06.01.2026


„Ich wollte Menschen wieder wirklich helfen“
Intensivpflege, Hochleistungsmedizin, Schichtdienst – und irgendwann die Frage: Wie kann ich Menschen langfristig wirklich helfen? Mit der Weiterbildung zur Ernährungscoachin hat Anna Zimmermann einen neuen Weg eingeschlagen.
Schon früh war für Anna klar: Sie möchte mit Menschen arbeiten. Auch wenn der ursprüngliche Berufswunsch ein anderer war, führten verschiedene Stationen sie schließlich dorthin, wo sie ihre Berufung fand – in die Pflege. Ein Praktikum in einer Tagesklinik, eine Ausbildung zur Sozialhelferin und prägende persönliche Erfahrungen, insbesondere die Begleitung ihrer schwerkranken Großmutter, festigten ihren Wunsch, Menschen in herausfordernden Lebenssituationen beizustehen. Der Weg führte sie schließlich in die Krankenpflegeausbildung an einem großen Krankenhaus in Bochum.
Nach ihrer Ausbildung sammelte die Sauerländerin über viele Jahre umfassende Erfahrung auf neurologischen, chirurgischen sowie Herz-Thorax-Intensivstationen. Ob Überwachung vitaler Funktionen, Assistenz bei Eingriffen, hochkomplexe Medizintechnik oder Sterbebegleitung – die Arbeit auf Intensivstationen war fordernd, verantwortungsvoll und vor allem sinnstiftend. „Mich hat immer das Gefühl begleitet, etwas bewirken zu können. Und sei es noch so klein, aber von großer Bedeutung für den Menschen“, beschreibt sie ihre Motivation.
Doch mit den Jahren veränderten sich die Rahmenbedingungen. Steigende Anforderungen, zunehmender Personalmangel und die extreme Belastung – insbesondere während der Corona-Pandemie – führten dazu, dass genau das, was sie an ihrem Beruf liebte, immer mehr in den Hintergrund rückte: Zeit für den Menschen. Der Wunsch, wieder ganzheitlicher helfen zu können, wuchs.
Eine zweite Leidenschaft wird zum neuen Weg
Aus diesem Wunsch heraus entschied Anna sich für die IST-Weiterbildung zur Ernährungscoachin. Ziel war es, ihr fundiertes medizinisches Wissen zu erweitern und Menschen künftig präventiv, nachhaltig und individuell zu begleiten. „Ich wollte verstehen, Zusammenhänge erklären können und flexibel auf unterschiedliche Lebenssituationen eingehen“, so ihre Erwartung an die Weiterbildung.
Diese wurde mehr als erfüllt: Neben ernährungswissenschaftlichen Grundlagen überzeugte sie besonders der interdisziplinäre Ansatz der IST-Weiterbildung. Psychologische Aspekte des Ernährungsverhaltens, sportliche Faktoren und ein ganzheitlicher Blick auf Gesundheit spielten eine zentrale Rolle. „Die Weiterbildung reduziert sich nicht nur auf Ernährung. Genau das fand ich sehr ansprechend.“
Wissen anwenden, Gesundheit neu denken
Heute ist die 35-Jährige im Kleingewerbe selbstständig und unterstützt Menschen dabei, ihre gesundheitlichen Ziele zu erreichen. Dabei geht es ihr nicht um kurzfristige Lösungen oder reine Symptombekämpfung, sondern um nachhaltige Veränderungen und Eigenverantwortung. Ihr neu erworbenes Know-how nutzt sie nicht nur in der Arbeit mit Klient:innen, sondern auch im privaten Umfeld und nicht zuletzt für sich selbst.
Die Weiterbildung zur Ernährungscoachin empfiehlt sie daher ausdrücklich weiter: „Allen, die sich weiterentwickeln möchten – sei es aus persönlicher Motivation, aufgrund eigener gesundheitlicher Themen oder als Quereinstieg in einen neuen Berufszweig – möchte ich diese Weiterbildung ans Herz legen. Denn die Kombination aus Ernährung und Bewegung biete eine starke Basis und viele Möglichkeiten, darauf aufzubauen.“
Wir wünschen Anna alles Gute auf ihrem weiteren Weg!
