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08.09.2026

Frau lehnt sich entspannt und lächelnd auf einem Bürostuhl zurück.
Frau lehnt sich entspannt und lächelnd auf einem Bürostuhl zurück.

Zehn Jahre Weiterbildung „Resilienztraining“

Die Weiterbildung „Resilienztraining“ des IST-Studieninstitut wird dieses Jahr zehn Jahre alt. Aktuelle Zahlen zu psychisch bedingten Fehlzeiten unterstreichen die wachsende Bedeutung von Prävention und wirksamer Stressbewältigung.

Seit 2016 vermittelt die Weiterbildung „Resilienztraining“ des IST-Studieninstituts Fachwissen und praktische Methoden für einen bewussten Umgang mit Belastungen und Veränderungen. Die Teilnehmenden lernen, welche Faktoren die psychische Widerstandskraft beeinflussen und wie sich Resilienz ganzheitlich stärken lässt. Das Jubiläum fällt in eine Zeit, in der psychische Gesundheit verstärkt in den Mittelpunkt der gesellschaftlichen und politischen Diskussion rückt.

Nach einer aktuellen Auswertung der Krankenkasse DAK-Gesundheit sind psychische Erkrankungen im ersten Halbjahr 2026 erstmals die häufigste Ursache für Fehlzeiten unter den dort versicherten Beschäftigten. Gegenüber dem ersten Halbjahr 2025 stiegen die Krankschreibungen aufgrund psychischer Erkrankungen um neun Prozent. Gleichzeitig hat das Bundesgesundheitsministerium im Juli 2026 eine Präventionsoffensive gestartet. Ihr Ziel ist es, Gesundheitsförderung und Prävention stärker im Alltag zu verankern und Krankheiten möglichst zu verhindern, bevor sie entstehen.

„Als wir vor zehn Jahren mit der Weiterbildung ‚Resilienztraining‘ begonnen haben, wurde das Thema häufig noch als persönliches Zusatzangebot betrachtet. Heute ist deutlich: Der konstruktive Umgang mit Stress und Krisen ist eine wichtige Voraussetzung für Gesundheit, gesellschaftliche Teilhabe und langfristige Arbeitsfähigkeit“, sagt Simon Kellerhoff vom IST-Studieninstitut. 

Bewältigungsstrategien lassen sich entwickeln
Auch aktuelle Daten des Robert Koch-Instituts zeigen, wie bedeutsam ein flexibler Umgang mit Belastungen ist. Problemlösende und an die jeweilige Situation angepasste Bewältigungsstrategien stehen demnach mit einem geringeren Stresserleben in Zusammenhang. Verdrängung und Wunschdenken gehen dagegen häufiger mit einer höheren Stressbelastung einher.

Genau hier setzt der Weiterbildung ‚Resilienztraining‘ an. Die viermonatige Weiterbildung vermittelt ein ganzheitliches Verständnis von Resilienz. Zu den Inhalten gehören die Grundlagen der Resilienz, zentrale Resilienzschlüssel , Achtsamkeit sowie Methoden und Techniken des Stressmanagements. Darüber hinaus werden die Bedeutung von Bewegung, Ernährung, Entspannung und mentaler Stärke für die psychische Widerstandskraft behandelt.

Ein weiterer Schwerpunkt liegt auf der praktischen Anwendung. Die Teilnehmenden erwerben Kenntnisse zur Planung und Durchführung eigener Resilienztrainings sowie Trainer- und Lehrkompetenzen. Kommunikation in der Beziehung zwischen Trainer:innen und ihrer Kundschaft gehört ebenso zum Lehrplan wie praxisnahe Übungen, Selbsterfahrung und Reflexion.

Wer Interesse an dieser wichtigen und interessanten Weiterbildung hat, kann sich ab sofort für den Oktoberstart anmelden!