10.08.2022

Vom Koch zum Fitnesstrainer

Für Ludwig Kupferschmid sind die Fitnessbranche und die Gastronomie sehr ähnlich: In beiden Bereichen hat man flexible Arbeitszeiten, interessante Aufgabengebiete sowie unterschiedliche Arbeitsplätze. Da war der Wechsel im Jahr 2012 nicht schwer für ihn. Uns verrät er im Gespräch, was ihn motiviert und wie er zu seiner leitenden Funktion in einem Gesundheitsstudio kam.

IST: Herr Kupferschmid, nach der Schule haben Sie sich für eine Ausbildung zum Koch entschieden. Heute sind Sie ein erfolgreicher Fitness Trainer. Wie kam es dazu?
Ludwig Kupferschmid:
Ursprünglich habe ich eine Ausbildung zum Koch gemacht. Ein wirklich toller Beruf, eine tolle Zeit mit tollen Menschen. Aber Freizeit und ein gutes Einkommen sind in dieser Branche eher eine Seltenheit. Während ich als Koch am Starnberger See tätig war, war ich total im Bodybuilding-Fieber. Ich dachte bereits morgens beim Aufwachen an das Training und auch noch abends beim Einschlafen. Deshalb machte ich zunächst neben der Arbeit in der Gastronomie die B-Lizenz. Als sich bei mir der Wunsch formte, in der Fitnessbranche zu arbeiten, entschloss ich mich 2012 für die duale Ausbildung zum „Sport- und Gesundheitstrainer / Sport- und Fitnessbetriebswirt“ beim IST-Studieninstitut. Darauf folgten dann im Jahr 2015 die Weiterbildung zum „Fitnessfachwirt (IHK)“ am IST und unzählige weitere Fortbildungen. Heute habe ich eine leitende Funktion in einem Gesundheitsstudio und bin zusätzlich erfolgreich als medizinischer Fitnesstrainer und Neurocoach selbständig.

IST: Sie sind sehr engagiert und müssen verschiedene Jobs miteinander vereinbaren. Gibt es für Sie überhaupt einen „typischen Arbeitstag“?
Kupferschmid:
Nein, dafür sind meine Aufgaben und Arbeitsbereiche zu unterschiedlich. Im Studio bin ich für die administrativen Aufgaben zuständig. Dazu gehört die Kommunikation per Telefon und E-Mail, die Erstellung und Betreuung von Werbekampagnen, den Social-Media-Accounts sowie das Entwerfen der Trainingskonzepte. Zusätzlich gibt es die Betreuung auf der Fläche, direkt am Kunden. Dazu kommen Check-ups, Trainingspläne, Probetrainings und Beratungsgespräche mit Mitgliedern und natürlich die Wartung der Hard- und Software. In meiner Selbstständigkeit arbeite ich mit meinen Kunden speziell am Thema „Schmerzen“. Hier muss man ganz genau zuhören, testen, arbeiten und voll fokussiert sein. Alles in allem sehr abwechslungsreich.

IST: Das hört sich auch wirklich danach an. Aber gibt es einen Aspekt in Ihrem Job, für den Sie brennen?  
Kupferschmid:
Die Arbeit mit Menschen. Die Tatsache wirklich aktiv an der Gesundung der Bevölkerung teilzunehmen und die Menschen von ihren Schmerzen zu befreien. Dafür brenne ich! Ich wäre auch kein Nine-to-five-Mensch, der nur im Büro arbeitet. Die Möglichkeit mehrere Standbeine zu haben, die mir jeden Tag Abwechslung verschaffen, kommt mir on top sehr entgegen.

Ludwig KupferschmidIST: Ihre Ausbildung ist ja nun schon einige Zeit her. Erinnern Sie sich noch, was Ihnen besonders gefallen hat?
Kupferschmid:
Durch die Kombination aus Präsenzphasen und Skripten sowie den gesamten Aufbau der Ausbildung konnte ich mir einen sehr guten Wissensgrundstock für meine heutigen Tätigkeiten aufbauen. Wenn man mit einer Grundausbildung, einem Studium oder berufsbegleitend in die Fitnessbranche einsteigen möchte, dann ist das IST-Studieninstitut eine sehr gute Anlaufstelle. Man sollte sich gut organisieren können, neugierig und fleißig sein. Diese Attribute benötigt man nämlich später auch im Job.

IST: Sie haben ja erwähnt, dass Sie noch ein paar Weiterbildungen an Ihre Ausbildung drangehangen haben. Gibt es eine, die Sie als besonders bereichernd empfunden haben?
Kupferschmid:
Am meisten hat mich und meinen Werdegang die Weiterbildung „Medizinisches Fitnesstraining“ beeinflusst, die ich ebenfalls am IST-Studieninstitut absolviert habe. Dort habe ich gelernt, dass es beinahe keine Krankheit gibt, mit der man nicht trainieren kann. Die Erkenntnis hilft mir täglich dabei, meine Kunden zu motivieren und Lösungen für sie zu finden. Der zweite große Meilenstein war die erste Weiterbildung im Bereich der „Neuro-Athletik“. Die Wichtigkeit der Verknüpfung von Gehirn und dem Körper ist sehr faszinierend und ein echter Gamechanger für die Arbeit in der Branche.

IST: Eine letzte Frage. Haben Sie noch einen beruflichen Traum?
Kupferschmid:
Ich möchte mich in den Bereichen, die mir bereits liegen, noch perfektionieren. Was die Zukunft für mich bereithält, wird man dann sehen.

Wir wünschen Ludwig Kupferschmid alles Gute für die Zukunft.

Alle Informationen zum dualen Ausbildungsmodell am IST finden Sie hier.