12.02.2026


„Schlaf ist für die Regeneration essenziell“
Als Physiotherapeut begleitet Daniel Sembacher Menschen auf dem Weg zu mehr Gesundheit und Lebensqualität. Da nachhaltige Regeneration für ihn beim Schlaf beginnt, hat er nun mit der IST-Weiterbildung zum Schlafcoach sein Fachwissen gezielt erweitert.
Der Grundstein für seine berufliche Laufbahn wurde bereits während seiner Zivildienstzeit gelegt. „Der Wunsch, mit Menschen zu arbeiten und sie bei gesundheitlichen Herausforderungen zu unterstützen, entstand während meiner Zivildienstzeit in einem Alten- und Pflegewohnheim“, erinnert sich Daniel.“ Dort habe ich erstmals erlebt, wie viel man durch gezielte Betreuung und Bewegung zur Lebensqualität beitragen kann.“
Damals stand für ihn noch eine andere Option im Raum: die Pflege. Seine Wahl fiel schließlich bewusst auf die Physiotherapie. „Letztlich habe ich mich für die Physiotherapie entschieden, da sie für mich die Möglichkeit bietet, Menschen aktiv, selbstständig und langfristig zu mehr Gesundheit zu verhelfen.“
Physiotherapie: Mehr als nur Rücken oder Knie
In seinem Berufsalltag sieht sich der 34-Jährige vor allem als Bewegungsexperte. Seine Aufgabe bestehe darin, funktionelle Einschränkungen zu erkennen, Schmerzen zu reduzieren und Patientinnen und Patienten dabei zu unterstützen, ihren Körper besser zu verstehen.
„Besonders fasziniert mich täglich aufs Neue, wie komplex und zugleich genial der menschliche Körper funktioniert“, so Daniel. „Ebenso beeindruckend ist der große Einfluss psychischer Faktoren auf unser körperliches Wohlbefinden.“
So hat er im Laufe seiner Berufserfahrung festgestellt, wie breit das Feld der Physiotherapie tatsächlich ist – weit über klassische Beschwerden wie Rücken- oder Knieschmerzen hinaus. „Ein zentraler Bestandteil meiner Arbeit ist dabei eine Art ‚Detektivarbeit‘: Symptome ganzheitlich zu betrachten, Zusammenhänge zu erkennen und den Menschen in seiner Gesamtheit zu verstehen. Genau dieser analytische und zugleich menschliche Aspekt macht meinen Beruf für mich so spannend.“
Sein persönlicher Schwerpunkt liegt heute auf der Arbeit mit Menschen, die unter Schwindel leiden, sowie auf Patient:innen mit eingeschränkter Regenerationsfähigkeit.
Warum Schlaf ein entscheidender Faktor ist
Sein Interesse an Regeneration führte ihn schließlich zu einem zentralen Thema: dem Schlaf. „Schlaf ist ein essenzieller Baustein für körperliche und mentale Erholung.“ Genau deshalb entschied sich der Österreicher für die Weiterbildung zum Schlafcoach am IST.
Zu Beginn ging er zwar mit einer gewissen Skepsis an die Ausbildung heran, doch schnell überzeugte ihn die fachliche Qualität. „Am Anfang war ich durchaus etwas skeptisch“, gib Daniel offen zu. „Gleichzeitig gab es nur wenige Weiterbildungen, die mich sowohl inhaltlich als auch fachlich angesprochen haben. Daher bin ich mit einer grundsätzlich offenen, aber abwartenden Haltung in die Ausbildung gestartet. Aber als ich das Studienbuch erhielt und mich in den darauffolgenden Wochen intensiv mit den Inhalten beschäftigte, wurde mir klar, wie viel fundiertes und zugleich kompakt aufbereitetes Wissen hier vermittelt wird. Die Inhalte waren sehr gut strukturiert und praxisnah aufgebaut. Insgesamt blieben aus fachlicher Sicht keine relevanten Fragen offen.“
Wissen, das direkt in der Praxis ankommt
Das erworbene Wissen nutzt er heute aktiv in seinem Berufsalltag, insbesondere in Schlaf- und Regenerationsberatungen. Dabei kombiniert er die Inhalte aus der Weiterbildung unter anderem mit Herzratenvariabilitätsmessungen und atemtherapeutischen Übungen. So entsteht für seine Patient:innen ein evidenzbasierter Ansatz, der ihre Regeneration verbessern und damit auch ihre Lebensqualität nachhaltig steigern kann.
Empfehlung für therapeutische Fachkräfte
Die Weiterbildung empfiehlt Daniel klar weiter – vor allem für Menschen, die bereits therapeutisch oder beratend arbeiten. Denn Schlaf sei ein komplexes Thema, das nicht mit einfachen Standardlösungen beantwortet werden könne, betont er. Entscheidend sei vielmehr ein ganzheitlicher Blick auf den Menschen sowie die Fähigkeit, individuelle Lebensumstände zu berücksichtigen.
