06.01.2026


Zwischen Kochkunst, Kennzahlen und Konzepten
Als gelernter Koch hat Philipp Mewes sich schon immer gern kreativ „ausgetobt“, um Gästen hochwertige und abwechslungsreiche Gerichte anbieten zu können. Seit seiner IST-Weiterbildung „F&B Manager:in“ kennt der heutige Executive Souschef auch die andere Seite – Kennzahlen, Buchhaltung, Administration. Er mag alle Facetten an seinem vielseitigen Berufsfeld.
In der werkseigenen Kantine der Merck KGaA werden täglich über 2.000 frisch zubereitete Speisen ausgegeben. Wer hier an Currywurst und Schnitzel aus dem Tiefkühler oder Kartoffelpüree aus der Tüte denkt, liegt – zumindest bei der Merck KGaA – vollkommen daneben. Philipp Mewes erhielt bereits 2019 das Angebot seines Vorgesetzten, sich auf Werkskosten fortzubilden: „Das Thema gesunde Ernährung rückte zu dieser Zeit zunehmend intensiver in den Fokus und unsere Tischgäste forderten mehr als Schnitzel und Currywurst.“ Der gelernte Koch recherchierte damals intensiv nach der passenden Weiterbildung, die er neben seiner fordernden Arbeit in der Großküche absolvieren könnte.
Philipp Mewes stieß auf die IST-Weiterbildung „Ernährungsberater:in“ und meldete sich umgehend an.
Die Ärmel hoch- und die Speisekarte umgekrempelt
Voller Neugier ließ Mewes sich auf die Weiterbildung ein und lernte abends und an den Wochenenden alles über Nährstoffe, Ernährungspsychologie, Diabetes, Superfoods und Clean Eating. „Bereut habe ich es zu keiner Zeit, ganz im Gegenteil. Die 3-monatige Weiterbildung war super interessant und eröffnete mir neue Blickwinkel in der Ernährungslehre. Das hat mir ganz viel neues Wissen und Input für meine tägliche Arbeit in der Küche und bei der täglichen Produktion gegeben und natürlich hat sich das auch auf den Speiseplänen bemerkbar gemacht." Den Input aus seiner ersten IST-Weiterbildung setzte der Koch sofort in der Großküche um.
Der Schritt ins F&B Management
Auf der Suche nach weiteren beruflichen Herausforderungen und Möglichkeiten stieß Philipp Mewes schließlich auf die IST-Weiterbildung „F&B Manager:in“. Da er neben der Weiterbildung nicht nur seinen verantwortungsvollen Aufgaben als Executive Souschef gerecht werden musste, sondern zwischenzeitlich auch Familienvater geworden war, kam ihm das flexible Lernkonzept des IST sehr entgegen, wie Philipp Mewes selbst berichtete: „Wichtig war mir, dass man die Weiterbildung gut nebenher, und in Einklang mit Familie und Beruf leisten kann. Das ist bei einem Fernstudium am IST absolut gewährleistet. Die unzähligen verschiedenen Weiterbildungsangebote am IST sind schon echt beeindruckend. Da ist für jeden etwas dabei.“
Auch diese Weiterbildung meisterte er mit Bravour und setzte den erhaltenen Input direkt in seinem Berufsalltag um: „Die Weiterbildung hat mir ganz viel Input und Wissen vermittelt und meinen gastronomischen Blickwinkel geschärft. Inzwischen habe ich dadurch im Berufsalltag eine ganz andere Sicht auf viele Dinge. Ich verstehe dadurch jetzt viel besser die Position bzw. Aufgaben meiner Vorgesetzten.“
Die Expertise der Weiterbildung katapultierte den gelernten Koch ein Stück weit aus den operativen Aufgaben in der Küche hin zu den administrativen Aufgaben im Büro. „Inzwischen als Mitverantwortlicher der Produktion bin ich natürlich deutlich weniger draußen bei den Kolleginnen und Kollegen in der Küche und Produktion, und dafür mehr im Büro. Aber auch diese administrativen Dinge liegen mir sehr und machen mir extrem viel Spaß. Ich mag alle Facetten an meinem Beruf.“
Nächster Halt: Küchendirektor oder Gastronomieleiter
Lebenslanges Lernen ist für Philipp Mewes keine Bürde, sondern eine positive Grundhaltung. Auch jetzt hat er bereits weitere IST-Weiterbildungen im Visier. Einerseits, um die eigene fachliche Expertise zu erweitern, aber auch, um seine Karriere weiter voranzutreiben. Seine Vision: „Mein Ziel ist es irgendwann mal Küchenleiter oder Küchendirektor zu werden und auch die gesamt-gastronomische Leitung als Betriebs- bzw. Gastronomieleiter in der Gemeinschaftsgastronomie würde mich sehr reizen.“
