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03.11.2026

Simone Bartsch
Simone Bartsch

Eigene Erfahrung trifft fundiertes Wissen

Simone Bartsch arbeitet seit vielen Jahren als Erzieherin und beschäftigt sich durch ihre eigene Geschichte intensiv mit Ernährung, Gesundheit und Adipositas. Mit der Weiterbildung „Ernährungsberatung“ hat sie ihre Kenntnisse fachlich vertieft und verbindet heute pädagogische Erfahrung und persönliche Einblicke mit fundiertem Ernährungswissen.

Seit 14 Jahren ist Simone Bartsch als Erzieherin tätig und begleitet Kinder in einer besonders prägenden Lebensphase. Sie unterstützt sie dabei, ihre Fähigkeiten zu entwickeln, Neues zu entdecken und zunehmend selbstständig zu werden.

Dabei gehören für sie nicht nur die Kinder zu ihrer Arbeit. Als zertifizierte Elternbegleiterin steht sie auch Familien beratend zur Seite. Genau diese Rolle als Wegbegleiterin ist es, die sie an ihrem Beruf besonders schätzt: Entwicklungen mitzuerleben und Menschen ein Stück ihres Weges begleiten zu dürfen.

Dieses Interesse an Begleitung und Unterstützung spielt inzwischen auch außerhalb ihres Berufs eine wichtige Rolle.

Eigene Erfahrungen als Ausgangspunkt
Simone ist selbst von Adipositas betroffen und entschied sich 2024 für eine bariatrische Operation. Seitdem beschäftigt sie sich intensiv mit den Veränderungen, die ein solcher Eingriff mit sich bringt – insbesondere mit der Ernährung und der ausreichenden Versorgung mit wichtigen Nährstoffen.

Gleichzeitig stellte die Thüringerin fest, dass viele Betroffene genau diese Unterstützung in ihrem persönlichen Umfeld nicht haben. Daraus entstand die Idee, gemeinsam mit ihrem Mann, der ebenfalls betroffen ist, eine Selbsthilfegruppe für Menschen mit Adipositas zu gründen: „Wir wollten einen Ort schaffen, an dem sich Menschen mit Adipositas verstanden fühlen und austauschen können.“

Nicht nur wissen, sondern verstehen
Durch ihre eigene Geschichte wuchs Simones Interesse an Ernährung immer weiter. Dabei wollte sie zunehmend nicht nur wissen, welche Lebensmittel oder Nährstoffe empfehlenswert sind, sondern auch verstehen, welche Funktionen sie im Körper übernehmen und welche Zusammenhänge dahinterstehen.

Mit der Arbeit in der Selbsthilfegruppe kam ein weiterer Aspekt hinzu: Sie wollte Informationen fachlich fundiert einordnen und Fragen kompetenter beantworten können.

Deshalb entschied sich die 43-Jährige für die IST-Weiterbildung „Ernährungsberater:in“.

„Mir war wichtig, nicht nur aus meinen persönlichen Erfahrungen heraus zu sprechen, sondern Zusammenhänge fachlich richtig erklären zu können.“

Gleichzeitig sieht sie die Weiterbildung als Chance zur persönlichen und möglicherweise auch beruflichen Weiterentwicklung. Wohin dieser Weg führt, lässt sie bewusst offen: „Vielleicht entsteht daraus erst einmal nur ein kleiner Zweig. Ob daraus irgendwann ein kräftiger Ast oder sogar ein ganzes Bäumchen wird, wird die Zukunft zeigen.“

Anspruchsvolle Inhalte verständlich vermittelt
Simone startete neugierig, aber auch mit Respekt vor den fachlichen Anforderungen in die Weiterbildung. Gerade die ernährungswissenschaftlichen Grundlagen empfand sie teilweise als anspruchsvoll, zugleich aber als klar und verständlich aufbereitet.

Besonders überzeugte sie die Verbindung von Fachwissen und Beratungskompetenz: Neben Themen wie Makro- und Mikronährstoffe lernte sie, Beratungsgespräche zu führen und Menschen bei Veränderungen ihrer Ernährungsgewohnheiten zu begleiten. Dabei konnte sie gut an ihre Erfahrungen als Erzieherin und Elternbegleiterin anknüpfen.

„Fachwissen allein macht noch keine gute Beratung aus. Entscheidend ist auch, wie man Menschen erreicht und sie bei Veränderungen begleitet.“

Ernährungsbildung beginnt schon bei den Kleinsten
Das neue Wissen möchte Simone künftig vor allem in ihren pädagogischen Alltag einbringen. In einer Kinderküche bereitet sie gemeinsam mit den Kindern kleine Mahlzeiten und Snacks zu und nutzt diese Momente, um Ernährungsbildung ganz praktisch erlebbar zu machen. Dabei geht es ihr nicht um starre Kategorien wie „gut“ oder „schlecht“, sondern darum, Neugier zu wecken, neue Lebensmittel und Geschmacksrichtungen kennenzulernen und zu zeigen, wie einfach selbst zubereitete Speisen sein können.

Auch in der Selbsthilfegruppe profitiert sie bereits von der Weiterbildung. Sie fühlt sich fachlich sicherer, kann ernährungsbezogene Themen verständlicher erklären und Informationen besser einordnen.

Gleichzeitig ist ihr eine klare Abgrenzung wichtig: Allgemeine Ernährungsbildung und eigene Erfahrungen können wertvolle Orientierung geben, ersetzen aber keine spezialisierte medizinische oder ernährungstherapeutische Betreuung bei Adipositas.

Eine Basis für neue Wege
Simone empfiehlt die Weiterbildung allen, die Ernährung fundierter verstehen und ihr Wissen verständlich weitergeben möchten. Besonders überzeugt hat sie die Verbindung von ernährungswissenschaftlichen Grundlagen und praktischer Beratung:
„Man erhält ein solides Fundament, auf dem sich wunderbar aufbauen lässt.“

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