22.10.2026


„Ich wollte verstehen, warum bestimmte Maßnahmen wirklich funktionieren“
Als Sales Administration Specialist bei einem Softwareentwickler ist Laura Barucha beruflich in der IT-Branche zu Hause. Mit der Weiterbildung „Longevity Coach“ hat sie sich ganz bewusst für ein Themenfeld entschieden, das mit ihrem Arbeitsalltag zunächst wenig zu tun hat, sie persönlich aber umso mehr beschäftigt. Aus ihrem Interesse an Training, Regeneration, Ernährung und gesundem Altern entstand der Wunsch, tiefer einzusteigen – weg von allgemeinen Tipps, hin zu wissenschaftlich fundiertem Wissen.
Vom persönlichen Interesse zum fundierten Wissen
Der Wunsch, sich intensiver mit Longevity zu beschäftigen, entstand bei Laura Barucha vor etwa einem Jahr. Rund um ihren 30. Geburtstag begann sie, sich noch stärker mit Ernährung, Training, Mobility, Schlaf und Regeneration auseinanderzusetzen. Schnell ging es ihr dabei nicht mehr nur um die Frage, was ihr persönlich guttut. Sie wollte verstehen, warum bestimmte Maßnahmen wirken, und welche Erkenntnisse dahinterstehen.
Gerade bei Gesundheitsthemen empfand sie die Vielzahl an Informationen im Internet als Herausforderung. Unterschiedliche Empfehlungen und Fehlinformationen machten für sie deutlich, wie wichtig verlässliche und wissenschaftlich fundierte Quellen sind. Die Weiterbildung „Longevity Coach“ bietet ihr deshalb die Möglichkeit, ihr bisheriges Wissen zu vertiefen und einzelne Themen in einen größeren Zusammenhang einzuordnen.
Besonders fasziniert sie, wie stark sich der eigene Lebensstil auf den Alterungsprozess auswirken kann. Zwar lasse sich Altern nicht verhindern, doch Bewegung, Ernährung, Schlaf, Regeneration und weitere Faktoren könnten dazu beitragen, die eigene Lebensqualität über viele Jahre zu erhalten.
Stress als persönlicher Wendepunkt
Auch eigene Erfahrungen haben ihre Entscheidung für die Weiterbildung beeinflusst. Während ihres berufsbegleitenden BWL-Studiums hat die Hessin erlebt, wie deutlich sich Stress auf Schlaf, Regeneration und das allgemeine Wohlbefinden auswirken können. Seitdem geht sie bewusster mit Belastungen um, plant Pausen ein und versucht, eigene Bedürfnisse und körperliche Signale stärker wahrzunehmen. Für sie wurde dadurch deutlich, dass Prävention nicht erst dann beginnen sollte, wenn Beschwerden auftreten.
Warum Muskelkraft im Alter so wichtig ist
Ein Thema aus der Weiterbildung ist Laura besonders im Gedächtnis geblieben: Sarkopenie, der altersbedingte Verlust von Muskelmasse und Muskelkraft. Für sie hat dieser Punkt noch einmal unterstrichen, welche Bedeutung Krafttraining weit über Fitness und Ästhetik hinaus haben kann. Muskelkraft trägt entscheidend dazu bei, auch im höheren Alter mobil und selbstständig zu bleiben. Gleichzeitig wurde ihr durch die Weiterbildung noch bewusster, dass Training allein nicht ausreicht. Ebenso wichtig sind Erholung, Schlaf, Ernährung und ein sinnvoller Umgang mit Stress.
Gerade dieses Zusammenspiel verschiedener Faktoren macht Longevity für sie so spannend. Statt einzelne Stellschrauben isoliert zu betrachten, geht es darum, den gesamten Lebensstil in den Blick zu nehmen.
Aus persönlichem Interesse können neue Wege entstehen
Der Abschluss der Weiterbildung ist nun zum Greifen nah und Laura möchte zunächst ihr neu gewonnenes Wissen vor allem für sich selbst nutzen und den eigenen Alltag noch bewusster gestalten. Gleichzeitig kann sie sich gut vorstellen, künftig auch andere Menschen für das Thema „Longevity“ zu sensibilisieren und zu zeigen, wie bereits kleine Veränderungen positive Effekte haben können.
Durch die Ausbildung sind dabei auch erste berufliche Ideen entstanden. Besonders interessant findet sie die Möglichkeit, Gesundheitsthemen über Social Media verständlich aufzubereiten und Wissen niedrigschwellig zu vermitteln. Wie genau sich dieser Weg entwickeln könnte, lässt sie bewusst offen.
Fest steht für sie aber schon jetzt: Die Entscheidung, sich fachlich mit Longevity auseinanderzusetzen, hat aus einem persönlichen Interesse ein deutlich tieferes Verständnis gemacht und möglicherweise den Ausgangspunkt für ganz neue Perspektiven geschaffen.
