03.11.2026


„Gesundheit sollte immer ein wichtiges Thema sein“
Ein Burnout vor vielen Jahren hat Philipp Klein dazu gebracht, sich intensiver mit der eigenen Gesundheit auseinanderzusetzen. Heute arbeitet der gelernte Hotelfachmann als Hoteldirektor und baut parallel sein eigenes Coaching-Angebot auf. Mit der Weiterbildung zum Longevity Coach verbindet er nun Themen, die ihn schon lange beschäftigen: Gesundheit, persönliche Entwicklung und der bewusste Umgang mit Belastungen.
Sport und Gesundheit begleiten Philipp Klein schon lange. Doch durch den eigenen Burnout rückte für ihn zunehmend die Frage in den Mittelpunkt, welche Faktoren dazu beitragen, Lebensqualität, Belastbarkeit und Wohlbefinden über viele Jahre zu erhalten. Genau hier setzt für ihn das Thema Longevity an: nicht mit dem Blick auf einzelne Maßnahmen, sondern auf das Zusammenspiel verschiedener Bereiche.
Für die IST-Weiterbildung „Longevity Coach“ entschied sich der 44-Jährige zunächst aus Eigeninteresse und Neugier. Gleichzeitig wollte er sein Wissen so erweitern, dass er die Erkenntnisse künftig auch in seine Coaching-Arbeit einbringen kann. Besonders spannend ist für ihn dabei der ganzheitliche Ansatz: Ernährung, Bewegung, Schlaf, Regeneration und Stressmanagement werden nicht isoliert betrachtet, sondern in ihrem Zusammenspiel.
Viele dieser Themen waren ihm bereits vor Beginn der Weiterbildung vertraut. Neu ist für ihn vor allem die Möglichkeit, vorhandenes Wissen zu bündeln, Zusammenhänge fundierter einzuordnen und daraus einen individuellen Ansatz für mehr Wohlbefinden und eine stabile körperliche wie mentale Verfassung abzuleiten.
Longevity als Chance für die Hotellerie
Auch aus seiner täglichen Arbeit als Hoteldirektor kennt der Rheinland-Pfälzer die besonderen Anforderungen der Branche. Körperliche Belastung, Stress, wechselnde Arbeitszeiten und der Umgang mit Menschen gehören vielerorts zum Arbeitsalltag. Für ihn beginnt ein ganzheitliches Gesundheitsverständnis deshalb bereits bei der Frage, unter welchen Bedingungen Mitarbeitende arbeiten und wie Belastungen organisiert werden.
Auch auf Gästeseite eröffnen sich aus seiner Sicht neue Möglichkeiten. Zwar seien Wellness und Regeneration in vielen Hotels längst fest verankert, so der Hotelfachmann, doch Longevity ließe sich deutlich weiterdenken. Bewegungs- und Trainingsangebote, Ernährungskonzepte, Entspannungsformate, Stressregulation oder bewusst eingeplante Erholungsphasen könnten zu ganzheitlichen Konzepten verbunden werden. Entscheidend sei dabei, dass das Angebot zum jeweiligen Hotel und seinen Gästen passt.
Für Philipp ist klar, dass sich dieses Themenfeld weiterentwickeln wird. Das Bewusstsein dafür, wie eng Gesundheit, Lebensqualität und Leistungsfähigkeit zusammenhängen, wächst. Für die Hotellerie entstehen daraus neue Möglichkeiten, Angebote weiterzuentwickeln und Gästen zusätzlichen Mehrwert zu bieten.
Coaching, Prävention und persönliche Entwicklung verbinden
Parallel zu seiner Tätigkeit als Hoteldirektor baut sich Philipp ein zweites Standbein als Coach auf. Hier möchte er seine Erfahrungen und das Wissen aus den Weiterbildungen „Personal & Business Coach“, „Longevity Coach“ und „Fitnesstraining B-Lizenz“ künftig noch stärker zusammenführen.
Sein Ziel: Menschen nicht nur bei persönlichen oder beruflichen Zielen zu unterstützen, sondern auch die Frage einzubeziehen, welche Voraussetzungen sie brauchen, um mit den Anforderungen ihres Alltags gut umzugehen und ihre Lebensqualität zu erhalten.
