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06.01.2026

Yan Yan
Yan Yan

Ein Neuanfang in Deutschland

In ihrer Heimat China war Yan Yan gerade dabei das letzte Semester im Fach Buchhaltung zu absolvieren, als sich ihr überraschend eine neue Tür öffnete. Durch einen Zufall erfuhr sie vom dualen IST-Studium „Bachelor Hotel Management“. Sie beschloss ihr Glück herauszufordern und bewarb sich umgehend – mit Erfolg.

Sie meisterte sämtliche Interviews und Auswahlverfahren, erhielt eine vorläufige Zulassung und stieg in den Flieger nach Deutschland. Rückblickend sagt Yan Yan: „Für mich war das die perfekte Chance, mich weiterzuentwickeln und einen ganz neuen Anfang zu wagen. Schon lange wollte ich die Welt kennenlernen, andere Kulturen erleben und Freundschaften mit Menschen aus aller Welt schließen.“

Sprache als Schlüssel zum Erfolg
In Deutschland angekommen, stellte sich die Fremdsprache schnell als größte Hürde heraus. Die junge Studienanwärterin lebte in den ersten drei Monaten mit anderen Chines:innen zusammen – es erleichterte das Ankommen, aber Yan Yan merkte schnell, dass sie die deutsche Sprache möglichst umfassend in ihren Alltag integrieren musste, um schneller zu lernen: „Ich musste raus aus der Komfortzone, üben, lernen – und möglichst schnell die sprachlichen Voraussetzungen für die volle Zulassung schaffen.“ 

Gesagt, getan – sie packte ihre Sachen und zog zu einer deutschen Gastfamilie. Hier schaffte Yan Yan schließlich das C1-Level in Deutsch und erhielt somit die volle Zulassung für den dualen Bachelor „Hotel Management“. Damit bewies sie nicht nur Mut und eine hohe Auffassungsgabe, sondern auch den unbedingten Willen, ihre Ziele zu erreichen. 

Hilfe holen und erhalten
Mit Beginn des dualen Studiums begann auch Yan Yans Arbeit im renommierten Öschberghof. Obwohl sie in China nie zuvor in der Hotellerie arbeitete, meisterte die duale Studentin auch diese Aufgaben mit dem ihr eigenen Ehrgeiz „Das Schicksal hatte mich hierhergeführt, und ich wollte die Gelegenheit nutzen und meine Aufgaben gewissenhaft erledigen.“ 

In einem fremden Land, in einer neuen Sprache zu arbeiten und gleichzeitig zu studieren beinhaltete dennoch einige Hürden und Herausforderungen. Zu Beginn des Studiums musste Yan Yan einige Prüfungen wiederholen, sie merkte schnell, dass sie ohne Hilfe nicht weiterkam, wenn sie ihr Ziel – innerhalb der Regelstudienzeit fertig zu werden – erreichen wollte. Sie suchte sich Hilfe bei Komiliton:innen, Dozierenden und Tutor:innen und erhielt die erhoffte Unterstützung! Mithilfe der persönlichen Beratung strukturierte Yan Yan ihre Lernmethoden neu. Sie fasste die Lerninhalte in eigenen Worten zusammen, um sie besser verstehen und behalten zu können und meisterte ihr Bachelorstudium tatsächlich innerhalb der Regelstudienzeit.

Der Mensch im Mittelpunkt
Zum Abschluss ihres Studiums verfasste die Studierende eine Bachelorarbeit zur sozialen Nachhaltigkeit im Personalmanagement. In China sagt man „Der Mensch steht im Mittelpunkt“. Dieses Motto inspirierte Yan Yan bei der Wahl eines Themas für die Abschlussarbeit, denn auch im Hotel gilt „wer Mitarbeitende dazu bringt, sich wohlzufühlen und zusammenzuwachsen, der steigert die Effizienz des Unternehmens, schafft ein gutes Arbeitsklima und fördert die soziale Nachhaltigkeit.“ 

Die Absolventin bestand mit Bravour und erhielt bereits ein Arbeitsvisum, sodass das Abenteuer Deutschland weitergehen kann. Wie Yan Yan selbst sagt: „Schritt für Schritt, mit Planung, Umsetzung und Zieltreue - und dabei stets die Gegenwart wertschätzend.“

Tipps für Studierende mit Deutsch als Zweitsprache

Die Absolventin ist heute glücklich über die Chance, die sich ihr mit dem dualen IST-Studium in Deutschland geboten hat und würde die IST-Hochschule weiterempfehlen: „Ein duales Studium in Deutschland ist eine gute Wahl. Man lernt nicht nur theoretisch, sondern wächst auch in der Praxis. Man bekommt ein Sprachumfeld, kann sich ausprobieren, gewöhnt sich früher an den Berufsalltag und hat die Chance, in verschiedenen Abteilungen zu arbeiten.“ 

Auch wenn die Sprachbarriere eine große Hürde ist, hat Yan Yan praktische Tipps, um nicht-muttersprachlichen Studierenden den Start zu erleichtern:
Besucht regelmäßig Seminare
Tauscht euch mit deutschen Kommiliton:innen aus
Sucht das Gespräch mit Dozent:innen und Tutor:innen
Fasst den Lernstoff in eigenen Worten zusammen

Wir wünschen Yan Yan alles Gute und viel Erfolg auf ihrem weiteren Weg. Mit der im Studium bewiesenen Zielstrebigkeit kann sie sicherlich alles erreichen, was sie sich vornimmt.