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14.07.2016

Steile Karriere in der Bäderbranche

Steile Karriere in der Bäderbranche

Marco Hortz fand seine Berufung in der Bäderbranche. Während seiner Ausbildung zum „Fachangestellten für Bäderbetriebe“ konnte er in verschiedenen Bäderbetrieben Erfahrung sammeln und hat sich kontinuierlich weitergebildet. Heute ist er – mit gerade einmal 28 Jahren - Betriebsleiter des „Embricana“ mit über 40 Mitarbeitern. Wir haben ihn zu seiner Karriere und seinen Zukunftsplänen befragt.

IST: Können Sie Ihren Karriereweg kurz skizzieren?
Marco Hortz: Schon während meiner Ausbildung in Duisburg habe ich in verschiedenen Bäderbetrieben Erfahrung gesammelt und nutzte meine Freizeit, um an den Wochenenden zusätzlich als Rettungsschwimmer zu arbeiten. Im dritten Lehrjahr absolvierte ich zusätzlich per Abendunterricht in Düsseldorf einen Vorbereitungskurs zur Ausbildereignung, in dem ich dann im Anschluss erfolgreich die Prüfung vor der IHK zu Düsseldorf ablegte. Nach abgeschlossener Prüfung zum „Fachangestellten für Bäderbetriebe“ und saisonaler Tätigkeit im Schlossbad Grevenbroich wechselte ich dann zur SWiMH gGmbH, die drei Hallenbäder in Mülheim an der Ruhr betreibt. Parallel dazu begann ich meinen Fernstudiengang „Bäderbetriebsmanagement“ beim IST-Studieninstitut. Im Oktober 2014 startete dann, parallel zum Arbeitsalltag und Fernstudium, die Meisterschule in Düsseldorf über die Bundesfachschule des Bundesverband Deutscher Schwimmmeister (kurz: BDS). Im Dezember 2014 durfte ich mein Diplom zum „Bäderbetriebsmanager (IST)“ und im April 2015 meinen Meisterbrief „Geprüfter Meister für Bäderbetriebe“ in den Händen halten. Mit diesen Abschlüssen stieg ich zum stellvertretenden Betriebsleiter der SWiMH gGmbH auf. Um mich dann beruflich und karrieretechnisch weiter zu entwickeln, bewarb ich mich auf die Stellenausschreibung in der Fachzeitschrift „Archiv des Badewesens“ zum Betriebsleiter des Embricana. Zu meiner großen Freude bekam ich eine positive Rückmeldung und begann zum Januar 2016 meine neue Aufgabe.

IST: Wie sieht Ihr Arbeitsalltag aus?
Marco Hortz: Mein Aufgabengebiet umfasst die Organisation der Betriebsabläufe, die operative Führung sowie die betriebswirtschaftliche Steuerung des Embricana. Dazu kommt die fortwährende strategische Weiterentwicklung und Erstellung des Wirtschaftsplanes, sowie die Führung von 40 Mitarbeiterinnen und Mitarbeitern und 20 Aushilfen in den Bereichen Freizeitbad, Sauna und Gastronomie. Mein Arbeitsalltag setzt sich aus internen Besprechungen, Terminen mit Kooperationspartnern, externen Meetings, Kundenkontakten, Fremdfirmenbetreuung und Rundgängen durch den Betrieb, neben den herkömmlichen Büroarbeiten, zusammen.

IST: Was ist das besondere an Ihrem Job?
Marco Hortz: Das Besondere ist die Vielfalt und hohe Verantwortung, die die Stelle des Betriebsleiters eines Freizeitbades in diesen Dimensionen mit sich bringt. Hinzu kommt das Unternehmen so zu lenken, zu gestalten und weiterzuentwickeln wie es meinen Vorstellungen entspricht. Als Betriebsleiter kann man Prioritäten setzen und andere Dinge erstmal zurückstellen. Das Highlight meines Berufes ist jedoch, dass ich mich in der Branche, in der ich mich auskenne verwirklichen kann und jeder Tag eine neue Herausforderung bringt. Ein Traumjob, der mich dank seiner Abwechslung in unterschiedlichen Bereichen fordert und fördert.

IST: Aus welchem Grund haben Sie sich für die Weiterbildung Bäderbetriebsmanagement entschieden?
Marco Hortz: Für die Weiterbildung „Bäderbetriebsmanagement“ habe ich mich unmittelbar nach meiner Berufsausbildung zum Fachangestellten für Bäderbetriebe entschieden, da ich wieder Spaß am Lernen entwickelt habe und mein Durst nach neuem Wissen und Erfahrung, vor allem Rund ums Thema Schwimmbäder, noch lange nicht gestillt war und ist. Eine perfekte Alternative für junge motivierte Menschen, die sich nach ihrer Berufsausbildung weiterentwickeln möchten und auch eine super Vorbereitung auf die eventuelle zukünftige Meisterausbildung.

IST: Warum haben Sie das IST dafür ausgewählt?
Marco Hortz: Beim IST-Studieninstitut hat mich die Flexibilität beim Lernen und das Preis-Leistungsverhältnis überzeugt. Die Studieninhalte lassen sich sehr gut mit dem Beruf kombinieren. Hinzu kommen die interessanten Präsenzphasen die das Ganze, durch die jahrelange Erfahrung der Fachdozenten, abrunden. Erstmalig habe ich während meiner Berufsschulzeit in Düsseldorf vom IST-Studieninstitut gehört.

IST: Was an der IST-Weiterbildung „Bäderbetriebsmanagement“ hat Ihnen besonders gut gefallen?
Marco Hortz: Die IST-Weiterbildung „Bäderbetriebsmanagement“ eignet sich für Fachangestellte für Bäderbetriebe oder auch Sport- und Fitnesskaufleute die sich weiterentwickeln und in der Bäderbranche Fuß fassen möchten. Zusätzlich ist es, wie ich selber feststellen durfte, eine hervorragende Vorbereitung auf die Meisterschule, wenn man den Weg zum „Geprüften Meister/in für Bäderbetriebe“ in Angriff nehmen möchte. In den diversen Studienheften und Präsensphasen lernt man die Seiten eines Bäderbetriebes kennen, welche einem in der Ausbildung oder als Geselle/Gesellin verwehrt bleiben. Hinter einem modernen Freizeitunternehmen steckt wesentlich mehr, als die Beaufsichtigung der Gäste, Kurse (Animation) und die Bädertechnik. Es kommen rechtliche Hintergründe, Personalführung, Unternehmensführung, Eventplanung, u.v.m. im Leben eines Bäderbetriebsmanagers hinzu. Die Weiterbildung bereitet auf die späteren Aufgaben optimal vor, um die unzähligen Herausforderungen im Berufsleben wahrnehmen und bewältigen zu können.

IST: Wie helfen Ihnen die in der Weiterbildung erworbenen Kenntnisse in Ihrer beruflichen Karriere und Ihrer täglichen Arbeit?
Marco Hortz:
Die erworbenen Kenntnisse in die Realität umsetzen zu können und die komplexen Zusammenhänge eines solchen Freizeitbetriebes zu begreifen, zu managen und zu führen, zahlreiche theoretische Begrifflichkeiten, wie steuerlicher Querverbund, Phasen der Dienstleitungsproduktion, Corporate Compliance, Corporate Identity, Distributionspolitik, Benchmarking und SWOT-Analyse mit Leben zu füllen und selber den Umgang zu lernen um eigene Erfahrungen zu sammeln.

IST: Würden Sie die IST-Weiterbildungen weiterempfehlen? Wenn ja, wem?
Marco Hortz: Persönlich würde ich jeder/jedem motivierten/motiviertem Gesellin oder Gesellen empfehlen, sich zeitnah nach der Ausbildung weiterzubilden. Der Studiengang „Bäderbetriebsmanagement“ ist hier eine hervorragende Wahl und wird im Laufe des Berufslebens mit Sicherheit immer wieder von Vorteil sein. Denn man hat immer eine Qualifikation mehr, als die Mitbewerber. Dieses ist ein enormer Vorteil, gerade bei Bewerbungen bzw. Bewerbungsgesprächen. Daher kann ich jedem jungen Menschen aus der Bäderbranche empfehlen, sich bildungstechnisch stets weiter zu entwickeln. Nicht nur, um sich von der breiten Masse abzuheben, sondern auch für die Stärkung des eigenen Selbstbewusstseins.

IST: Aktuell belegen Sie bei uns die Weiterbildung „Sportmanagement“. Welches Ziel verfolgen Sie damit?
Marco Hortz: Mit der Weiterbildung „Sportmanagement“ möchte ich mich in der Branche breiter aufstellen und mein Wissen noch weiter vertiefen. Letztlich möchte ich im Anschluss zeitnah die Prüfung zum „Sportfachwirt (IHK)“ ablegen.

IST: Gibt es weitere beruflichen Ziele, die Sie sich gesteckt haben?
Marco Hortz: Auf jeden Fall. Der Spaß am Lernen hat mich noch lange nicht verlassen. Nach meiner Prüfung zum „Sportmanager“ bzw. „Sportfachwirt (IHK)“ strebe ich an, mir durch meine zahlreichen Trainerscheine im Schwimm-, Aquafitness-, Lauf-, Kraft-Fitness- und Personaltrainings-Bereich, abgeschlossener Einzelhandelskaufmannausbildung und abgeschlossenen Ausbildungen im Bäderbereich so viel wie möglich für einen Bachelor-Abschluss anerkennen zu lassen, um im Anschluss einen Masterstudiengang zu belegen. Mein Finalziel heißt „Doktortitel“ mit Schwerpunkt Bäderbranche.

IST: Möchten Sie noch etwas erwähnen?
Marco Hortz: Das IST-Studieninstitut bietet Menschen, die Karriere machen möchten oder lerndurstig sind, eine sehr gute Möglichkeit, berufsbegleitend ihren Horizont zu erweitern und beruflich voran zu kommen. Da nicht jeder junge Mensch von vorn herein weiß, wo der berufliche Weg hingehen soll, bietet das IST vielfältige Möglichkeiten sich zu differenzieren und sich in dem Bereich zu spezialisieren der einem liegt. Dem Lernen sind somit keine Grenzen gesetzt. Dennoch gilt „ohne Fleiß und Opfer keinen Preis“. Zuletzt wurde ich durch meine Aktivitäten in der Bäderbranche, wie beispielsweise meiner Redaktionstätigkeit für die Zeitschrift „Das Schwimmbad und sein Personal“, zum Bezirksleiter für den Niederrhein vom BDS Landesverband NRW berufen.

IST: Herr Hortz, vielen Dank für das Gespräch!

Weitere Informationen zur Weiterbildung finden Sie unter „Bäderbetriebsmanagement“.