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10.10.2012

„Fantastisch!“ – Deutschlands erste Traumjob-WG

Sechs Teilnehmer verbrachten Ende September zwei Wochen gemeinsam in Deutschlands erster Traumjob-WG, die das IST-Studieninstitut zusammen mit dem Land Fleesensee ins Leben gerufen hatte. Hinter ihnen liegt jetzt eine tolle Zeit mit spannenden Einblicken in ihren jeweiligen Traumjob, vor ihnen eine Weiterbildung beim IST. Das Fazit der Teilnehmer ist durchweg positiv – lesen Sie hier den ausführlichen Abschlussbericht zur Traumjob-WG.

Im Vorfeld der Aktion konnten sich alle Interessierten für einen Platz in der Traumjob-WG bewerben. Zu gewinnen gab es jeweils ein zweiwöchiges Praktikum in der größten Freizeitanlage Nordeuropas, dem Land Fleesensee, um dort Einblicke in den persönlichen Traumjob zu erhalten. Darüber hinaus erhielt jeder Teilnehmer ein Stipendium für eine passende Weiterbildung beim IST – um so auch das notwendige Fachwissen zu erwerben, um in seinem Traumjob erfolgreich arbeiten zu können.

Wellness- und Spamanagement

„Fantastisch“ hat WG-Bewohnerin Christine Cornelia Eggert die Traumjob-WG gefallen. Oder mit ausführlicheren Worten: „Die Traumjob-WG war eine wunderbare Erfahrung mit vielen neuen Eindrücken und in jedem Fall eine Horizonterweiterung. Die Möglichkeit, hinter die Kulissen des angestrebten Traumjobs zu schauen und dessen Alltag kennenzulernen, das gemeinsame Leben in einer top-ausgestatteten Ferienwohnung mit sympathischen anderen ‚Schnupper-Praktikanten‘, das  Begleitprogramm vom Land Fleesensee – all das war ein rundum bildendes und prägendes Erlebnis.“

Christine Eggert hat ihr Praktikum im Land Fleesensee SPA gemacht. „Dort wurden mir zum Beispiel das Abrechnungs- und Bestellsystem, die Personaleinteilung, Budget und Controlling sowie Fragen der Mitarbeitermotivation erklärt“, berichtet die 45-Jährige. „Besonders gut fand ich das morgendliche Kurzmeeting mit allen Mitarbeitern, bei dem alles Anstehende besprochen wurde. Außerdem lernte ich die SPA-Bereiche im Radisson-Schlosshotel sowie im ROBINSON-Club kennen. Besonders toll fand ich es, auch hinter die Kulissen des Iberotel schauen zu dürfen. Da viele SPAs an ein Hotel angegliedert sind, halte ich persönlich diese Verbindung von Hotel- und SPA-Wissen für sehr wichtig, um später auch flexibel einsetzbar zu sein.“     

Verschiedene Aufgaben konnte Christine Eggert in den zwei Wochen übernehmen, zum Beispiel einen „Wohlfühltag“ mit vorbereiten, neue Möglichkeiten der Gästeakquise und Vermarktung eruieren, einen Pressetext verfassen oder Radio-Spots und Vorschläge für regionale Beauty-Treatments entwickeln.

Und auch für die Organisation der ganzen Aktion findet sie lobende Worte: „Die Betreuung im Land Fleesensee und durch das IST-Studieninstitut war sehr gut. Unkompliziert und schnell wurde auf alle Fragen reagiert  und uns ein toller Aufenthalt gesichert. Das fing schon bei den zur Verfügung gestellten Fahrrädern, den Sonderkonditionen in der Therme, der Rundfahrt und  dem Begrüßungs-Grillen an.“

Jetzt steht das IST-Fernstudium „Wellness- und Spamanagement“ für Christine Eggert an. „Schon vor einiger Zeit hatte ich recherchiert, wo es eine auch bei späteren Arbeitgebern anerkannte Ausbildung zum Wellness- und SPA-Manager gibt. Bei Anrufen beim Wellnessverband und mehreren Spitzenhotels deutschlandweit wurde auf das IST-Studieninstitut hingewiesen. Ich freue mich schon riesig auf das Studium, den Austausch mit den Mitstudenten, praktische Tipps der Dozenten, den Abschluss und die Arbeit als Wellness- und SPA-Managerin danach.“

So bleibt für die Schwerinerin momentan ein Schwanken zwischen Rückblick und Ausblick: „Ich bin traurig, dass die Zeit der Traumjob-WG vorbei ist – aber die nun beginnende Weiterbildung und die Aussicht auf ein geplantes Wiedersehen unserer Traumjob-WG stimmen froh. Auf diesem Wege nochmals Danke an das IST-Studieninstitut und das Land Fleesensee für diese tolle Zeit und diese einmaligen Möglichkeiten!“

Gastronomiebetriebswirt

Auch Mirjam Dorntal war dabei, ihr Praktikum machte sie im DORFHOTEL Fleesensee und im ROBINSON Club Fleesensee, dazu hat sie die passende IST-Weiterbildung „Gastronomiebetriebswirt“ gewonnen. „Es hat mir sehr gut gefallen“, sagt die 34-Jährige, „ich habe sehr viele Einblicke in eventuelle zukünftige Jobs bekommen.“ Die Traumjob-WG hat sie darin bekräftigt, auch zukünftig in diesem Beruf arbeiten zu wollen. Das interessante an ihrem Wunschjob in der Gastronomie beschreibt Mirjam Dorntal wie folgt: „Beides zu verbinden – im Hintergrund zu arbeiten, die Verantwortung zu haben und sich, an ‚der Front‘ zu zeigen, eventuell kurz zu helfen, sich aber dann wieder zurücknehmen zu können – das finde ich spannend. Man ist überall und nirgends.“

Eventmanagement

Der einzige Mann in der Traumjob-WG war Martin Komugovic. „Ich würde es jederzeit noch einmal angehen“, ist das Fazit des 34-Jährigen zur Traumjob-WG. Neben der IST-Weiterbildung „Eventmanagement“ erhielt er ein Praktikum im Radisson Blu Resort Schloss Fleesensee, wo er Einblicke in deren Veranstaltungs- und Eventtätigkeiten erhielt. Martin Komugovic findet lobende Worte für seinen Arbeitgeber während des Praktikums: „Das Land Fleesensee ist eine Fundgrube für Personen, die etwas im Leben erreichen wollen und stets nach vorne schauen. Seriosität, Disziplin und absolute Konzentration zeichnen das Personal beim Radisson Blu Schloss Fleesensee aus – und genau so hatte ich mir das vorgestellt. Ich wäre froh, ein Teammitglied in einem Radisson Blu Hotel zu sein.“

Die Arbeit als Eventmanager reizt ihn nach wie vor: „Ich finde es spannend, zum einen die absolute Kontrolle über das Vorgehen zu behalten – Ist auch jedes Detail berücksichtigt worden? –, zum anderen aber alle Aufgaben richtig zu delegieren. Und so step by step zum großen Finale zu kommen.“ Er ist der Meinung, dass das IST-Fernstudium ihm bei seinem weiteren Weg helfen wird: „Es beinhaltet Marketing, Management, Controlling und eine Portion Eigeninitiative, die überall gebraucht wird.“

Tourismusmanagement

Aus Düsseldorf angereist war Nicole Wanzke. Sie unterstützte vor Ort die Land Fleesensee Tourismus Marketing GmbH und hat ein Stipendium für die IST-Weiterbildung „Tourismusmanagement“ gewonnen. „Mir hat die Traumjob-WG sehr gut gefallen, obwohl ich eigentlich kein WG-Typ bin. Aber das gesamte Umfeld, die Betreuung und mein Job haben mir sehr gut gefallen und die anderen Teilnehmer waren nett und umgänglich.“ Während des Praktikums erhielt die 30-Jährige diverse Einblicke ins Marketing und in die Organisation der Dachmarke ‚Land Fleesensee‘ sowie in die Strukturen der einzelnen Hotels. „Ich wurde in den ‚normalen‘ Arbeitsalltag eingegliedert und durfte selbstständig mir zugeteilte Aufgaben erledigen, beispielsweise die Überarbeitung einer Internetseite, die Erstellung des monatlichen Mitarbeiter-Newsletters sowie eines Fotobuches zu einer Veranstaltung und die Ausarbeitung einer Gruppenanfrage.“

Die Arbeit als Tourismusmanagerin ist für Nicole Wanzke auch nach der Traumjob-WG erstrebenswert: „Es ist ein vielseitiges Aufgabengebiet mit interessanten und wechselnden Aufgaben und Projekten, viel interner sowie externer Kommunikation, einem gewissen Maß an Kreativität und diversen Möglichkeiten, sich weiterzuentwickeln.“ Von der IST-Weiterbildung erhofft sie sich, im Tourismus, speziell auf Veranstalter-Ebene, Fuß zu fassen. „Dies gestaltet sich ohne spezielles Studium und direkte Kontakte nämlich sehr schwer.“

Die Traumjob-WG war für Nicole Wanzke eine runde Sache. „Ich habe mich im Land Fleesensee sehr wohl gefühlt und mein dortiger Job hat mir viel Spaß gemacht. Ich bin froh, an dem Projekt teilgenommen zu haben und freue mich auf die Weiterbildung! Danke für die Möglichkeit!“

Golfbetriebsmanagement

Auch Nina Winter blickt zufrieden auf die zwei Wochen zurück: „Die Traumjob WG hat mir sehr gut gefallen! Ich habe Einblicke in das Berufsfeld des Golfbetriebsmanagers bekommen und hatte wirklich nette Kollegen. Es war schön, die Erfahrungen, die man in seinem Bereich gemacht hat, mit den anderen WG-Mitbewohnern teilen zu können. Unser Ferienhaus war außerdem der Knaller, und es war nie langweilig, weil immer jemand da war und es immer etwas zu erzählen gab.“

Nina Winter war im Golf & Country Club Fleesensee tätig, ihre Hauptaufgabe in dieser Zeit war die Erstellung eines Wirtschaftskonzeptes für die Golfanlage, eine Art Businessplan. Neben kleinen theoretischen Einführungen in kaufmännische Bereiche wie z.B. Kostenkalkulation oder Wirtschaftsrecht hat sie auch die Golfanlage sowie das Buchungssystem PC Caddy kennengelernt und einen Tag lang den Ranger und die Turnierleitung begleitet.

Und auch eigene Vorurteile musste die Kölnerin bei ihrer Arbeit im Golf & Country Club Fleesensee revidieren: „Das Land Fleesensee ist ein schönes Fleckchen Erde, ruhig, viel Natur und viele Schafe direkt vor unserer Haustür – das ist man als Einwohner einer Großstadt gar nicht mehr gewohnt! Auch mein Arbeitsplatz war sehr schön gelegen, die Anlage hat einiges zu bieten. Am meisten positiv überrascht hat mich die Lockerheit der Mitarbeiter, ich hätte gedacht, dass es in einem Golfclub doch eher etwas spießiger zugeht, wurde aber eines besseren belehrt. Die Arbeitsatmosphäre war sehr angenehm.“

Was das Interessante am Management einer Golfanlage ist, kann die 30-Jährige klar beantworten: „Die Vielfältigkeit der Aufgaben. Neben Aufgaben wie dem Personalmanagement, der Finanzplanung oder dem Controlling kümmert man sich auch um Dinge wie die Organisation von Events oder des Spiel- und Turnierbetriebs. Und nach getaner Arbeit kann man das ein oder andere Mal auch selbst noch eine Runde über den Platz drehen.“

Dabei helfen, erfolgreich in diesem Bereich arbeiten zu können, soll ihr die IST-Weiterbildung „Golfbetriebsmanagement“. „Von der Weiterbildung erhoffe ich mir den Erwerb von neuen Kenntnissen und Fähigkeiten, die mir im Beruf von Vorteil sind und mein Qualifikationsprofil ergänzen. Ich lerne gerne neue Dinge dazu. Außerdem erhöht diese spezifische Ausbildung meine Chancen, später in einem Golfbetrieb Fuß zu fassen. Diese Branche hat noch einiges an Wachstumspotential.“

Abschließend möchte Nina Winter noch etwas loswerden: „Danke noch mal für die gute Organisation – u.a. auch der Freizeitaktivitäten wie Grillabend, Schnupper-Golfkurs oder Paddeltour – und die tolle Zeit, die ich in der Traumjob WG verbringen durfte.“

Manager im Pferdesport

Die Jüngste im Bunde war Pia Bünten. Die 22-Jährige verbrachte ihre Zeit in der Traumjob-WG auf dem Reiterhof Grüssow bei Malchow und erhielt das Stipendium für die IST-Weiterbildung „Manager im Pferdesport“. „Ich konnte viele neue Erfahrungen sammeln und viel dazulernen. Auch die Betreuung war sehr gut, es war immer ein Ansprechpartner in der Nähe und man hat sich viel Zeit genommen und mir alles ausführlich erklärt.“

Die vielfältigen Einblicke in den zwei Wochen reichten bei ihr von kaufmännischen und betriebswirtschaftlichen Grundlagen – wie z.B. Management, Kostenkalkulation, Forecast, Liquiditätsrechnung oder Buchführung – bis zu unternehmensinternen Abläufen. In der Praxis gehörten zu Pia Büntens Aufgaben u.a. die Erarbeitung eines Unternehmenskonzepts sowie die Reitstundenplanung und -erteilung, „vor allem mit Handicap-Reitern. Das war sehr spannend, da ich damit noch keine Erfahrungen hatte. Alles in allem war es ein umfassender Einblick in das Berufsfeld des Managers im Pferdesport.“

Auch wenn das Land Fleesensee aus der Sicht junger Leute sehr ländlich in ruhiger Umgebung liegt, weiß es zu überzeugen. So berichtet Pia Bünten: „Das Land Fleesensee hat mir sehr gut gefallen und käme für mich als Arbeitgeber in Frage: freundlicher Umgangston, ungezwungene Atmosphäre, gute Zusammenarbeit zwischen den Resort-Partnern, tolle Landschaft und zahlreiche sportliche Freizeitangebote.“

Die Arbeit hat ihr sehr viel Spaß gemacht und sie darin bestärkt, weiterhin den Weg in die Pferdebranche einzuschlagen. Was ihr dabei besonders gefällt? „Die Verbindung aus Theorie und Praxis. Es ist körperliche Arbeit und eine Beschäftigung an frischer Luft, aber eben auch was fürs Köpfchen. Mir gefallen der tägliche Umgang mit Pferden und die verschiedenen Fähigkeiten und Eigenschaften, die man für diesen Beruf mitbringen muss: Teamfähigkeit, Führungskompetenz, Organisationstalent, betriebswirtschaftliches Grundverständnis, usw. Ein Manager im Pferdsport hat viel Verantwortung und muss immer den Gesamtüberblick wahren.“

Von ihrer IST-Weiterbildung „Manager im Pferdsport“ erhofft sich die 22-Jährige bessere berufliche Zukunftschancen und einen Einstieg in ihren Traumberuf sowie mehr Wissen auf allen Fachgebieten rund um die Pferdebranche und das Management.

„Es hat großen Spaß gemacht.“

Die Traumjob-WG kann also rückblickend als voller Erfolg bezeichnet werden. Dafür sprechen auch die Antworten auf die Frage, ob die Sechs die Traumjob-WG weiterempfehlen würden. Denn diese reichen von „Ja, zu 200%.“ über „Na klar! Es hat großen Spaß gemacht, ich habe in lockerer Atmosphäre ein paar Einblicke in ein interessantes Berufsfeld bekommen und vor allem auch nette Leute kennengelernt, mit denen ich auch weiterhin in Kontakt stehe. Über ein erstes Nachtreffen haben wir bereits gesprochen!“ bis hin zu „Ja, auf jeden Fall! Am liebsten würde ich selbst noch einmal teilnehmen.“

 

Informationen zum Land Fleesensee gibt es unter www.fleesensee.de, alles zu den IST-Weiterbildungen auf unserer Homepage.

 

Foto: hintere Reihe von links nach rechts: Christine Cornelia Eggert, Martin Komugovic und Nicole Wanzke; vordere Reihe von links nach rechts: Mirjam Dorntal, Pia Bünten und Nina Winter