06.02.2026


Prävention mit Punch
Sein beruflicher Weg ist alles andere als gewöhnlich: Ursprünglich Diplom-Ingenieur, hat sich Christoph Teege bewusst für einen Neustart als Boxcoach entschieden. Und damit für einen Beruf, der körperliche Bewegung mit mentaler Entwicklung verbindet.
„2009 habe ich mich beruflich neu orientiert und bin seit 2011 hauptberuflich als Trainer in der Erwachsenenbildung tätig“, berichtet er. Ein Schlüsselmoment folgte dann 2013: Der Gewinn der Quizbox-Weltmeisterschaft bei ProSieben, in der Sendung von Stefan Raab. Aus der Leidenschaft für das Boxen wurde ein Beruf und schließlich ein eigenes, mehrfach erprobtes Konzept.
Ein Konzept mit klarer Haltung
Heute arbeitet er ausschließlich als Boxcoach und Boxtherapeut und begleitet Menschen, Teams und Unternehmen auf ihrem Weg zu mehr Stärke und Resilienz. Im Mittelpunkt steht dabei sein eigens entwickeltes Konzept „Boxen statt Mimimi“, eine eingetragene Marke.
„Ich unterstütze Menschen dabei, ihre körperliche und mentale Stärke zu entwickeln – nicht mit klassischem Boxtraining, sondern mit einer Verbindung aus Wettkampfboxen, Fitness-Boxen, therapeutischen Elementen und der Box-Metapher“, erklärt Christoph.
Die Zielgruppen sind dabei bewusst breit gefächert: von Schüler:innen bis hin zu Menschen kurz vor dem Renteneintritt. Was alle Teilnehmer:innen verbindet, ist ein gemeinsames Bedürfnis, nämlich der Wunsch nach einem guten Lern- und Arbeitsklima und möglichst wenig unnötigem Stress.
Warum Prävention und „Boxen statt Mimimi“ perfekt zusammenpassen
Um sein Angebot fachlich weiter zu fundieren, entschied sich der Boxcoach für die IST-Weiterbildung zum Präventionstrainer.
Auf den ersten Blick wirkt sein Motto provokant, doch für ihn ist klar: Prävention und klare Worte schließen sich nicht aus. „‚Mimimi‘ bedeutet, dass man sich zu sehr auf Probleme fokussiert. Genau das steht einem gesunden und aktiven Lebensstil oft im Weg“, erklärt er. Sein Konzept helfe dabei, diese Muster zu erkennen und zu verändern. „Es fördert Mut, Selbstvertrauen und Selbstmotivation und stärkt Selbstwirksamkeit sowie Resilienz.“
Praxisnah, kompakt und gut integrierbar
Besonders überzeugt hat den 44-Jährigen der Aufbau der Weiterbildung am IST: „Die Inhalte waren sehr praxisnah und gut strukturiert.“ Auch der zeitliche Rahmen spielte für ihn eine wichtige Rolle. „Die kompakte Dauer von 12 Monaten ließ sich sehr gut mit Beruf und Familie vereinbaren.“
Als besonders lernfördernd empfand er die Kombination aus verschiedenen Lernformaten. „Die Seminare, die Lern-App und der Austausch in der Lerngruppe haben meinen Lernerfolg deutlich gesteigert“, ist Christoph überzeugt.
Mehr Sicherheit – und ein eigenes Präventionskonzept
Obwohl er bereits über eine B-Lizenz und langjährige Erfahrung im Fitness- und Boxtraining verfügte, brachte ihm die Weiterbildung einen entscheidenden Mehrwert:„Mein vorhandenes Wissen wurde fachlich vertieft und um wichtige präventionsspezifische Inhalte ergänzt. Dadurch fühle ich mich heute noch sicherer im Umgang mit unterschiedlichen Zielgruppen.“
Ein konkretes Ergebnis dieser Weiterbildung folgte 2025: „Auf Basis der Inhalte habe ich ein eigenes Präventionskonzept entwickelt, das aktuell bei der Zentralen Prüfstelle für Prävention zur Prüfung liegt.“
Blick in die Zukunft
Christophs Vision reicht jedoch weiter: Langfristig möchte er sein Konzept verbreiten und multiplizieren. „Ich möchte künftig weitere ‚Boxen statt Mimimi‘-Trainer:innen ausbilden, die mich bei meiner Arbeit unterstützen“, sagt er.
Auf diesem Weg wünschen wir Christoph weiterhin viel Erfolg!
Foto: Sina Dikhoff
