04.05.2026


Zwischen Patisserie und Systemgastronomie
IST-Absolventin Nadine Himmler hat nicht nur ihre Weiterbildung zur Fachwirtin im Gastgewerbe mit Bravour bestanden, sie blickt auf ein vielfältiges Portfolio an gastronomischen Qualifikationen zurück und hat auch für die Zukunft große Ambitionen: Den Meisterbrief im Konditorhandwerk und eine Selbstständigkeit im Ausland.
Manch einem wird die Gastronomie in die Wiege gelegt. Auch bei Nadine Himmler zeichnete sich diese Tendenz bereits in der Kindheit ab. Schon früh entdeckte sie ihre Begeisterung für das Backen und mit 12 Jahren half sie regelmäßig im Service bei Großveranstaltungen im Heimatort aus. Nadine Himmlers Entscheidung, ihr Interesse zu professionalisieren und eine Ausbildung zur „Fachfrau für Systemgastronomie“ zu absolvieren war daher nur folgerichtig. Ihr Talent und Interesse wurden mit sehr guten Noten belohnt.
Zusätzlich bewarb sich die talentierte junge Gastronomin erfolgreich an der berühmten „École Ducasse“ in Paris – eine der drei Schulen der französischen Kochlegende Alain Ducasse. Nadine Himmler lernte hier von den Besten der Branche und erwarb schließlich ihr Patisserie-Diplom.
Opening Managerin: Ein verantwortungsvoller Job, parallel zur Weiterbildung
Zurück in Deutschland stieg Nadine Himmler direkt in eine verantwortungsvolle Position ein: Sie begann als sogenannte „Opening Managerin“ für ein Dessertkonzept zu arbeiten. Nach der kreativen und sehr praktischen Patisserie-Erfahrung in Paris kamen hier ganz andere Kompetenzen zum Tragen. Aber Nadine erklärt selbst, dass ihr der kaufmännische Teil der Gastronomie, also die Verbindung von betriebswirtschaftlichem Denken mit operativen Abläufen, gefällt. „Gleichzeitig schätze ich die Dynamik der Branche und die Vielseitigkeit der Aufgaben.“
Als Opening Managerin reiste sie durch Deutschlands Großstädte und begleitete Neueröffnungen in der Gastronomie. Ihre Erfahrung und Fachwissen in der Patisserie machten sich hier bezahlt und doch fehlte der betriebswirtschaftliche Unterbau. Nadine Himmler entschied sich für die IST-Weiterbildung „Fachwirt:in im Gastgewerbe“. Das zeit- und ortsunabhängige Lernkonzept des IST-Studieninstituts ermöglichte es ihr, auch während ihrer Reisen zu lernen. Ihr Highlight während der IST-Weiterbildung: „Das Prüfungsvorbereitungsseminar in Präsenz. Es hat mir nochmal Sicherheit gegeben und war sehr hilfreich für die finale Vorbereitung.“
Noch während der IST-Weiterbildung – und mit dem neu gewonnenen betriebswirtschaftlichen Verständnis – öffnete sich eine weitere berufliche Tür und Nadine Himmler zögerte nicht lange. Sie ergriff die Chance, als Assistentin der Geschäftsleitung in einer 2-Sterne-Gastronomie zu arbeiten und damit ihr Fachwissen und Erfahrungsportfolio noch einmal zu erweitern.
Zurück ins Handwerk
Wieder einmal zeigt sich, wie weit man kommen kann, wenn die berufliche Entscheidung mit ganzen Herzen getroffen wird. Auch das abschließende Fachgespräch vor der Industrie und Handelskammer meisterte die frisch gebackene Fachwirtin mit exzellenten Ergebnissen. Nadine reflektiert sehr treffend: „Ich bin zielstrebig und ehrgeizig und kann mich gut selbst organisieren, wenn ich ein klares Ziel vor Augen habe.“
Nachdem in Nadines beruflichem Alltag zuletzt eher ihr Management-Know-how zur Anwendung kam, zog es sie zurück ins Handwerk, zurück in die Profi-Küche. Praktisch arbeiten, kreativ sein, Neues lernen. Mit dem Patisserie-Diplom in der Tasche ging es nun nach Hamburg, um hier eine verkürzte Ausbildung zur Konditorin zu absolvieren.
Selbst hier scheute sie die Doppelbelastung nicht und fing – parallel zur Ausbildung – mit einer Weiterbildung zur Betriebswirtin an. Handwerk und Management – Nadine Himmler lernt das Beste aus beiden Welten und bündelt ihr Wissen in einer einzigartigen gastronomischen Karriere. Sie selbst beschreibt es so: „Besonders liegt mir die Kombination aus handwerklicher Arbeit, Kreativität und wirtschaftlichem Denken.“ Die Weiterbildung zur Fachwirtin bildet dabei bis heute das betriebswirtschaftliche Fundament ihrer Laufbahn.
Zukunftsvision: Konditormeisterin im Ausland
Die zukünftige Konditorin hat große Pläne für die Zukunft: Im Anschluss an ihre Ausbildung möchte sie direkt mit der Meisterschule weitermachen. Nadine Himmler hat ihre bisherigen Weiterbildungen clever aufeinander aufgebaut, denn Dank des abgeschlossenen Fachwirts, muss sie nur zwei der vier vorgeschriebenen Meisterprüfungen absolvieren. Nadine Himmlers Traum ist es, sich mit dem Meisterbrief in der Tasche erneut auf Reisen zu begeben und eine Selbstständigkeit im Ausland aufzubauen. Der Fachwirt bildet dabei einen entscheidenden Baustein: Er ermöglicht ihr nicht nur verkürzte Meisterprüfungen, sondern gibt ihr auch das nötige unternehmerische Fundament für ihre geplante Selbstständigkeit.
Das IST wünscht ihr hierfür alles Gute! Mit der bisher gezeigten Zielstrebigkeit und Disziplin haben wir keine Zweifel, dass Nadine Himmler auch weiterhin erreichen wird, was immer sie sich vorgenommen hat!
