie als pädagogische Kraft in einem Wohnheim für mehrfach geistig Behinderte. Und sie weiß um die Bedeutung der Resilienz: „Ich glaube, dass wir heute mehr denn je darauf angewiesen sind, auf eine innere Widerstandskraft zurückzugreifen. Der Alltag und das Berufsleben werden immer anspruchsvoller. Insofern glaube ich, dass es unerlässlich sein wird, sich mehr und mehr mit der Stärkung der inneren Widerstandskraft auseinanderzusetzen und eben auch in diesem Bereich zu schulen, Hilfe zu geben und die Aufmerksamkeit darauf zu lenken.“

In der viermonatigen Weiterbildung zur Resilienztrainerin hat die 42-Jährige jede Menge Strategien, um die psychische Widerstandskraft zu stärken, kennengelernt. Strategien, die sie nun ebenso beruflich wie privat umsetzen kann.

„Ich habe mich für diese Weiterbildung entschieden, weil ich mir persönliche Erkenntnisse und Grundlagen für eine persönliche Weiterentwicklung gewünscht habe. Ich halte das Resilienztraining außerdem als Ergänzung für meine Tätigkeit als Heilpraktikerin für Psychotherapie für sehr sinnvoll. Ich gebe meinen Klienten so die Möglichkeit, seelische Widerstandskraft aufzubauen“, erläutert sie begeistert und fügt direkt hinzu: „Die Weiterbildung hat mir in allen Bereichen sehr gut gefallen. Die Studienhefte waren ausführlich, interessant zu lesen und bilden auch jetzt noch eine gute Grundlage, um mit ihrer Hilfe Kurse zu konzipieren. Im Seminar hat mir die ausgewogene Mischung aus Wissensvermittlung, Diskussionsrunden und Gruppenarbeiten besonders gut gefallen. Ich habe mich beim IST sehr gut aufgehoben gefühlt.“

In den vier Monaten der Weiterbildung hat sich Reckel mit Hilfe von zwei Studienheften die Grundlagen, Methoden und Techniken der Resilienz und Strategien für ein erfolgreiches Stressmanagement erarbeitet. In zwei Präsenz-Seminaren und einem Webinar wurden Fallbeispiele, Selbsterfahrungen und die Konzeption des Resilienztrainings vertieft. Alles zusammen ein Komplettpaket an Know-how, das die Heilpraktikerin auch zukünftig einsetzen will. „Zum einen möchte ich die Inhalte der Weiterbildung in meiner Praxis für Psychotherapie als Heilpraktikerin sowohl als Kurse für meine Klienten anwenden, als auch in der Einzelarbeit einfließen lassen. Gerade für Menschen, die ein traumatisches Erlebnis hatten, oder nach Ausklingen einer depressiven Phase halte ich das Resilienztraining für hilfreich und wegweisend für die Zukunft. Außerdem möchte ich mit Angehörigen von Demenzkranken arbeiten. Auch dafür finde ich das Resilienztraining eine tolle Ergänzung.“

Der nächste Kurs startet im April 2019. Alle Informationen finden sie hier.