29.04.2021

„Anerkennung und Förderung trägt zur Mitarbeiterzufriedenheit deutlich bei.“

Nach ihrer Ausbildung zur Industriekauffrau wagte Alina Rose den Einstieg in die elterliche Unternehmensberatung. Hier wollte sie das Beratergeschäft für Freizeitanlagen von der Pike auf lernen und begann als Projektassistentin. Heute, ein paar Jahre später, ist sie Projektmanagerin, kümmert sich um sicherheitstechnische und bäderbetriebsorganisatorische Angelegenheiten in Schwimmbädern und leitet ein Erlebnisbad.

Nicht immer gefällt jungen Menschen der Gedanke, in den elterlichen Betrieb einzutreten. Es gibt Vorbehalte. Aber für Alina war das der einzig logische Schritt nach der Ausbildung, denn ihr Vater war ihr von klein auf ein Vorbild und das Vater-Tochter-Verhältnis so gut, dass sich beide auch auf beruflicher Ebene begegnen konnten.

Schon nach relativ kurzer Zeit und erst 23-jährig entschied Rose sich für die Weiterbildung „Bäderbetriebsmanagement“. „Die Entscheidung für die Weiterbildung ist mir relativ leichtgefallen. Nachdem ich meine Tätigkeit bei der PROVA Unternehmensberatung im Januar 2015 aufgenommen hatte, wurde mir schnell klar, dass die Freizeitbäderbranche deutlich mehr Wissen erfordert, als man es als Außenstehender denken mag. Um mich hier möglichst zügig einzuarbeiten und Wissen zu erlangen, habe ich neben den vielen Dienstreisen mit meinem Vater auch die Weiterbildung zur Bäderbetriebsmanagerin absolviert.“

Ihr Vater und Arbeitgeber hat sie in dieser Phase besonders unterstützt. „Als junge Frau mit eigenem Hausstand und Berufseinsteigergehalt ist eine Weiterbildung nicht einfach zu finanzieren. Mein Arbeitgeber hat die Kosten für die Weiterbildung sowie die Fahrtkosten für die Präsenztage in Düsseldorf übernommen. Zusätzlich durfte ich die Zeiten, zu denen mal nicht so viel Arbeit anfiel, zum Lernen nutzen.“

Alina Rose ist heute eine gestandene Unternehmensberaterin, die sich aber immer noch über die Unterstützung ihres Vaters, der auch mittlerweile Dozent der IST-Weiterbildung ist, freut. „Gerade die individuelle Förderung meines Vaters ist aus meiner Sicht einfach unbezahlbar. Auf gemeinsamen Dienstreisen, in Besprechungen, Begehungen, Teilnahmen an Messen und Veranstaltungen bekommt man an der Seite eines erfolgreichen Unternehmers wahnsinnig viel Input und knüpft vor allem wichtige Kontakte für die Zukunft.“

Bei der PROVA Unternehmensberatung ist die junge Frau seit einigen Jahren nun für die Bearbeitung von Sicherheitskonzepten für Bäder zuständig und leitet in Zusammenspiel mit ihrem Vater seit 2020 ein Erlebnisbad. „Es war bisher nie mein Wunsch, in das kalte Wasser einer Betriebsmanagerin geworfen zu werden. Viel zu groß war meine Angst, bei wichtigen Entscheidungen mal nicht die richtige treffen zu können. Umso besser finde ich die derzeitige Situation, ein Erlebnisbad leiten zu können und für Rückfragen immer jemanden Erfahrenen an meiner Seite zu wissen.“

Denn sie weiß, dass man zur Führung eines Schwimmbades neben der passenden Ausbildung auch die nötige Erfahrung benötigt. Und die sammelt sie begeistert. Sie liebt den Kontakt zu Kunden, die Herausforderungen, stets neue Sicherheitskonzepte zu erarbeiten, und ihre Kunden bei der Umsetzung zu begleiten. Aber hin und wieder trifft sie auf Widerstand.

„Manchmal ist es schwierig, alteingesessene Schwimmmeister, die sich auf Sätze wie ‚das haben wir schon immer so gemacht‘ beziehen von einem anderen und neumodischeren Denkansatz zu überzeugen. Da kommt doch schnell mal das Gefühl von ‚Lass das junge Mädel doch mal erzählen‘ auf. Allerdings gelingt es mir hier jedoch, insbesondere mit Beispielen und erarbeitetem Know-how zu überzeugen.“

Teile dieses Know-hows hat sie in der Weiterbildung zur Bäderbetriebsmanagerin erhalten. „Vieles, was ich hier gelernt habe, konnte ich gut mit meinem vorhandenen Wissen aus der Ausbildung kombinieren. Durch die spezifische Weiterbildung wurde dieses Wissen jedoch gefestigt, sodass mir die Anwendung im Berufsalltag deutlich erleichtert wurde“, erinnert sich Rose. „Zusätzlich habe ich gerade im Bereich ‚Marketing‘ einiges an Kenntnissen erlangt, die ich bis heute bei der Erstellung von Bäderkonzepten anwenden kann.“

Als deutschlandweit agierende Unternehmensberater sieht sich das Team um Alina Rose oft mit dem Thema „Fachkräftemangel“ konfrontiert. „Aus meiner Sicht gibt es nicht pauschal den Fachkräftemangel“, erklärt Rose. „Das sieht regional tatsächlich sehr unterschiedlich aus. Wir sehen stark schwankende Gehälter in einzelnen Bädern, Personalmangel und unwirtschaftlich kalkulierten Personaleinsatz. Aber grundsätzlich gilt für Arbeitgeber, um die richtigen Mitarbeiter zu finden und gute zu halten, dass Anerkennung und Förderung, zum Beispiel auch mit einer Weiterbildung zum Bäderbetriebsmanager, deutlich zur Mitarbeiterzufriedenheit beitragen.“

Wir wünschen Alina Rose weiterhin so viel Erfolg!

Alle Informationen zur Weiterbildung finden Sie hier.