13.10.2026


Digitalisierung und KI: Wie bleibt die Arbeitswelt gesund?
Wie lassen sich Digitalisierung und Künstliche Intelligenz so gestalten, dass nicht nur Arbeitsprozesse effizienter werden, sondern auch die Gesundheit der Beschäftigten im Fokus bleibt? Mit dieser Frage beschäftigte sich IST-Prof. Dr. Martin Lange beim 11. Gesundheitskongress der Niedersächsischen Landesverwaltung in Hannover.
Unter dem Blickwinkel einer gesundheitsgerechten Digitalisierung zeigte der IST-Professor auf, wie neue Technologien die Arbeitswelt verändern. Denn mit dem Einsatz von KI und digitalen Anwendungen wandeln sich nicht nur Aufgaben und Arbeitsabläufe, sondern auch die Zusammenarbeit und die Verantwortung innerhalb von Organisationen. Seine zentrale Botschaft: Gesundheit darf bei der Digitalisierung nicht erst im Nachhinein berücksichtigt werden, sondern muss von Anfang an mitgedacht werden.
Nach der Eröffnung des Kongresses durch Niedersachsens Innenministerin Daniela Behrens und Thomas Altgeld, Geschäftsführer der Landesvereinigung für Gesundheit und Akademie für Sozialmedizin Niedersachsen Bremen e. V., brachte Prof. Dr. Lange seine wissenschaftliche Perspektive in das Programm ein.
Wie sich digitale Technologien gesundheitsgerecht in den Arbeitsalltag integrieren lassen, erarbeiteten die Teilnehmenden anschließend in einem praxisorientierten Workshop. Ergänzt wurde das Kongressprogramm durch einen Fachvortrag von Prof. Dr. med. Dr. phil. Astrid Müller von der Medizinischen Hochschule Hannover, die sich mit nicht-stoffgebundenen Abhängigkeiten in der Arbeitswelt beschäftigte.
Der Kongress Anfang Oktober machte deutlich: Eine zukunftsfähige Arbeitswelt braucht nicht nur innovative Technologien, sondern auch einen bewussten Umgang mit ihren Auswirkungen auf den Menschen.
Unser Foto zeigt v.l.n.r.: Prof. Dr. med. Dr. phil. Astrid Müller, Thomas Altgelt, Ministerin Daniela Behrens und Prof. Dr. Martin Lange
