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08.11.2019

Benjamin Willems zum Thema "Fachkräftemangel".

„Das Schiff muss wendiger werden!“

Das Interesse am Vortrag von Michèle Holzwarth und Benjamin Willems, dem Bildungsexperten der IST-Hochschule für Management, war groß. Was keine Überraschung war, präsentierte er doch beim Golfkongress des GMVD in Oberursel Lösungen zu dem Thema, das die Golfbranche aktuell bewegt: der Fachkräftemangel.

„Wir haben einen Fachkräftemangel. Und im sogenannten ‚War of talents‘ ist die Wirtschaft schneller als der Sport. Und selbst innerhalb des Sports ist die Golfbranche nicht die schnellste“, so Willems. Um aber auf die sich stetig wandelnden Anforderungen und die gleichzeitige Nachwuchsproblematik besser reagieren zu können, müsse man neue Wege gehen. „Das Schiff muss wendiger werden!“ Mit den richtigen Bildungsangeboten und vorausschauender Personalplanung sei es eben auch in der heutigen Zeit möglich, seine Anlage zukunftssicher aufzustellen und die Talente von morgen schon heute zu binden.

Wie das in der Praxis aussehen kann, hat Michèle Holzwarth, Clubmanagerin des Golfclubs Starnberg, präsentiert. „Frisches Blut ist wichtig für jedes Unternehmen. Wir haben jemanden gesucht, der Sport mit Leib und Seele lebt. Wir wollten jemanden, der von außen kommt, neue Ideen und Ansätze entwickelt; zugleich sollte die Person jung, belastbar und motiviert sein.“ So wie Julian Westermann, ehemaliger Fußballprofi und jetzt als dualer Student beim GC Starnberg. „Ich hoffe sehr, dass Julian der Golfbranche erhalten bleibt.“ Das hofft der 28-Jährige auch: „Mir gefällt an meiner Arbeit, dass diese jeden Tag sehr fordernd ist, der Kontakt zu den Menschen und dass ich Mitgliedern und Gästen kurzfristig weiterhelfen kann. Ich lerne einen neuen Sport kennen, tausche mich mit Sportlern und allen anderen Stakeholdern innerhalb des Golfbereichs aus. Außerdem gibt es viele verschiedene Herausforderungen zu bewältigen. Das finde ich positiv, ebenso wie sportinteressierte Mitglieder zu betreuen und an spannenden Projekten mitzuarbeiten.“

Dieses Best-practice-Beispiel zeigt, wie sich Golfclubs und Golfanlagen zeitgemäß für die Zukunft aufstellen können. Willems: „Wir bieten am IST mit zwei dualen Studiengängen im Sportbusiness Management, unserem großen Netzwerk, unseren Weiterbildungen zum Golfmanager und Golfsekretär sowie unserer branchenspezifischen Jobbörse joborama.de alle Möglichkeiten und helfen bei allen Themen rund um Bildung und Personal in der Golfbranche.“ Oder, auf eine einfache Formel für modernes Personalmanagement reduziert: „Wer suchet, der bindet.“

Detaillierte Informationen zu den golfspezifischen IST-Bildungsangeboten gibt es auf www.golfkarriere.de.