08.03.2022

„Glück und Zufriedenheit sind ansteckend“

Mit gerade mal 30 Jahren hat Anna Homolla einen Lebenslauf vorzuweisen, der aufhorchen lässt. Als Journalistin für den Spiegel, die taz und dpa hat sie früh ein begehrtes Karriereziel erreicht. Nur auf den Fast-Burnout hätte sie gern verzichtet.

Anna Homolla hat in Hamburg Medien- und Informationswissenschaften studiert. Schon während der Studienzeit schaffte sie den Einstieg in die Medienwelt. Erst ein Praktikum, dann freie Mitarbeit. Für die dpa war die junge Frau in Buenos Aires und begleitete redaktionell den G20-Gipfel. Beim Spiegel erhielt sie sogar eine Festanstellung.

Drohender Burnout 

Aber anspruchsvoller Job, Studium und hoher Anspruch an sich selbst führten Homolla an den Rand ihrer Kräfte. „Im Frühjahr 2019 schrieb ich meine Masterarbeit und arbeitete nebenher sehr, sehr viel. Ich war durchgehend gestresst, habe über Wochen von Montag bis Sonntag gearbeitet oder gelernt und hatte zum Teil 70- bis 80-Stunden-Wochen. Schlaf- und Hautprobleme traten auf, ich vernachlässigte mein soziales Umfeld komplett. Kurzum: Ich stand kurz vor einem Burnout und musste für mehrere Wochen krankgeschrieben werden.“

Ihr war klar, dass es so nicht weitergehen konnte. Mit Abschluss ihrer Masterarbeit orientierte sie sich auch beruflich neu, nahm die Unterstützung eines Coaches in Anspruch und entschied sich für die IST-Weiterbildung zum „Stress- und Mentalcoach“.

Als „Head of Communications & Project Coordinator“ bei dem Start-up bondingb. ist Homolla heute vor allem für das strategische Vorgehen in der internen und externen Unternehmenskommunikation sowie in der Entwicklung von Kommunikationskonzepten für Kundinnen und Kunden zuständig. Zusätzlich ist die 30-Jährige als Projektmanagerin und Kommunikationsberaterin für die Ansgar Beteiligungsgesellschaft tätig. 


Achtsamkeit im Blick

Zwei Jobs als berufliche Neuorientierung nach großer Erschöpfung? Das hört sich nicht weniger anstrengend an. „Es ist aber tatsächlich nicht mehr so stressig. Denn seit meinem Fast-Burnout beschäftige ich mich gezielt mit mentaler Gesundheit, Achtsamkeit und persönlicher Weiterentwicklung. Und passe so auf mich auf. Die Weiterbildung zum ‚Stress- und Mentalcoach‘ habe ich in erster Linie für meine eigene persönliche Weiterentwicklung gestartet, um mich noch eingehender mit Stressreduktion und psychosozialer Gesundheit auseinanderzusetzen.“ 

Initialzündung für den Beginn der Weiterbildung waren ihre Erfahrungen, die sie mit ihrem Coach gemacht hat. „In fünf Sitzungen habe ich wahnsinnige Fortschritte machen und wirklich wegweisende Erkenntnisse sammeln können. Das hat mich beeindruckt. Ich wollte mehr über Coaching erfahren. So habe ich das IST entdeckt. Die Weiterbildung zum ‚Stress- und Mentalcoach‘ hat mich inhaltlich komplett angesprochen. Ich dachte mir: Mal schauen, was am Ende bei rauskommt – mindestens ist es eine Investition in mich. Und die ist immer jeden Cent wert!“

Perspektivisch neue Wege

Mittlerweile ist zum persönlichen Motiv ein berufliches Ziel hinzugekommen. Denn die Kommunikationsexpertin möchte ihr Wissen aus der Weiterbildung perspektivisch anderen Menschen weitergeben.

„Menschen zu helfen, war schon immer ein großer Treiber für mich. Ich freue mich darauf, künftig als Stress- und Mentalcoach Menschen auf ihrem Weg zu mehr Zufriedenheit, Gesundheit und innerem Wachstum begleiten zu dürfen. Ich möchte hierbei sowohl Privatpersonen begleiten als auch in Unternehmen zu einem gesunden Arbeitsumfeld beitragen. Ich bin offen für alle Chancen, die sich ergeben – und blicke zuversichtlich in meine Zukunft als Stress- und Mentalcoach“, erläutert Homolla ihre Zukunftspläne. „Von meinen zukünftigen Klientinnen und Klienten sowie meiner Arbeit werde ich sehr viel lernen. Und auf alle Weiterbildungen, die noch folgen werden, freue ich mich auch schon sehr. Lebenslanges Lernen macht glücklich und hält aktiv.“

Homolla findet, dass nicht nur Betroffene psychischer Belastungen in dieser Weiterbildung gut aufgehoben sind. „Durch die ernsthafte Auseinandersetzung mit den Themen ‚Stressreduktion‘ und ‚Stressbewältigung‘ – dann natürlich der schrittweisen Umsetzung – kann jeder präventiv auf die eigene Gesundheit und Psyche einwirken. Und alle können von diesem Wissen profitieren, denn wir sind immer in einer Wechselwirkung mit unserer Außenwelt. Glück und Zufriedenheit sind ansteckend!“

Wir wünschen Anna Homolla alles Gute auf ihrem Weg.

Alle Informationen zu ihrer Weiterbildung  „Stress- und Mentalcoach“ finden Sie hier.