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14.09.2026

Zuhörer von hinten beim Fitnesswissenschaftskongress in Düsseldorf.
Zuhörer von hinten beim Fitnesswissenschaftskongress in Düsseldorf.

Zwei Tage Fitnesswissenschaft auf höchstem Niveau

Zum fünften Fitnesswissenschaftskongress an der IST-Hochschule in Düsseldorf, am 11. und 12. September, kamen Wissenschaftler:innen, Nachwuchsforschende und Fachleute aus der Fitness- und Gesundheitsbranche zusammen. Hochkarätig besetzte Vorträge und Workshops, aktuelle Forschungsthemen und vor allem der intensive Austausch unter den Teilnehmenden machten die Rückkehr des Kongresses an seinen Ursprungsort zu einem Erfolg.

Nach den vergangenen Ausgaben an der Goethe-Universität Frankfurt und der Julius-Maximilians-Universität Würzburg fand der Fitnesswissenschaftskongress erstmals seit 2020 wieder dort statt, wo er gegründet wurde: an der IST-Hochschule in Düsseldorf. Dabei zeigte die fünfte Auflage, die auch von der Deutschen Vereinigung für Sportwissenschaft (DVS) unterstützt wurde, wie international sich die Veranstaltung inzwischen aufgestellt hat. Deutsch- und englischsprachige Vorträge liefen parallel und brachten unterschiedliche Perspektiven aus Forschung und Praxis zusammen. 

Internationale Expertise in Düsseldorf
Mit Prof. Dr. José L. Areta von der Liverpool John Moores University, Prof. Dr. David Behm von der Memorial University of Newfoundland, Prof. Dr. Mette Hansen von der Aarhus University, Prof. Dr. Troy Hornberger von der University of Wisconsin–Madison, Prof. Dr. Michael D. Roberts von der Auburn University und Prof. Dr. Cas Fuchs von der Maastricht University und vielen mehr waren renommierte Wissenschaftler:innen aus dem Ausland in Düsseldorf vertreten. Auch Prof. Dr. Ian Jeffreys, amtierender Präsident der National Strength and Conditioning Association (NSCA), gehörte zum internationalen Line-up.

Gemeinsam mit zahlreichen Expert:innen aus Deutschland deckten sie ein breites Spektrum der Fitnesswissenschaft ab. Themen wie gesundes Altern, Muskelphysiologie, Wearables und KI, Ausdauer- und Krafttraining, Ernährung oder Training im klinischen Kontext standen ebenso auf dem Programm wie aktuelle Fragestellungen rund um Training und Leistungsfähigkeit von Frauen. Praxis-Workshops und Expertensprechstunden ergänzten die wissenschaftlichen Vorträge.

Auch der wissenschaftliche Nachwuchs war wieder Teil des Kongresses. Beim Young Investigators Award erhielten Nachwuchsforschende die Möglichkeit, ihre Arbeiten einem Fachpublikum vorzustellen. Die besten Präsentationen wurden zudem prämiert.

Austausch über Fachgrenzen hinweg
Neben der fachlichen Qualität des Programms stand an beiden Kongresstagen das Netzwerken im Mittelpunkt. Zwischen den Vorträgen, in den Workshops und darüber hinaus bot sich immer wieder Gelegenheit, Forschungsergebnisse zu diskutieren, neue Kontakte zu knüpfen und sich über Fach- und Ländergrenzen hinweg auszutauschen.

Für Prof. Dr. Stephan Geisler, Initiator und Kongresspräsident, ist gerade diese Verbindung ein wesentlicher Bestandteil des Kongresses: „Wir hatten zwei Tage mit einer enorm hohen wissenschaftlichen Qualität und Kolleg:innen aus unterschiedlichen Ländern und Fachrichtungen bei uns in Düsseldorf. Mindestens genauso wichtig ist aber das, was zwischen den Vorträgen passiert: Menschen kommen miteinander ins Gespräch, diskutieren Forschung, entwickeln neue Ideen und knüpfen Kontakte. Genau davon lebt Wissenschaft. Dass wir diese Atmosphäre bei der Rückkehr an die IST-Hochschule erleben konnten, hat mich besonders gefreut.“