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13.12.2017

Claudia Köster (links) berichtet über ihren Karriereweg.

Mit dem IST auf hohe See

Claudia Köster arbeitet als Junior Operations Manager Spa & Sport Services für die „Mein Schiff“-Flotte bei Sea Chefs. Die 37-jährige Ostfriesin hat nach einem Tourismusstudium die Weiterbildung „Wellness- und Spamanagement“ am IST absolviert, von der sie heute noch in der Praxis profitiert. Das Wichtigste für eine Karriere, so sagt sie im Interview, seien Innovationen und Weiterbildungen.

Frau Köster, Sie haben einen bunten Werdegang hinter sich: Steuerfachangestellte, Bachelor-Abschluss in Tourism Management und eine Tätigkeit als Spa-Rezeptionistin. Können Sie für uns Ihre beruflichen Stationen sortieren und in Zusammenhang bringen?
Claudia Köster:
Ich bin mit einer Ausbildung zur Steuerfachangestellten ins Berufsleben gestartet. Danach habe ich sieben Jahren bei einer regionalen Tageszeitung gearbeitet, erst in der Buchhaltung, dann in der Geschäftsstelle im Privatkundenbereich.

Aber die Bereiche Anzeigengestaltung, Ticket- und Produktverkauf sowie Blattplanung waren nicht das, was Sie dauerhaft machen wollten?
Köster:
Richtig. Irgendwann kam der Moment, in dem ich mich beruflich weiterentwickeln wollte. Ich habe mich für ein Studium Internationales Tourismusmanagement mit dem Schwerpunkt Gesundheitstourismus entschieden. Danach wollte ich unbedingt praktische Erfahrung in der Spa- und Wellnessbranche sammeln. So hat es mich nach Heiligendamm, dann nach Frankfurt und schließlich auf die Insel Spiekeroog verschlagen, wo ich verschiedene Spas kennenlernen durfte.

Was genau haben Sie in der Praxis kennengelernt?
Köster:
Von der Spa-Rezeptionistin über ein Spa-Management-Praktikum bis zur Assistenz der Betriebsleitung für den Wellnessbereich und die Teamleitung Wellness war alles dabei.
Dabei bin ich immer meinen zwei Säulen treu geblieben: der kaufmännischen Seite und der Dienstleisterseite. Beide Bereiche begleiten mich noch immer und faszinieren mich bis heute.

Schließlich haben Sie sich für die Weiterbildung „Wellness- und Spamanagement“ des IST entschieden. Warum?
Köster:
Im Tourismus-Studium lag der Schwerpunkt im Gesundheitstourismus und daher eher bei Kurorten und deren Ausprägungen. Mich hat allerdings die Vielfalt der SPA- und Wellnessbranche fasziniert, daher habe ich mich für diese Weiterbildung entschieden. Ausschlaggebend war für mich der starke Praxisbezug des Studienmaterials sowie die Nähe zur Branche.

Heute arbeiten Sie bei Sea Chefs – wie kam der Kontakt zu Ihrer Kollegin Martina Schumann – die am IST Dozentin ist – zustande?
Köster:
Wir sind uns tatsächlich zum ersten Mal bei einem IST-Seminar begegnet. Martina arbeitete damals bei Tui Cruises und hatte zu dem Zeitpunkt keine freie Stelle in ihrem Team. Die Chance auf eine interessante Position ergab sich dann später bei Sea Chefs, als für den Spa- & Sportbereich der Mein-Schiff-Flotte jemand gesucht wurde. Diese Chance habe ich ergriffen. Seitdem bin ich im Team von Martina.

Was genau machen Sie bei Sea Chefs?
Köster:
Ich arbeite als Junior Operations Manager Spa & Sport Services für die Mein-Schiff-Flotte bei Sea Chefs. Der Reiz dieser Position liegt in der Vielfalt der Aufgaben. Ich bin für die gesamte Schulungsorganisation und -planung land- und bordseitig zuständig. Außerdem bin ich bei den Casting-Tagen der neuen Bewerber dabei. Das Zusammenspiel von Landseite und Bordseite fasziniert mich. Das Arbeitsumfeld ist sehr dynamisch, es braucht schnelle, umsetzbare Lösungen.

Können Sie das in der Weiterbildung „Wellness- und Spamanagement“ Gelernte heute praktisch anwenden, und würden Sie das Studium weiterempfehlen?
Köster:
Auf jeden Fall würde ich das Studium weiterempfehlen. Allen, die bereits in der Branche tätig sind und sich weiterentwickeln möchten oder darüber nachdenken, in führende Positionen oder gar in die Selbstständigkeit zu wechseln. Das Studium vermittelt sehr gutes und fundiertes Wissen über alle wichtigen Bereiche der SPA-Branche und verliert dabei nie den Praxisbezug aus den Augen. Für mich absolut empfehlenswert, ich profitiere heute sehr davon.
 
Mit welchen Trends sollten sich angehende Fachkräfte auseinandersetzen, um für die Zukunft gerüstet zu sein?
Köster:
Sie sollten sich auf die individuelle Behandlung der Gäste einstellen und die neuen technischen Möglichkeiten im Auge haben. Gerade im Spa- und Sportbereich passiert sehr viel, was Innovationen angeht. Das Verständnis von Wellness wird sich ebenfalls weiterentwickeln. Wichtig für alle Fachkräfte ist die Bereitschaft, sich weiterzuentwickeln und Neuheiten kennenzulernen. Messen und Fachzeitschriften sind da die erste Wahl.

Wie sehen Ihre weiteren Ziele aus?
Köster:
Wir erhoffen uns von unseren Mitarbeitern, dass sie lange bei uns bleiben und sich kontinuierlich weiterbilden. Das gleiche gilt selbstverständlich auch für mich. Ich habe da schon einige IST-Weiterbildungen im Blick, um mich beruflich und persönlich weiterzuentwickeln.

Vielen Dank für das Gespräch und alles Gute für die Zukunft!

Weitere Informationen zur Weiterbildung Wellness- und Spamanagementfinden Sie auf unseren Seiten.