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06.12.2018

Alexander Müller vom SV Rödinghausen war auch zu Gast am IST.

Wie Currywurst der Karriere neuen Biss gibt

Und plötzlich wurde es ganz still. Die angeregten Gespräche verstummten, Meinungs- und Visitenkartenaustausch pausierten zugunsten des ersten Vortrags. Alexander Müller war der Redner, der erste von vier Sportbusinessexperten, die beim ersten IST-Kaminabend des Fachbereichs Sport & Management den vielen Studierenden einen Einblick in eine der spannendsten Branchen überhaupt gaben.

Der Geschäftsführer des SV Rödinghausen, jenem Fußballverein, der in diesem Jahr den großen FC Bayern im DFB-Pokal zu Gast hatte, erzählte von Ticketing und Marketing, von Rödinghausen und Bayern München – und wie es sich anfühlt, mit zu wenig Leuten zu viele Rechnungen in nervenaufreibenden Nachtschichten schreiben zu müssen.

Müller war es auch, der gleich zu Beginn der Veranstaltung einen ganz wichtigen Tipp an die angehenden Sportbusiness-Manager gab: „Schnappt Euch kleinere Projekte, in denen Ihr auch was bewegen könnt. Und bewahrt Euch die ‚Geilheit‘, die Sportler oft schon von Haus aus mitbringen!“

Kamin-Abend der IST-HochschuleDiese Mischung aus Erzählungen zur eigenen Karriere, Anekdoten aus der Sportbranche und cleveren Tipps für einen optimalen Einstieg ins Berufsleben war es, die den Studenten besonders gut gefiel. Auch Friedhelm Lange, Director Global Partnerships bei Borussia Dortmund, Felix Kaiser, der Marketingleiter der easyCredit Basketball-Bundesliga und Freelancer Haider Hassan plauderten in familiärer – und gleichzeitig hochprofessioneller – Art und Weise über ihre Werdegänge sowie die Chancen und Anforderungen für eine gelungene Karriere im Sportbusiness.

Für das IST waren neben Institutsleiter Dr. Hans E. Ulrich und Dekan Prof. Dr. Gerhard Nowak auch die Bildungsexperten des Fachbereichs Sport & Management vor Ort und halfen mit, die Sportbusiness-Profis und die Studierenden zusammen zu bringen. Netzwerken pur, Jobangebote und Folgeverabredungen inklusive. IST-Student Thomas Plottnik war begeistert: „Es ist toll, direkt erste gute Kontakte ins Sportbusiness knüpfen zu können.“ Kommilitone Sascha Reus ergänzte: „Klar, man muss auch selbst aktiv werden beim Netzwerken. Aber mit so Veranstaltungen wie dem Kaminabend wird es uns hier am IST leichtgemacht.“

So entwickelte sich eine über mehrere Stunden wachsende Diskussionsrunde, immer wieder auch von Einzel- oder Kleingruppengesprächen unterbrochen, die nur ein einziges Mal noch kurz verstummte. Dann, als die Currywurst geliefert wurde. Ein Kaminabend ganz nach dem Geschmack aller Beteiligten.

Unser Video gibt Ihnen einen kurzen Einblick in den Abend.