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08.12.2015

„Es macht großen Spaß, in der Hotellerie zu arbeiten“

Das IST bietet seit vielen Jahren die Weiterbildung „Hotelbetriebswirt“ an und in den meisten Fällen entscheiden sich erfahrene Mitarbeiter aus der Gastronomie und Hotellerie für diesen Kurs, um den nächsten Karriereschritt planen. Aber wir haben auch Teilnehmer „entdeckt“, die aufgrund ihrer Ausbildung gar nicht dorthinein passen. Auf den ersten Blick zumindest. Bianca Mertens ist eine von ihnen.

Sprachen waren für die 26-Jährige schon immer faszinierend. In der Schule wählte sie mit den Fächern Französisch, Englisch, Niederländisch und Latein einen sprachlichen Schwerpunkt. Da lag es nahe, dass sie sich für ein Romanistikstudium entschied. Drei Jahre studierte sie in Belgien französische und romanische Literatur und Linguistik und absolvierte einen Auslandsaufenthalt in Spanien, während dessen sie ihre Leidenschaft für die historische Linguistik und für die Lexikographie entdeckte.

Sie schrieb sich für ein dreisprachiges europäisches Master-Programm für Lexikographie in Frankreich ein, dass sie erfolgreich beendete. Damit aber nicht genug. Sie wollte noch promovieren und schreibt derzeit ihre Doktorarbeit an der Université de Liège in Belgien über das Thema „Die protoromanische Wortbildung anhand von Suffixen“. Parallel arbeitet sie im Bereich der romanischen historischen Linguistik und der historischen Lexikographie.  

Da stellt sich doch jedem die Frage, warum diese junge Frau die Weiterbildung „Hotelbetriebswirt“ besucht?

„Seit meinem 15. Lebensjahr arbeite ich neben Schule und Studium in einem benachbarten kleineren Familienhotel“, erläutert Bianca Mertens. „Es hat mir immer großen Spaß bereitet, in diesem Bereich zu arbeiten!“

Eigentlich wollte Bianca Lehrerin werden. Aber ihr wurde schon während des Studiums bewusst, dass ihr diese Idee eigentlich gar nicht mehr gefiel. Also spezialisierte sie sich in den Bereichen Linguistik und Lexikographie. „Es gefällt mir nach wie vor, in diesem Feld zu arbeiten, allerdings ist mir klar geworden, wie schlecht die Berufsaussichten sind. Da ich nach Abschluss meiner Doktorarbeit wahrscheinlich in einem anderen Bereich arbeiten muss, habe ich mich nun dazu entschlossen, in die Hotellerie zurückzukehren.“

Bianca Mertens gibt ehrlich zu, dass sie nach drei Jahren Bachelor-Studiengang, zwei Jahren Masterprogramm und vier Jahren Doktorarbeit kein weiteres Universitätsstudium machen möchte. Sie möchte endlich mal praktisch arbeiten.
„Da mir allerdings wesentliches Know-how für eine gute Position in dieser Branche fehlt, ist die vom IST angebotene Weiterbildung zum Hotelbetriebswirt perfekt für mich“, freut sich Bianca. „Ich kann im neben meiner Doktorarbeit alle Grundkenntnisse im Bereich der Betriebswirtschaft und der Hotellerie erlangen, um sofort nach meiner Dissertation in einen Job einzusteigen.“

Bianca hat Erfahrung, was das Lernen angeht, und ist vom berufsbegleitenden Weiterbildungskonzept ganz angetan. „Am besten gefällt mir jedoch, wie die Weiterbildung und die Seminarhefte aufgebaut sind: Alles wird gut erklärt und durch Beispiele verdeutlicht, so dass auch jemand, der noch nicht in der Branche arbeitet, alles verstehen kann“, erklärt sie. „Außerdem kommen bereits gelernte Konzepte häufig wieder und wichtige Punkte werden an mehreren Stellen des Studiums wiederholt, damit man sie auch gut verinnerlichen kann. Ich bin wirklich sehr zufrieden mit meiner Weiterbildung und bin froh mich für dafür entschieden zu haben.“

Und was ihre berufliche Zukunft angeht, ist die junge Frau ganz bescheiden.
„Ich erwarte hauptsächlich, dass ich die Möglichkeit erhalte, meine Kompetenzen zu erweitern, aus meiner Komfortzone herauszukommen, um ständig Neues zu lernen und mich weiterzuentwickeln. Ich denke, dass die Hotellerie unzählige Möglichkeiten in dieser Hinsicht bietet.“

Wir drücken Bianca Mertens auf jeden Fall die Daumen für ihre Zukunft und wünschen ihr viel Spaß und Erfolg bei ihrer Weiterbildung.

Nähere Informationen zur Weiterbildung „Hotelbetriebswirt“ erhalten Sie hier.