IST-Herzensprojekte: „Meine Tochter ist sehr glücklich hier“

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In einer ganz besonderen Einrichtung der Theodor-Fliedner-Stiftung lebt seit einigen Jahren Marie-Sophie, die Tochter unserer Kollegin Gabriele Hoff. In dem Dorf in Mühlheim leben 600 alte und junge Menschen mit und ohne Behinderung. Ziel dieser Gemeinschaft ist, Normalität für alle Bewohner zu verwirklichen. Die Menschen werden hier nicht über ihre Einschränkungen, sondern über ihre Persönlichkeit wahrgenommen.

„Meine Tochter ist sehr glücklich hier“, erläutert die IST-Buchhalterin. „Wenn es die Zeit in der Woche nach dem Job zu lässt, fahre ich hin und schau immer nach dem rechten. Die Betreuer leisten unglaublich viel, zu tun gibt es immer irgendetwas und wenn ich helfen kann, mach ich das gerne.“

herzensprojekteDas tägliche Engagement ist durch die Corona-Verordnungen stark eingeschränkt und Hoff versucht, andere Wege der Hilfe zu finden. Im ersten Lockdown des Jahres brachte sie viele Geschenke und Bastelmaterial nach Mühlheim, damit ihrer Tochter und den anderen Bewohnern nicht langweilig wurde. Denn zur Arbeit in die Werkstätten durfte natürlich niemand, Besuche waren verboten, das Gelände durfte nicht betreten werden und so übergab Hoff ihre Pakte am Eingang den Betreuern.

„Vor Corona konnte ich mit meiner Tochter und den anderen Bewohnern auch mal eine Runde spazieren gehen“, erinnert sich Hoff. „Und plötzlich hatten wir überhaupt keine Möglichkeit mehr, uns zu sehen.“ Der fehlende Kontakt machte aber nicht nur ihr, sondern auch Marie-Sophie und den anderen Bewohnern zu schaffen. Es gelang Hoff, die Anschaffung von Tablets durchzusetzen, um ihre Tochter wenigstens per Skype sehen zu können, wenn auch erst nach vielen Wochen.

herzensprojekte Aber damit ist es nicht getan. Es fehlt natürlich immer etwas. Und deshalb haben wir uns entschieden, dieses ganz besondere Dorf, das vom bunten Miteinander und funktionierender Nachbarschaft lebt, zu fördern.

„Die Bewohner sind alle dort so herzlich und freundlich und freuen sich auch über Kleinigkeiten“, strahlt Hoff. „Am liebsten ist es ihnen aber, wenn man Zeit mit ihnen verbringt. Sie lernen jeden Tag ein wenig dazu und sind so dankbar.“

Wir freuen uns, mit unserer kleinen Spende Marie und den Bewohnern ihres Dorfes einen Wunsch erfüllen zu können.