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07.02.2019

„Als Wellness- und Spa-Managerin muss ich die Bedürfnisse von Menschen verstehen!“

Vom Marketing ins Spa-Management eines Luxushotels – ein klassischer Weg dorthin sieht oft anders aus. Aber Sabine Langes Riesenportion Leidenschaft und ihr unbedingter Wille, dort zu arbeiten, haben ihr die Türen geöffnet.

Manchmal muss man viele Dinge ausprobieren, um das Richtige für sich zu erkennen und sich darauf zu konzentrieren. Sabine Lange fühlte sich schon als Kind von allem Schönen und Glanzvollen magisch angezogen. Diese Magie hielt bis ins Erwachsenenalter und so war es eine logische Konsequenz, dass sie dort auch beruflich tätig werden wollte. Sie ging nach Berlin und fand einen Job in der Luxus-Modebranche. „Seitdem faszinieren mich edle Materialien, geschmackvolles Design und hohe Qualität – auch in Hotels und vor allem in Spas.“

 

Eigentlich ist Sabine Lange gelernte Fremdsprachenkorrespondentin mit einem Diplom als Personalassistentin. Ihre erste berufliche Leidenschaft galt dem Bereich Marketing & PR, in dem sie elf Jahre tätig war.

 

Aber die Faszination ‚Spa‘ ließ sie nicht los. Irgendwann kam ihr der Gedanke, Marketing innerhalb der Wellnessbranche machen zu wollen und suchte nach einer speziellen Weiterbildung für diesen Bereich. Diese fand sie mit dem Kurs „Wellness- und Spamanagement" am IST-Studieninstitut.

 

In ihr reifte der Plan, nicht nur Marketing in der Branche machen zu wollen, sondern auch praktisch in einer Wellnessanlage zu arbeiten. „Da ich ja eigentlich mein Marketing-Know-how um wellnessspezifisches Fachwissen erweitern wollte, absolvierte ich zuerst den Lehrgang ‚Wellness- und Spamanagement‘.  Dieser war sehr umfangreich und interessant. Da ich jedoch absoluter Wellness- und Spa-Neuling war, hatte ich keinerlei praktische Vorkenntnisse im Wellnessbereich. So beschloss ich, einen praktischen Teil anzuhängen, um schlussendlich zu ‚verstehen‘, was und wen ich manage, und worauf ich achten muss. Effiziente Mitarbeitereinteilung, Erstellung von Budgets, Durchführung von Inventuren, usw. – all das ist natürlich enorm wichtig. Da wir aber in der Wellness- und Spa-Branche mit Menschen zu tun haben, ist es in meinen Augen essentiell, nicht nur die Bedürfnisse des Kunden oder Gastes zu befriedigen, sondern genauso die der Mitarbeiter. Wenn ich nicht weiß, wer welche Leistung wie erbringen soll, kann ich es nicht kontrollieren und positiv beeinflussen.“

 

Die 42-Jährige hat tatsächlich ihren Traum in die Tat umgesetzt, wenn auch über Umwege. „Ich bin gleich zu Anfang der Weiterbildung schwanger geworden und musste für einige Monate pausieren. Hier kam mir die Flexibilität des IST-Konzeptes sehr entgegen. Vier Monate nach der Geburt meines Sohnes setzte ich mein Fernstudium fort und nach vier Jahren Elternzeit kehrte ich ins Berufsleben zurück“, erzählt Lange. „Ich fing als Spa-Rezeptionistin an. Einen perfekteren Einstieg hätte ich mir nicht wünschen können, denn so konnte ich Treatments verkaufen und vor allem ein Gespür für die Bedürfnisse der Gäste aber auch Trends entwickeln. Zwischenzeitlich landete ich im selben Unternehmen wieder im Marketing und vor meinem ersten Job als Spa-Managerin war ich Direktionsassistentin und leitete die Personalabteilung. Als sich dann endlich die Chance ergab, konnte ich es kaum abwarten, endlich das Gelernte in die Tat umsetzen. Beide Ausbildungen waren inhaltlich sehr fundiert und sind eine wertvolle Ergänzung zu meiner Leidenschaft für das Spa.“

 

Heute ist Lange Spa-Managerin im 5-Sterne-Luxus-Hotel „The Chedi Andermatt“. „Es ist ein Traum, täglich in solch einem Umfeld zu arbeiten mit erstklassigen Teams, exklusiven Produkten und anspruchsvollen Gästen“, schwärmt sie. „Das ist tatsächlich ein hoher Motivator für mich.“

 

Im Berufsalltag profitiert die Spa-Managerin von ihrer Weiterbildung. Auch wenn sie nicht aktiv als Wellness-Therapeutin oder Sauna-Meisterin tätig ist, weiß sie, was mit der Energie während einer Anwendung passiert, wie eine klassische Massage durchgeführt wird und welche Wirkung ein Saunagang auf den Körper hat. Der betriebswirtschaftliche Anteil des Erlernten hilft ihr bei administrativen Aufgaben, wie beispielsweise bei der Kalkulation von Behandlungen, dem Führen von Statistiken und bei dem Verständnis und der Interpretation von Ergebnissen sowie bei Verhandlungen mit Lieferanten und Partnern.

„Besonders Spaß macht mir als Übersetzerin zwischen Management und Mitarbeitern zu fungieren. Ziele, Zahlen und Feedback so zu formulieren, dass alle – vom ‚Pool Attendant‘ bis zum ‚Supervisor Spa Reception‘ – verstehen, worum es geht. Und umgekehrt natürlich auch. Die meisten Hotelmanager sind keine Spa-Gurus und kennen sich leider viel zu wenig in dem Bereich aus. Das macht die Aufgabe eines Spa-Managers umso spannender, wie ich finde. Es ist ein Verkaufen von Ideen, Projekten und Konzepten. Das braucht Überzeugungskraft, aber auch fundiertes Wissen, damit man auch als kompetent wahrgenommen wird. Und hier kommt mir die IST-Weiterbildung sehr zu Gute.“

 

Deshalb empfiehlt sie die Weiterbildung „Wellness- und Spamanagement“ jedem, der bereits in der Wellness- und Spa-Branche tätig ist und ins Management wechseln möchte. Aber auch als Ergänzung zur aktuellen Tätigkeit oder als Einstieg für Quereinsteiger mit einer ordentlichen Portion Leidenschaft für Wellness & Spa.

 

Wir wünschen Sabine Lange alles Gute für ihre Zukunft.