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21.07.2026

Frank Ginter
Frank Ginter

Mit Atemarbeit zu mehr Ruhe und Klarheit

Mehr als 20 Jahre war Frank Ginter in Webentwicklung, IT und Vertrieb selbstständig. Stress, Schlafprobleme und nachlassende Konzentration zwangen ihn zum Umdenken. Mit den IST-Weiterbildungen zum Stress- und Mentalcoach, Schlafcoach und Atemcoach half er nicht nur sich selbst, sondern er gibt sein Wissen heute als Coach weiter.

Frank Ginter ist Diplom-Ingenieur für Medientechnik, Webentwickler und Künstler. Schon als Kind zeichnete er Tiere und Menschen, später spezialisierte er sich auf fotorealistische Porträts. Während seines Studiums verdiente er sich damit nebenbei Geld und professionalisierte später sein Angebot, wenn auch die Technik sein berufliches Standbein blieb. „Ich bin dabei bis heute Autodidakt und verfeinere meine Technik seit Jahrzehnten in allen Bereichen der Malerei und Zeichnung. Kunst und Technik liefen bei mir also von Anfang an nebeneinanderher – der eine Teil analytisch, der andere kreativ.“

Persönliche Erfahrung als Ausgangspunkt
Die hohe Belastung im Berufsalltag hinterließ mit der Zeit Spuren. Der Schlaf wurde schlechter, die Konzentration ließ nach und der Körper meldete sich zunehmend deutlicher. Yoga, Atemübungen und Achtsamkeit halfen Frank dabei, wieder mehr Ruhe und Stabilität zu finden. Dabei reifte in ihm die Idee, die Erkenntnis, wie man sich selbst Gutes tun kann, auch professionell weiterzugeben. Deshalb absolvierte er seit 2025 am IST die Weiterbildungen zum Stress- und Mentalcoach, Schlafcoach und Atemcoach.

Coaching für mehr Klarheit im Alltag
Heute begleitet der Leverkusener über stresscoach.life Menschen in belastenden Lebensphasen. Die Coachings finden deutschlandweit online statt und drehen sich um Stressbewältigung, Resilienz, mentale Stärke sowie die Balance zwischen Beruf und Privatleben.

„Mir gefällt, dass ich mit ganzen Menschen arbeite und nicht mit Symptomen. Kopf, Körper und Lebensrhythmus hängen zusammen. Das ernst zu nehmen, statt schnelle Tricks zu verkaufen, ist genau die Arbeit, die mir liegt“, erläutert Frank seine Begeisterung fürs Coaching.

Gemeinsam mit seinen Klient:innen untersucht er, was Energie kostet, welche Muster immer wieder belasten und welche Veränderungen im Alltag realistisch umsetzbar sind. Dabei versteht er seine Arbeit als Prävention und Gesundheitsförderung, nicht als Therapie.

Statt fester Pakete werden die Sitzungen einzeln vereinbart. Wo therapeutische Hilfe notwendig ist, spricht er das offen an und verweist weiter. „Am schönsten ist der Moment, in dem jemand merkt, dass er selbst wieder am Steuer seines Lebens sitzt“, freut sich Frank über positive Rückmeldungen seiner Kund:innen.

Atemarbeit als direktes Werkzeug
Eine besondere Rolle spielt in seinen Coachings der Atem. Bereits durch Yoga und Pranayama kannte der 54-Jährige verschiedene Techniken. Die Weiterbildung zum Atemcoach gab diesem Erfahrungswissen eine klare fachliche Struktur.

„Der Atem ist für mich das direkteste Werkzeug überhaupt, weil man ihn immer dabeihat und er der direkte Zugang zum autonomen Nervensystem ist. In Stressphasen ist die Atmung eines der Ersten, das sich verändert – flach, schnell, hoch in der Brust. Über die Atemarbeit lässt sich das bewusst umkehren, und der Körper kommt spürbar zur Ruhe.“

Wissen, das direkt anwendbar ist
An den IST-Weiterbildungen schätzte Frank besonders die Verbindung von fachlicher Tiefe und Praxisnähe. Die Inhalte seien klar aufgebaut, nachvollziehbar erklärt und direkt in der Arbeit einsetzbar. „Als jemand mit technischem Hintergrund schätze ich klar aufgebautes Wissen, bei dem man versteht, warum etwas wirkt“, erläutert der Coach. „Genau das habe ich am IST gefunden – fundierte Inhalte, die aber nie im Theoretischen stecken bleiben, sondern sich sofort anwenden lassen.“

Für ihn ergänzten sich die drei Weiterbildungen ideal, weil Stress, Schlaf und Atmung eng miteinander verbunden sind. Dass er die Lehrgänge berufsbegleitend und im eigenen Tempo absolvieren konnte, war für ihn als Selbstständigen besonders wichtig.

Empfehlen würde er die Weiterbildungen Menschen aus Beratung, Gesundheit und Führung ebenso wie Quereinsteigerinnen und Quereinsteigern, die eigene Erfahrungen auf eine fachliche Grundlage stellen möchten.

„Der Grund ist einfach: Die Ausbildung ist praxistauglich, seriös aufgebaut und lässt sich neben dem Beruf machen. Man bekommt keine Patentrezepte, sondern echtes Handwerkszeug. Für mich war sie der Schritt, der aus einer persönlichen Erfahrung eine fundierte Tätigkeit gemacht hat.“

Nächster Schritt: eine digitale Plattform

Für die Zukunft verbindet Frank seine technische Erfahrung noch stärker mit seinem Coachingwissen. Unter dem Namen „Frank Ginter – Mind-Body-Connection“ entwickelt er eine digitale Plattform rund um Atem, Meditation, Hypnose, Mentaltraining und Entspannung.

Geplant sind geführte Programme, mehr als 30 Atemtechniken und individuell nutzbare Übungen für unterschiedliche Tageszeiten. Dabei soll keine lose Videosammlung entstehen, sondern ein interaktives System, das Menschen im Alltag begleitet. „Über 20 Jahre Webentwicklung treffen jetzt auf das, was ich als Coach gelernt habe.“

Damit führt Frank seine bisherigen beruflichen Wege zusammen: Technik, Kreativität und Gesundheitsförderung aus einer Hand.

Auf diesem Weg wünschen wir Frank Ginter alles Gute!