Zur Erfolgsstorys-Übersicht

06.06.2023

Katharina Fenkner
Katharina Fenkner

Allrounderin mit vierbeinigen Kollegen

Für Katharina Fenkner ist ein Leben ohne Pferde undenkbar. Schon als Jugendliche verbrachte sie jede freie Minute im Pferdestall. Seit über 15 Jahren arbeitet sie ehrenamtlich mit Reiter:innen und Pferden. Es folgten jede Menge pferdespezifische Weiterbildungen. Heute arbeitet die 37-Jährige in einem Reitbetrieb mit 50 Pferden und hat ihre große Leidenschaft zum Beruf gemacht.

IST: Katharina, wo erreichen wir Dich gerade? Hört sich nach Pferden an im Hintergrund ...
Katharina Fenkner:
Ja, richtig. Ich bin auf der Arbeit. Ich arbeite in einem mittelgroßen Reitbetrieb. Dort gebe ich Reitunterricht, vor allem für Kinder und Jugendliche. Zudem berate ich Kunden, übernehme Verwaltungsaufgaben und kümmere mich um die Pferde.

Du klingst sehr zufrieden, wenn Du über Deine Arbeit sprichst – stimmt das?
Fenkner:
Ja, absolut. Mir macht die Arbeit mit Pferden und jungen Menschen einfach Spaß. Ich habe das Gefühl, etwas Sinnvolles zu tun und sehe vielfach die positiven Auswirkungen meiner Arbeit. Es ist schön, Stammkunden über mehrere Jahre ihrer reiterlichen – und gleichzeitig auch persönlichen – Entwicklung zu begleiten. Erst kürzlich kam eine ehemalige Reitschülerin zu Besuch und fragte mich mit strahlenden Augen, ob ich mich noch daran erinnern könne, dass wir vor einigen Jahren gemeinsam ausreiten waren. Das ist viele Jahre her, jetzt hat die junge Frau gerade ihr Abitur bestanden. Und doch erinnert sie sich gerne an diesen einen Ausritt zurück. Solche Gespräche geben einem viel zurück.

Was möchtest Du noch erreichen – welche Visionen hast Du beruflich?
Fenkner:
Ideen habe ich noch viele – aber die Zeit der limitierende Faktor. Stetiges Weiterlernen ist mir sehr wichtig. Denn gerade im Pferdebereich gibt es so viele Innovationen, dass man auf dem Laufenden bleiben muss. Ich habe festgestellt, dass mir das Weitergeben von meinen Erfahrungen und meinem Wissen großen Spaß macht, von daher könnte ich mir mittel- bis langfristig vorstellen, mich zukünftig verstärkt auf diesen Bereich zu konzentrieren.

Wie sieht ein normaler Arbeitsalltag bei Dir aus?
Fenkner:
Das gefällt mir besonders an meiner Arbeit – einen „normalen“ Arbeitsalltag gibt es nicht. Jeder Tag ist anders, es wird nie langweilig. Wir haben im Betrieb über das Jahr verteilt viele Veranstaltungen, zum Beispiel den Tag der offenen Tür, unser Hofturnier, verschiedene Kurse und die alljährliche Herbstjagd. Daneben fallen bestimmte Tätigkeiten auch nur saisonal an, beispielsweise die Weidepflege und die Gabe von Wurmkuren.

Du hast bis auf eine alle pferdespezifischen Weiterbildungen am IST absolviert ...
Fenkner:
Ich war immer schon wissbegierig und glaube auch, dass fundiertes Hintergrundwissen für eine erfolgreiche Tätigkeit entscheidend ist, gerade - im Pferdebereich. Denn hier haben wir im Gegensatz zu vielen anderen Berufen auch die Verantwortung für uns anvertraute Lebewesen. Von daher war es mir wichtig, mich im Sinne der Professionalisierung entsprechend fortzubilden, als ich feststellte, dass ich den bloßen Hobbybereich verlassen würde. Über das Internet bin ich damals auf das Angebot des IST gestoßen und war wirklich sehr zufrieden mit dem Kurs zum Pferdesportmanager. Gut fand ich auch, dass nicht nur reines „Pferdewissen“ vermittelt wird, sondern zum Beispiel auch betriebswirtschaftliche und rechtliche Themen intensiv behandelt werden. Für mich ist das Konzept des Fernstudiums ideal, denn das Lernen lässt sich flexibel in meinen Alltag integrieren. Und die Seminare sorgen für den ausreichenden Praxisbezug und geben die Möglichkeit zur Netzwerkbildung. Das war definitiv immer ein Highlight! Mit einigen Teilnehmern stehe ich heute noch in Kontakt. Von daher war es für mich nur logisch, noch weitere IST-Kurse zu absolvieren. Und meine breite Ausbildung ermöglicht es mir, ganz unterschiedliche Aufgaben zu übernehmen und mich auch schnell in neue Themen einzuarbeiten.

Was konntest Du denn bisher anwenden?
Fenkner:
Tatsächlich habe ich aus jedem Kurs sehr viel mitgenommen. Der Pferdesportmanager ist sicherlich der umfangreichste Kurs und hat mir viel für den Betriebsalltag gebracht. Aber auch in den Kursen zu Pferdefütterung, Vereinsmanagement, Pferdephysiotherapie, Konditionstraining und Hufbearbeitung habe ich unglaublich viel gelernt. Regelmäßig nutze ich die Skripte weiterhin als Nachschlagewerk.

Wie bewertest Du Deine Weiterbildungen im Rückblick?
Fenkner:
Ich würde jederzeit wieder teilnehmen! Ich habe mich beim IST stets gut aufgehoben gefühlt. Die persönliche Betreuung war super und der Online-Campus ermöglicht zeitlich und örtlich flexibles Lernen. Gut finde ich, dass es seit einigen Jahren auch vermehrt Video-Vorlesungen und interaktive Elemente gibt. Die Lehrmaterialien sind fachlich fundiert und didaktisch gut aufbereitet.

Also kannst Du die Weiterbildungen weiterempfehlen?
Fenkner:
Ich kann jeden nur ermuntern, sich stetig fortzubilden. Beim IST sind die Kurse gut durchdacht, professionell organisiert und man lernt wirklich Relevantes dazu, so dass beste Voraussetzungen für einen echten Lernerfolg bestehen.

Eine IST-Weiterbildung aus dem Pferdebereich fehlt Dir ja noch. Hängst Du den Kurs Pferdeverhaltenstrainer:in auch noch dran?
Fenkner:
Zeit ist auch hier der limitierende Faktor. Aber ich denke, wir werden uns am IST nochmal wiedersehen.