17.06.2026


Profitänzerin, Unternehmerin, Eventproduzentin
Wer dahinter steckt, wenn beim Champions-League-Finale Tänzerinnen und Tänzer ins Stadion einlaufen oder mehr als 1.200 Gäste im Stadttheater Ingolstadt Standing Ovations geben? Tami Holischka. Die Profitänzerin und Tanzschulinhaberin hat ihren Kindheitstraum verwirklicht und sich neben ihrer Tanzkarriere als Eventproduzentin ein weiteres berufliches Standbein aufgebaut. Geholfen hat ihr dabei die Weiterbildung „Eventmanagement (IST/IHK)“ am IST-Studieninstitut.
Tanzen begleitet die 38-Jährige Tami Holischka seit ihrem dritten Lebensjahr. Schon als Zwölfjährige leitete sie Tanzprojekte an ihrer Schule und organisierte Auftritte. Nach ihrem Abitur gründete sie ihre eigene Tanzschule und plante unterschiedlichste Events – von Meisterschaften über Weihnachtsshows bis hin zu Jubiläumsfeiern.
Über die Jahre entwickelte sie immer mehr die Vision, selbst große Events zu konzipieren. Spätestens nach dem 15-jährigen Jubiläum ihrer Tanzschule im Stadttheater Ingolstadt war für sie klar: „Die Entwicklung und Umsetzung von Events ist genau meine Leidenschaft.“
Zwischen Künstlermanagement, Lasershows und Standing Ovations
Aus ihrem Kindheitstraum ist schließlich The Art & Dance Experience entstanden – ihre eigene Großproduktion, die Tanz, Artistik, Live-Musik und eine spektakuläre Licht- und Lasershow miteinander verbindet. An dem Projekt wirken mehr als 60 Künstlerinnen und Künstler, ein professionelles Technik-Team und Eventpersonal mit.
Seitdem hat sie schon etliche spannende Projekte begleitet: vom 15-jährigen Jubiläum im Stadttheater Ingolstadt mit 1.200 Gästen bis hin zur Mitwirkung bei der Eröffnungsshow des UEFA-Champions-League-Finales in München.
Als Profitänzerin kennt sie die Branche aus beiden Perspektiven. „Ich weiß, was es heißt, auf der Bühne zu stehen. Somit kann ich mich sehr gut in alle Künstler:innen hineinversetzen, weiß, was ihnen wichtig ist und auf welche Details man achten sollte. Zudem weiß ich, wie wichtig gute Technik, guter Sound und das Zusammenspiel zwischen Künstler:innen und dem Technik-Team sind. Auch die Produktion von Videomaterial für Projektionen in meinen Tanztheaterstücken und die Zusammenarbeit mit Videoproduktionsfirmen haben mir einen guten Einblick in die Bereiche Videografie, Visuals, LED-Panels und die vielfältigen Möglichkeiten in diesem Bereich verschafft.“
Warum Talent allein nicht reicht
Mit der Gründung ihrer eigenen GmbH und dem Ziel, künftig auf den großen Bühnen Deutschlands zu produzieren, entstand der Wunsch nach zusätzlichem Fachwissen. „Ich wollte wissen, wie die Branche wirklich tickt. Die Eventsprache ist ja eine eigene für sich. Ich wollte Abkürzungen, Fachbegriffe und Bezeichnungen kennenlernen. Und im Umgang mit den Gewerken wollte ich kompetenter auftreten und ernst genommen werden. Zudem war mir der Ausbildungsnachweis sehr wichtig“, erklärt sie. „Da ich bereits Vollzeit tätig bin, kam mir die berufsbegleitende Eventmanagement-Weiterbildung am IST-Studieninstitut sehr gelegen und hat perfekt in mein Zeitmanagement gepasst“, so Tami. Besonders die Kombination aus Flexibilität und Praxisnähe überzeugte sie. Als Unternehmerin, Tanzschulleiterin und Mutter konnte sie die Weiterbildung optimal in ihren Alltag integrieren.
Professioneller planen, größer denken
„Rückblickend haben sich meine Erwartungen an die Weiterbildung am IST auf jeden Fall erfüllt. Besonders mit den Seminaren war ich sehr zufrieden. In diesen wurden viele Inhalte direkt aus der Praxis vermittelt und ich habe in nur zehn Monaten einen realistischen Einblick in die Eventbranche bekommen. Heute fühle ich mich deutlich sicherer im Umgang mit den verschiedenen Gewerken,“ berichtet sie stolz.
Vor allem die Themen Location-Scouting, Eventkalkulation sowie Versicherungs- und Haftungsfragen haben ihr wertvolle Impulse gegeben. „Ich plane heute noch detaillierter, fühle mich der Branche stärker zugehörig und empfinde in allem, was ich tue, eine ganz neue Professionalität.“
Und genau das ist ihr Erfolgsrezept, wie sie sagt: „Der Blick nach vorne, der Mut zum Risiko und der Wille, niemals aufzugeben, können wirklich Berge bewegen.“
