07.05.2026


Reformdruck im Gesundheitswesen
Die Reformen im Gesundheitswesen erhöhen den Druck auf Politik und Einrichtungen gleichermaßen. Gefragt sind qualifizierte Fachkräfte, die wirtschaftliche, organisatorische und fachliche Kompetenzen verbinden und den Wandel aktiv steuern können. Der Bachelor „Management im Gesundheitswesen“ bereitet gezielt auf diese Herausforderungen vor.
Die Reformen sind vor allem erforderlich, da die kontinuierlich steigenden Ausgaben der gesetzlichen Krankenversicherungen schon seit Jahren nicht mehr hinreichend durch die Einnahmen der Krankenversicherungen ausgeglichen werden. Darüber hinaus müssen strukturelle Änderungen im Zuge der Patientenversorgung vorgenommen werden, um eine effektiviere Behandlung zu ermöglichen. In der aktuellen Phase des Umbruchs kommt daher auch qualifizierten Fachkräften im Gesundheitsbereich eine zentrale Rolle zu, da sie die Transformation aktiv mitgestalten und nachhaltig umsetzen können.
Neue Anforderungen an Fach- und Führungskräfte
Aus Sicht von Prof. Dr. Dr. Alexander Haselhorst, Studiengangsleiter des Bachelors „Management im Gesundheitswesen“ an der IST-Hochschule, reicht die Qualifizierung in den klassischen Berufsfeldern nicht mehr aus, um die komplexen Anforderungen im Gesundheitsbereich erfüllen zu können. Gefragt sind vielmehr interdisziplinär ausgebildete Expert:innen, die ökonomische, organisatorische und gesundheitsspezifische Perspektiven miteinander verbinden.
Steigender Kostendruck erhöht Reformbedarf
„Die Ausgaben im Gesundheitsbereich steigen kontinuierlich an, so dass die Politik aufgrund des Kostendrucks unter einem starken Handlungsdruck steht. Der Gesundheitsbereich braucht daher mehr denn je Absolvent:innen von Studiengängen, die inhaltlich auf die aktuellen Herausforderungen des Gesundheitsbereichs vorbereiten, wie zum Beispiel unser Bachelor ‚Management im Gesundheitswesen‘. Hier werden Module aus dem betriebswirtschaftlichen, dem managementspezifischen und dem gesundheitsfachlichen Bereich miteinander kombiniert, um so die Studierenden dazu zu befähigen, mit den sich wandelnden Rahmenbedingungen umzugehen – Fähigkeiten, die den üblichen Gesundheitsfachberufen regelmäßig nicht beigebracht werden", erläutert Prof. Haselhorst.
Qualifizierte Absolvent:innen als Schlüssel zur Zukunftsfähigkeit
Der Studiengang „Management im Gesundheitswesen" setzt genau an dieser Schnittstelle an und qualifiziert für verantwortungsvolle Aufgaben in Einrichtungen des Gesundheitswesens. Absolvent:innen sind in der Lage, Reformprozesse nicht nur zu begleiten, sondern aktiv zu steuern und effizient umzusetzen. Damit leisten sie einen wichtigen Beitrag zur Zukunftsfähigkeit des gesamten Gesundheitssystems.
