03.05.2022

„Die IST-Weiterbildung hat die richtige Werkbank zur Verfügung gestellt“

Als promovierter Wirtschaftsingenieur mit dem Schwerpunkt Maschinenbau über die Personalabteilung ins Gesundheitsmanagements eines internationalen Konzerns? Für Benjamin Dörr kein Problem.

Dort, bei Glen Dimplex Deutschland in Kulmbach, einem weltweit führenden Hersteller von Elektroheizungen und Kühlsystemen, ist Benjamin Dörr überaus erfolgreich und wurde nun gemeinsam mit seinen beiden Teamkollegen Helga Knopf und Christoph Zimmermann für seine herausragenden Leistungen im betrieblichen Gesundheitsmanagement von der AOK Bayern mit dem Goldzertifikat „Gesundes Unternehmen“ ausgezeichnet. Zuvor hatte er die Weiterbildung „Betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)“ am IST absolviert. Wir haben mit ihm über seinen Erfolg gesprochen.

IST: Herr Dr. Dörr, Sie sind seit fast sechs Jahren HR Business Partner und Gesundheitsbeauftragter der Glen Dimplex GmbH. Die inhaltliche Nähe Ihres Studiums mit dem Schwerpunkt Maschinenbau und ihrer jetzigen Tätigkeit erschließt sich nicht sofort. Wie kam es dazu, dass Sie nicht „an der Werkbank“, sondern im Personalmanagement tätig sind?
Benjamin Dörr:
Als ich mein Fachhochschulstudium zum Wirtschaftsingenieur (FH) abgeschlossen habe und an die Universität gewechselt bin, um später einmal promovieren zu können, habe ich mir überlegt, welche Vorlesung mir am meisten Spaß gemacht hat. Da kam mir die Vorlesung zum Personalmanagement in den Sinn. Dementsprechend habe ich als wirtschaftlichen Schwerpunkt „Personalmanagement“ und als technischen Schwerpunkt „Arbeitswissenschaften“ gewählt. Durch diese Weichenstellung war mein Weg, als Wirtschaftsingenieur einmal in der Personalabteilung zu landen, geebnet.  

Da sind Sie ja dann auch angekommen. Aber wie kamen Sie dann dazu, sich auch um Gesundheitsthemen zu kümmern?
Dörr
: Einen tollen Wissensschatz konnte ich mir schon während meiner berufsbegleitenden Promotion aneignen. Mein damaliger Betreuer auf Unternehmensseite war für den Themenschwerpunkt „Gesundheit und Soziales“ verantwortlich. Hier durfte ich viel unterstützen und habe meine ersten eigenen Gesundheitsprojekte verantwortet. Die Erfahrung hat mich schon sehr geprägt, so dass ich bei meinem nächsten Arbeitgeber und seit 2016 bei Glen Dimplex das Thema „Gesundheitsmanagement“ verantworte.  

Sie sind seit 2014 im Job, haben die passende Weiterbildung „Betriebliches Gesundheitsmanagement (IHK)“ aber erst sechs Jahre später absolviert. Ihre Kollegin Helga Knopf hat fast zeitgleich mit Ihnen die Weiterbildung begonnen. Woher kam der Impuls bei Ihnen beiden, sich dem BGM-Themen nochmal neu zu nähern?
Dörr:
Sowohl meine Kollegin Helga Knopf als auch ich haben unsere Erfahrung eingebracht und unser betriebliches Gesundheitsmanagement nach bestem Wissen und Gewissen aufgebaut. Wir hatten verschiedene Werkzeuge und wussten, wie wir diese bedienen können. Um aber standardisierte Prozesse und ein gesamtumfassendes Bild zu erlangen, hat uns noch etwas gefehlt. Die IST-Weiterbildung hat uns eine richtige Werkbank zur Verfügung gestellt, wo alle Säulen des betrieblichen Gesundheitsmanagements abgebildet sind. Unser BGM haben wir im letzten Jahr nochmal verfeinert und erweitert und haben es geschafft, als zehntes Unternehmen in Bayern mit dem Goldzertifikat „Gesundes Unternehmen“ der AOK Bayern ausgezeichnet zu werden.    

Herzlichen Glückwunsch zu dieser Teamleistung! Auch zu einem weiteren persönlichen Erfolg können wir Ihnen gratulieren, denn Sie haben ja nicht nur den IHK-Abschluss erfolgreich bestanden, sondern auch beim Verband Betriebliches Gesundheitsmanagement (BBGM) einen Abschluss draufgesetzt. Was haben Sie sich für die Zukunft vorgenommen?
Dörr:
Die beiden Abschlüsse haben mir nochmal einen guten Überblick gegeben, worauf es beim betrieblichen Gesundheitsmanagement ankommt. Wir freuen uns, dass dies beim externen Audit auch nochmal deutlich geworden ist und wir den Gold-Award für unsere Kolleginnen und Kollegen gewinnen konnten. Wir wollen weiter an uns arbeiten und unser betriebliches Gesundheitsmanagement weiter ausbauen. BGM ist und bleibt in der Zukunft ein sehr wichtiges Thema der Personalarbeit. Der Erhalt der Gesundheit unserer Mitarbeiter, die Bindung der Mitarbeiter ans Unternehmen und die erhöhte Arbeitgeberattraktivität für neue Mitarbeiter sind herausfordernde Aufgaben, zu welchen das BGM einen wertvollen Beitrag leistet.

Wir wünschen Benjamin Dörr alles Gute für die Zukunft und weiterhin so viel Freude und Erfolg im BGM.

Alle Informationen zur Weiterbildung finden Sie hier.