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29.04.2026

Marie Wagner
Marie Wagner

„Ich stand bereits mit 10 Jahren in der Küche“

Marie Wagner hatte ihre Vorstellung von der Zukunft bereits im Grundschulalter klar vor Augen. Kochen und Backen wurde früh zum Lebensmittelpunkt. Heute studiert sie im dualen Bachelorstudiengang „Hotel Management“ mit dem Schwerpunkt „Culinary Management“. Im Gespräch mit der IST erklärt die Studierende, warum dieser Studiengang die perfekte Ergänzung zu ihrer frühen Begeisterung für die Kulinarik ist.

Marie Wagner ist 20 Jahre alt und weiß bereits seit zehn Jahren, in welcher Branche sie sich eine Karriere aufbauen wird. Das können wohl nur Wenige von sich behaupten. Bereits mit zehn Jahren stand Marie regelmäßig in der Küche, um den Sonntagskuchen für die Familie zu backen. Schnell kam auch die Leidenschaft für das Kochen hinzu. Die Küche war und blieb ihr liebster Schaffensraum, in dem sie sich ausprobieren, lernen und Ideen umsetzen konnte. Mit 13 Jahren – während andere noch wenig Gedanken an die berufliche Zukunft verschwenden – absolvierte Marie bereits ein Küchenpraktikum – das erste von vielen. Rückblickend sagt sie: „Eigentlich begleitet mich der Wunsch, in der Gastronomie zu arbeiten, schon mein ganzes Leben. Seit meiner Kindheit fasziniert mich alles rund um die Küche, das Essen und vor allem den Gast. Ich kann mich nicht daran erinnern, jemals nicht an diesem Handwerk interessiert gewesen zu sein.“ 

Der erste Job und die Erkenntnis „Kochen ist mehr als Handwerk“
Aus Hobby und Praktikum wurde schnell eine echte berufliche Perspektive: „Mit 16 Jahren habe ich zusätzlich einen Nebenjob im Service übernommen, den ich bis zum Start meines Studiums ausgeübt habe. Die Arbeit mit Gästen, das Zusammenspiel im Team und die Dynamik des Gastronomiealltags haben mich immer wieder aufs Neue begeistert.“ Im Arbeitsalltag kam Marie schnell die Erkenntnis, dass in der Gastronomie Qualitäten gefordert sind, die über das Kochen hinausgehen. Im Studium mit dem Schwerpunkt „Culinary Management“ sah sie „eine Brücke zwischen dem klassischen Handwerk des Kochens und den verschiedenen Bereichen eines Hotels. Dadurch hatte ich die Möglichkeit, das Gesamtkonzept ‚Hotel‘ zu verstehen, Abläufe ganzheitlich zu betrachten und gleichzeitig meiner größten Leidenschaft, dem Kochen, treu zu bleiben und mich darin weiterzuentwickeln.“

Studium und neue Visionen – der Traum vom eigenen Hotel
Marie hat das duale Studium voller Tatendrang im RIVA-Hotel in Konstanz begonnen. Ihr Arbeitgeber gab der jungen Studentin die Möglichkeit, passend zu ihrem Schwerpunkt „Culinary Management“, möglichst viele Aufgaben in der Küche und im Service zu übernehmen. In Konstanz musste die Studentin sich in einen ganz neuen Tagesablauf einfinden: „Vormittags widme ich mich meist den Aufgaben für die Hochschule, bevor ich ab 16 Uhr zur Arbeit gehe. Dort bereiten wir gemeinsam den Abendservice vor, der um 19 Uhr beginnt. Mein Arbeitstag endet meist zwischen Mitternacht und ein Uhr – lange Tage, die mich fordern, aber auch unglaublich erfüllen. Ich liebe die Arbeit, die ich dort tue, und versuche, aus jedem einzelnen Tag etwas mitzunehmen.“

Maries Studium ist noch nicht vorbei, aber sie hat schon viele Bereiche, Abläufe und Zusammenhänge der Hotellerie kennengelernt, und aus diesen Eindrücken hat sich eine neue Vision geformt: Der Traum vom eigenen Hotel. „Ich bin heute wissbegieriger denn je. Mein duales IST-Studium ist genau diese Mischung aus Lernen, praktischer Erfahrung und eigenverantwortlichem Mitgestalten, die meine Leidenschaft für die Hotellerie jeden Tag neu entfacht.“ Der Traum vom eigenen Hotel und die Leidenschaft für Kulinarik treiben sie voran. Auch wenn die Verwirklichung dieser Vision noch in weiter Ferne liegt, ist sich Marie sicher: „Ich bin überzeugt, dass mir das Studium hierfür eine ideale Grundlage bietet, da es Theorie und Praxis vereint und die Küche, die sonst oft isoliert betrachtet wird, aktiv in die Gesamtbetrachtung einbezieht.“

Vier Wochen im Öschberghof
Um auch einmal über den Rand des eigenen Hotels hinauszuschauen und zu sehen, wie das Thema „Culinary Management“ in anderen Hotels praktiziert wird, tauscht Marie Wagner für die nächsten vier Wochen ihren Arbeitsplatz: Im renommierten Hotel „Öschberghof“, ebenfalls Bildungspartner der IST-Hochschule, wird Marie die Position des dortigen Studenten einnehmen, während dieser vier Wochen lang das RIVA Hotel in Konstanz kennlernt. Ein vielversprechendes Experiment, das hoffentlich Schule machen wird, damit weitere Studierende von diese besonderen Kooperationsform profitieren werden.

Tipps zum Schwerpunkt „Culinary Management“
Auf die Frage, für wen sich der Schwerpunkt „Culinary Management“ besonders eignet, hat die Studentin eine klare Antwort: „Wer Freude am Kochen hat und gleichzeitig alle Facetten eines Hotels kennenlernen möchte, dem kann ich diesen Studiengang nur ans Herz legen. Für mich ist er die perfekte Verbindung aus Praxis, Theorie und persönlicher Weiterentwicklung. Man muss allerdings im Hinterkopf behalten, dass man im Hotel nur das praktische Wissen zum Thema „Kochen“ erlernt und nicht wie auf der Berufsschule das Kochen als zusätzliches Unterrichtsfach hat. Das Studium vermittelt dennoch wertvolles Wissen in administrativen Bereichen, dass man in einer klassischen Kochausbildung so nicht erhält.“ Für das Studium an der IST-Hochschule spricht Marie Wagner eine klare Empfehlung aus: „Für mich ist die Kombination aus Flexibilität, guter Betreuung und praxisnahen Inhalten genau das, was die IST-Hochschule so wertvoll macht.“

Wir wünschen Marie Wagner alles erdenklich Gute für ihren weiteren Studienverlauf. Dank der ihr eigenen Zielstrebigkeit, ihrem Durchhaltervermögen und der absoluten Berufung für die Hotellerie, sind wir sicher, dass wir über das Studium hinaus noch von ihr hören werden.