07.07.2026


„Man kann mehr, als man denkt“
Meetings moderieren, Workshops leiten, unterschiedliche Interessen zusammenbringen und Veränderungsprozesse begleiten – für Mandy Spilles gehört das zum Berufsalltag. Die 31-Jährige arbeitet als Projektmanagerin Digitalisierung bei der dhpg und zählt zu den ersten Absolventinnen der neuen Weiterbildung „Moderationstraining“ am IST, die im März 2026 erstmals gestartet ist.
In ihrer täglichen Arbeit geht es längst nicht nur um digitale Prozesse. Viel wichtiger ist es, Menschen zusammenzubringen und Veränderungen verständlich zu machen. „Kommunikation und Moderation sind zentrale Bestandteile meines Alltags“, erzählt Mandy Spilles, Projektmanagerin Digitalisierung beim Wirtschaftsprüfungs- und Beratungsunternehmen dhpg. „Gute Moderation ist für mich der Schlüssel, um aus vielen Stimmen einen klaren Weg nach vorne zu formen.“
Moderation ist ein Handwerk
Obwohl sie regelmäßig Workshops und Meetings moderiert, wollte die 31-Jährige ihre Fähigkeiten gezielt weiterentwickeln. „Für mich ist Moderation ein Handwerk, das man bewusst trainieren sollte, wenn man Menschen durch Veränderungsprozesse führt“, sagt sie.
Auf die Weiterbildung „Moderationstraining“ wurde sie über den Newsletter des IST-Studieninstituts aufmerksam. Da sie bereits ihren Bachelor in Business Administration und ihren MBA in Business Administration an der IST-Hochschule absolviert hat, wusste sie, was sie erwartet: praxisnahe Inhalte und direkter Bezug zum Berufsalltag. Genau das überzeugte sie auch beim Moderationstraining. „Ich wollte etwas lernen, das ich sofort in meinen Projekten einsetzen kann.“
Lernen durch Ausprobieren
Besonders überzeugend fand sie die konsequente Praxisorientierung. Vom Einzelcoaching bis zur Moderation vor der gesamten Gruppe entwickelte sie Schritt für Schritt mehr Sicherheit. „Es war wertvoll für mich, dass wir mit unseren eigenen Themen gearbeitet haben. Dadurch waren die Übungen nicht theoretisch, sondern direkt auf meinen Arbeitsalltag übertragbar.“
Für die Abschlussmoderation verzichtete sie bewusst auf jede Vorbereitung und ließ sich das Thema erst unmittelbar vor Beginn geben. „Dieser Moment hat mir gezeigt, dass man oft viel mehr Wissen und Struktur in sich trägt, als man im ersten Moment glaubt.“
Mehr Vertrauen in die eigene Wirkung
Heute geht die Projektmanagerin deutlich entspannter in Workshops und Meetings. Statt sich an jede Folie oder jeden Gesprächsleitfaden zu klammern, vertraut sie stärker auf ihre Erfahrung und ihre Moderationskompetenz. „Ich kann heute spontaner reagieren, vertraue stärker auf mein Wissen und meine Erfahrung und bringe mehr Abwechslung in meine Moderationen.“
Bereits kurz nach der Weiterbildung konnte sie das Gelernte im Berufsalltag anwenden. „Auf der Arbeit standen mehrere Workshops an, in denen ich viel improvisiert habe. Früher hätte ich mich wahrscheinlich stark an meine Vorbereitung geklammert. Diesmal habe ich bewusst vieles über Bord geworfen und mich auf mein Wissen, meine Struktur und meine Erfahrung verlassen. Und es hat bestens funktioniert.“
Für Mandy war das die wichtigste Erkenntnis des Moderationstrainings: „Man kann mehr, als man denkt – und manchmal zeigt sich das erst, wenn man den Mut hat, ins kalte Wasser zu springen.“
