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26.03.2026

Christine Ranitovic-Klein
Christine Ranitovic-Klein

„Ich möchte meine Schüler:innen stärken“

Schon früh haben sie Fragen bewegt, die über den klassischen Unterricht hinausgehen: Was gibt Menschen Orientierung? Wie gehen wir mit Herausforderungen um? Und was stärkt uns in schwierigen Situationen? Daher entschied sich die Lehrerin Christine Ranitovic-Klein für die Weiterbildung „Resilienztraining“, um junge Menschen nicht nur fachlich, sondern auch persönlich begleiten zu können.

Die Lehrerin für Religion und Englisch erlebt täglich, wie anspruchsvoll, aber auch erfüllend ihr Beruf sein kann. Neben Unterricht und Vorbereitung gehören Gespräche mit Schülerinnen und Schülern, Elternarbeit sowie organisatorische Aufgaben zum Alltag. „Gerade die Verantwortung, der Zeitdruck und die emotionalen Anforderungen sorgen oft für einen hohen Stresspegel“, berichtet die 35-Jährige. Gleichzeitig sind es die kleinen Fortschritte und persönlichen Entwicklungen der Schüler:innen, die ihre Arbeit besonders wertvoll machen.

Resilienz als Schlüsselkompetenz im Schulalltag
Um sowohl sich selbst als auch ihre Schüler:innen im Umgang mit Herausforderungen zu stärken, entschied sich Christine für die IST-Weiterbildung „Resilienztraining“. Die Themen „innere Stärke“ und „Widerstandskraft“ hatten sie bereits länger beschäftigt, insbesondere vor dem Hintergrund einer schnelllebigen Welt und wachsender Belastungen durch Schule, Alltag und Medien.

„Für mich gibt es eine spannende Verbindung zwischen Religion und Resilienz“, erklärt sie. „Beide beschäftigen sich mit der Frage, was Menschen Halt gibt – die Religion eher aus einer spirituellen Perspektive, die Resilienzforschung aus einer wissenschaftlichen.“ Genau diese persönliche Kombination macht für sie den besonderen Mehrwert aus.

Die Weiterbildung am IST überzeugte sie vor allem durch ihre Praxisnähe: „Die Inhalte waren sehr verständlich aufbereitet und ließen sich direkt in den Berufsalltag übertragen.“ Besonders der Austausch mit anderen Teilnehmer:innen sowie individuell zugeschnittene Übungen halfen ihr dabei, konkrete Ansätze für den Unterricht zu entwickeln.

Wissen, das wirkt

Heute greift die Augsburgerin regelmäßig auf die Weiterbildungsinhalte zurück, sowohl im Klassenzimmer als auch im privaten Umfeld. Im Unterricht sensibilisiert sie ihre Schüler:innen gezielt für Themen wie Selbstwirksamkeit, Perspektivwechsel und den Umgang mit Stress. Gleichzeitig profitieren auch ihr persönliches Umfeld und ihre Familie von den erlernten Strategien.

Ein besonderer Fokus liegt dabei auf der nachhaltigen Integration von Resilienz in den Schulalltag: So haben Christines Schüler:innen inzwischen die Möglichkeit, sich regelmäßig mit ihren eigenen Stärken und Herausforderungen auseinanderzusetzen. „Anfangs ist vielen gar nicht bewusst, warum wir uns mit bestimmten Themen beschäftigen. Doch mit der Zeit merken sie, dass es genau um das geht, was sie wirklich bewegt“, so die Lehrerin.

Ein Prozess mit Zukunft
Für Christine ist klar: Resilienz ist kein einmal erlerntes Konzept, sondern ein fortlaufender Prozess. Ihr Ziel ist es, das Thema weiter im schulischen Kontext zu verankern und kontinuierlich auszubauen, angepasst an die Bedürfnisse der Schüler:innen und die Herausforderungen unserer Zeit.

Mit ihrem Engagement zeigt sie, wie wertvoll es ist, fachliches Wissen mit persönlicher Entwicklung zu verbinden. Und wie wichtig es ist, jungen Menschen nicht nur Wissen, sondern auch innere Stärke mit auf den Weg zu geben.