08.01.2026


BBGM-Zusatzqualifikation „Settingberater:in“ erweitert Karrierechancen
IST-Studierende können künftig eine im Gesundheitswesen besonders gefragte Zusatzqualifikation erwerben: den Titel „Settingberater:in“ des Bundesverbands Betriebliches Gesundheitsmanagement (BBGM).
Diese Zusatzqualifikation orientiert sich an den Vorgaben des „Leitfadens Prävention“ des GKV-Spitzenverbandes. Dort werden Settingberater:innen als zentrale Fachkräfte beschrieben, die sogenannte Lebenswelten – etwa Kitas, Schulen, Hochschulen, Kommunen oder Betriebe – bei der Planung, Umsetzung und nachhaltigen Verankerung gesundheitsförderlicher Strukturen begleiten. Ziel ihrer Arbeit ist es, Prävention nicht als isolierte Maßnahme, sondern als langfristigen Entwicklungsprozess zu verstehen, der partizipativ gestaltet und wissenschaftlich fundiert umgesetzt wird.
Leistungen von Settingberater:innen sind nach § 20a SGB V förderfähig, sofern sie die im Leitfaden definierten Kriterien erfüllen. Dazu gehören auch umfassende Qualifikationsanforderungen. Neben einem Hochschulabschluss müssen Settingberater:innen dazu über spezifische Zusatzkompetenzen für die beiden möglichen Schwerpunkte verfügen.
Studierende der IST-Bachelorstudiengänge „Prävention und Gesundheitsförderung“, „Fitnesswissenschaft und Fitnessökonomie“, „Management im Gesundheitswesen“, „Fitness and Health Management“ sowie des Masterstudiengangs „Prävention, Sporttherapie und Gesundheitsmanagement" verfügen über die geforderten Zusatzkompetenzen und können deshalb ohne zusätzliche Prüfung den Titel „Settingberater:in mit Schwerpunkt Organisations- und Prozessberatung“ gegen Gebühr erwerben.
Voraussetzungen für IST-Studierende
Für Studierende der Bachelorstudiengänge „Prävention und Gesundheitsförderung“ sowie „Fitnesswissenschaft und Fitnessökonomie“ sind folgende Module erforderlich:
• Prävention in Lebenswelten
• Betriebliches Gesundheitsmanagement (BGM)
Studierende des Bachelorstudienganges „Management im Gesundheitswesen“ müssen folgende Module nachweisen können:
• Betriebliches Gesundheitsmanagement
• Prävention und Gesundheitsförderung
Studierende des Bachelorstudienganges „Fitness and Health Management“ benötigen folgende Wahlmodule:
• Betriebliches Gesundheitsmanagement
• Gesundheitsmanagement
Für Absolventen des Masterstudiengangs sind folgende Module abzuschließen:
• Betriebliches Gesundheitsmanagement
• Gesundheitsförderung und Prävention
Die Voraussetzungen für den verhaltensbezogenen Schwerpunkt sind abhängig von den jeweiligen Wahlmodulen und werden individuell vom Verband geprüft.
Bedeutender Mehrwert für die berufliche Zukunft
Mit dem Erwerb der BBGM-Zusatzqualifikation „Settingberater:in“ erweitern IST-Studierende ihr Kompetenzprofil entscheidend. Sie qualifizieren sich für Tätigkeiten, die im Gesundheitswesen zunehmend gefragt und von Krankenkassen gefördert werden. Settingberater:innen sind Schlüsselpersonen in der modernen Präventionslandschaft: Sie sorgen dafür, dass Gesundheitsförderung nicht punktuell wirkt, sondern langfristig Strukturen verändert und Lebenswelten nachhaltig gesund gestaltet.
