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02.02.2026

Nadine Brumm
Nadine Brumm

Wenn aus Leidenschaft ein Beruf wird

Mit Struktur aus der Hotellerie, einer großen Leidenschaft für Sport und dem Wunsch, Menschen nachhaltig zu begleiten, hat Nadine ihren beruflichen Weg neu ausgerichtet und arbeitet heute als Präventions- und Personal Trainerin.

Struktur, Organisation und Dienstleistungsdenken lernte sie von klein auf: Als Tochter selbstständiger Unternehmer in der Personen¬schifffahrt und Gastronomie war der Weg in die Hotellerie naheliegend. Nach ihrer Ausbildung zur Hotelfachfrau wollte sich Nadine jedoch nicht mit dem Erreichten zufriedengeben und entschied sich für die Weiterbildung zur Hotelbetriebswirtin. Doch parallel rückte ihre zweite Leidenschaft im weiter in ihren Fokus: der Sport.

Zwei Welten, ein Ziel
Schon seit ihrer Kindheit ist die Henneferin in Sportvereinen aktiv. Fußball, Leichtathletik, Übungsleitertätigkeiten – Bewegung war für sie immer mehr als ein Ausgleich. Früh absolvierte sie Trainerlizenzen, später kamen Kurskonzepte wie Hot Iron, Kapow oder Indoor Cycling und die IST-Weiterbildung „Sport- und Fitnesstraining“ hinzu. Irgendwann wurde klar: Das Hobby sollte mehr Raum bekommen und schließlich zum Beruf werden.

Heute arbeitet sie in einer Physiotherapiepraxis im Sporttherapiebereich, leitet Kurse in Fitnessstudios und ist selbstständig als Personal Trainerin tätig. Eine Kombination, die sie bewusst gewählt hat: „Ich liebe die Abwechslung und die Arbeit mit Menschen.“

Motivation auf unterschiedlichen Ebenen
Gerade diese Vielseitigkeit macht für Nadine den Reiz ihres Berufs aus. In der Physiotherapie erlebt sie, wie dankbar Menschen für jede kleine Verbesserung sind. Im Kursbereich motiviert sie Teilnehmer:innen, ihre Komfortzone zu verlassen, während sie im Personal Training den vollen Fokus auf individuelle Ziele legen kann.

Warum Prävention der Schlüssel ist

Der Wunsch nach Weiterentwicklung war auch der ausschlaggebende Impuls für die Weiterbildung zur Präventionstrainerin am IST. Ihr Ziel: den eigenen Blick auf Gesundheit, Bewegung und Training erweitern und Menschen früher erreichen, bevor Beschwerden entstehen.

„Personal Training können sich nur wenige leisten, ins Fitnessstudio fehlt oft der Antrieb und Physiotherapie beginnt häufig erst, wenn es eigentlich schon zu spät ist“, erklärt die 38-Jährige. Präventionskurse bieten aus ihrer Sicht genau das, was vielen fehlt: einen festen Rahmen, Orientierung und einen niedrigschwelligen Einstieg in Bewegung. Besonders der soziale Faktor motiviere viele Teilnehmer:innen, langfristig dranzubleiben.

Erwartungen erfüllt, Perspektiven erweitert
Ihre Erwartungen an die Weiterbildung wurden voll erfüllt: Bekannte Inhalte wurden aufgefrischt, neue Impulse gesetzt und auch etablierte Konzepte, wie etwa Nordic Walking, aus einer neuen Perspektive betrachtet. Besonders wertvoll empfand sie die Vielzahl an „Tools“, um Menschen auf unterschiedlichen Ebenen zu motivieren.

Heute fließt das Wissen aus der Weiterbildung flexibel in ihre Arbeit ein, angepasst an Patient:innen, Kursteilnehmer:innen oder Personal-Training-Kund:innen. „Je nach Mensch kommen andere Inhalte zum Einsatz, aber genutzt wird alles.“

Der Blick nach vorn
Nadine hat auch schon das nächste Ziel im Blick. Langfristig möchte sie ein Bachelor- und Masterstudium absolvieren, eigene Konzepte entwickeln und vor allem eines: so viele Menschen wie möglich zu mehr Bewegung im Alltag motivieren.

Auf diesem Weg wünschen wir Nadine alles Gute!