29.07.2026


Vom Sportjournalismus zum Themenmanagement bei der AOK
Was mit einem einfachen Headset und ersten Moderationen begann, führte über die Pressearbeit beim SV Werder Bremen bis zur AOK Rheinland/Hamburg. Heute steuert Marc Stubbemann Becker dort relevante Gesundheitsthemen und verbindet journalistische Erfahrung mit dem Fachwissen aus seiner IST-Weiterbildung „Betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)“.
Schon länger an Medien interessiert, wurde Marc Stubbemann Becker als 14-Jähriger auf einen Internetradiosender aufmerksam, bei dem er sich als Moderator bewarb.
„Angefangen habe ich mit einem einfachen Headset. Nach und nach kamen ein Studiomikrofon und ein Mischpult dazu. Gleichzeitig habe ich gelernt, wie man recherchiert, Interviews vorbereitet und Nachrichten präsentiert.“
Auch wenn die technische Ausstattung zunächst überschaubar war, machte der Schülerjob richtig Spaß und aus dem Hobby entstand ein konkreter Berufswunsch. Nach der Schule entschied sich Marc deshalb für ein Bachelorstudium im Bereich Journalismus und Medien.
Journalistische Praxis beim SV Werder Bremen
Der Fußball war und ist die zweite große Leidenschaft in Marcs Leben. Er selbst war viele Jahre aktiv. Als seine Schwester später eine Kindermannschaft beim SV Werder Bremen trainierte, erfuhr sie, dass in der Fußballamateurabteilung eine Stelle in der Pressearbeit frei geworden war.
Für Marc ergab sich damit die Gelegenheit, Studium und praktische Medienarbeit miteinander zu verbinden. Parallel zu seinem Bachelorstudium betreute er die Website der Abteilung, führte Interviews, verfasste Spielberichte und Magazinbeiträge und fotografierte bei Veranstaltungen und Spielen. So lernte er die gesamte Bandbreite redaktioneller Arbeit kennen – von der Recherche vor Ort bis zur Veröffentlichung.
Der Wechsel in die Unternehmenskommunikation
Mit seinem Umzug von Bremen ins Rheinland änderte sich auch der berufliche Schwerpunkt. Zunächst arbeitete heute 39-Jährige als Redakteur für ein Online-Fitnessstudio von Franziska van Almsick. Als das Unternehmen seinen Sitz nach Berlin verlegte, entschied er sich gegen einen weiteren Umzug und für eine berufliche Neuorientierung.
Der nächste Schritt führte ihn in die Unternehmenskommunikation. Bei einer Agentur arbeitete er als Redakteur für die bundesweite Firmenkundenkommunikation der AOK. Neben vier Printmagazinen betreute er den Themenbereich der Betrieblichen Gesundheitsförderung. Er verfasste Meldungen, bereitete Fachartikel redaktionell auf und arbeitete dabei eng mit den Expert:innen der AOK zusammen.
Mehr als zehn Jahre war er auf Agenturseite für die Gesundheitskasse tätig. Als sich schließlich eine passende Position direkt bei der AOK Rheinland/Hamburg ergab, war der Wechsel für ihn folgerichtig.
Gesundheitsthemen finden, einordnen und vernetzen
Heute ist Marc als Themenmanager in der Medienabteilung der AOK Rheinland/Hamburg tätig. Seine Aufgabe besteht darin, Themen mit Kommunikationspotenzial im Unternehmen zu identifizieren, zu bewerten und für die verschiedenen Medienkanäle aufzubereiten. Dazu pflegt er die Inhalte im Redaktionsplanungstool und sorgt dafür, dass relevante Themen innerhalb der umfangreichen Medienlandschaft der AOK miteinander vernetzt werden. „Die Themenvielfalt ist enorm. Gleichzeitig haben wir als Krankenkasse eine besondere Verantwortung gegenüber unseren Versicherten und einen klaren Aufklärungsauftrag. Dadurch ist meine Arbeit nicht nur abwechslungsreich, sondern auch gesellschaftlich relevant.“
Fachwissen statt Arbeit an der Oberfläche
Bereits während seiner Zeit bei der Agentur beschäftigte sich Marc täglich mit Betrieblicher Gesundheitsförderung. Obwohl er zahlreiche Meldungen und Fachbeiträge zu diesem Bereich betreute, wollte er die Inhalte nicht ausschließlich aus redaktioneller Sicht bearbeiten. „Mein Ziel war es, bei diesen Themen nicht nur an der Oberfläche zu bleiben. Ich wollte die fachlichen Zusammenhänge besser verstehen und Beiträge auch inhaltlich sicherer beurteilen können.“
Deshalb entschied er sich für die berufsbegleitende IST-Weiterbildung „Betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)“. Mit seinem Weiterbildungsvorschlag ging er direkt auf seinen Vorgesetzten zu. Die Agentur übernahm schließlich die Kosten, da beide Seiten von dem zusätzlichen Fachwissen profitierten.
Weiterbildung mit Substanz und Praxisbezug
Bei der Auswahl des Bildungsangebots waren für Marc vor allem drei Punkte entscheidend: fachlicher Tiefgang, die Vereinbarkeit mit einer Vollzeitstelle und ein anerkannter Abschluss. „Ich habe nach einer Weiterbildung gesucht, die theoretisches Wissen praxisnah vermittelt. Gleichzeitig war mir ein echtes IHK-Zertifikat wichtig. Es gibt viele sehr kurze Angebote in diesem Bereich. Ich wollte bewusst eine Qualifikation mit mehr Substanz.“
Seine Erwartungen wurden erfüllt. Die Inhalte ließen sich gut in den Berufsalltag integrieren und unmittelbar auf seine redaktionelle Arbeit übertragen.
Das berufliche Ziel ist erreicht
Marc Stubbemann Becker ist rundum zufrieden. Seine beruflichen Ziele haben sich erfüllt: als Themenmanager steuert er in der Medienabteilung einer der größten Krankenkassen in Nordrhein-Westfalen und steuert die Kommunikation für Privat- und Firmenkunden und vertritt die AOK Rheinland/Hamburg als Markenbotschafter auf LinkedIn.
Auch im persönlichen Umfeld hat er die Weiterbildung bereits empfohlen. Ein ehemaliger Kollege überlegt, seine berufliche Laufbahn stärker auf Betriebliches Gesundheitsmanagement auszurichten: „Sollte er sich für diesen Weg entscheiden, ist das IST aus meiner Sicht die richtige Anlaufstelle.“
