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15.02.2018

Susanne Retter ist erfolgreiche IST-Absolventin in Templin.

Ein Job, bunt wie die Fassade des Seehotels

Susanne Retter entschied sich nach dem Abitur für eine Ausbildung zur Arzthelferin. Ihr Ziel damals war es, Medizin zu studieren. Aber es zog die junge Frau hinaus in die Welt. Sie brach ihr Medizinstudium ab und ging kurzerhand nach Ägypten. Dort fand sie eine Anstellung in einem Hotel als Health Club Managerin.

Retter wollte mehr und sie begann, nach Weiterbildungen zu suchen, mit denen sie sich für eine langfristige Karriere in der Hotellerie qualifizieren konnte. Sie stieß auf das IST, das mit dem Konzept des Fernunterrichts die passende Vermittlungsform für ihre Lebenssituation bot. Die Templinerin entschied sich für die Weiterbildung „Front Office Management“ und schloss direkt „F&B Management“ an.

Damit hatte sie einzelne Bausteine für ihren Weg in der Hotellerie gesammelt, gab sich damit aber noch nicht zufrieden. Um den Gesamtüberblick über die Arbeitsprozesse im Hotel noch besser verstehen zu können, sattelte sie die Weiterbildung „Hotelbetriebswirt“ obendrauf – aufgrund ihrer guten Erfahrungen am IST.

Als ihr Durst nach Abenteuer und fremden Kulturen gestillt war, kehrte sie nach Deutschland, nach Templin zurück. Dort wurde ihre kontinuierliche Investition in Fachwissen belohnt. Sie bewarb sich beim AHORN Seehotel Templin und wurde zum Vorstellungsgespräch eingeladen. Während des Auswahl- und Einstellungsverfahrens wurde das Hotelmanagement auf ihre Fähigkeiten und Stärken aufmerksam und bot ihr die Stellung als Front Office Managerin an. Hier wurde eine Führungskraft gesucht, die sich als Gastgeberin versteht, in stressigen Zeiten einen kühlen Kopf bewahrt und ihre Mitarbeiter zu motivieren versteht. Da war Susanne Retter genau die richtige.

Mein Job ist bunt wie die Fassade unseres Seehotels, abwechslungsreich wie die Gästestruktur und wahnsinnig spannend. Die Zeit hier vergeht wie im Fluge“, berichtet Retter. „Die Beschaffenheit unseres Hauses ist schon besonders – 409 Zimmer sind eine große Herausforderung für das Front Office. Ich bin bereits als Kind durch dieses Haus gegangen und die enorme Entwicklung, die das Hotel gemacht hat, sowie die Professionalität, mit der alles angegangen wird, beeindrucken mich sehr.“

Das Erlernte aus den Weiterbildungen hilft Retter nun im Tagesgeschäft in nahezu allen Punkten. Sei es im Personalbereich, im Beschwerdemanagement, in der Kundenbindung und -findung, bei der Erstellung der Dienstpläne, bei der Überwachung der täglichen und monatlichen Zielerreichung bis hin der bewussten Auswahl eines Führungsstils – Retter greift zu jeder Zeit auf ihr Know-how zurück.

 „Ich habe besonders in der Weiterbildung ‚Hotelbetriebswirt‘ einen abteilungsübergreifenden Blick auf die Abläufe und Prozesse im Hotel erhalten. Ich kann nachvollziehen, was in den einzelnen Abteilungen unseres Hauses passiert. Außerdem hilft es mir immens, Zusammenhänge und Grundvoraussetzungen zu kennen, um Entscheidungen der Hoteldirektion zu verstehen, sie meinem Team zu vermitteln und dann gemeinsam mit ihnen umzusetzen.“

Das Aufgabengebiet der Front Office Managerin ist breitgefächert. Sie ist erste Ansprechpartnerin für die Hotelgäste. Sie ist für das Beschwerdemanagement, für den Check in/out sowie für Mitarbeiterschulungen, die Entwicklung des Teams sowie für die Budget-Erstellung und dessen Controlling verantwortlich – in einem 409-Betten-Haus eine herausfordernde Aufgabe.

„Natürlich ist das erworbene Fachwissen die Basis für meine tägliche Arbeit. Meine Weiterbildungen haben mich gut auf den Job vorbereitet. Aber meine Leidenschaft für die Hotellerie und die Bereitschaft, auf Menschen zuzugehen und für ihre Belange ansprechbar zu sein, hat sicherlich bei der Entscheidung meiner Vorgesetzten, mir die Empfangsleitung zu übertragen, ebenso eine Rolle gespielt.“

Die 40-Jährige träumt davon, irgendwann ein eigenes kleines Hotel zu leiten. Aber bis dahin möchte sie noch weitere Erfahrungen sammeln. Sie lacht. „Alles zu seiner Zeit. Jetzt habe ich erstmal die große Aufgabe, meinen Job zu stemmen, alle möglichen Situationen kennenzulernen und Routine zu bekommen. Ich kann die IST-Weiterbildungen nur empfehlen. Egal, ob Hotelfachleute oder Quereinsteiger – jeder, der den Willen hat, sich weiterzuentwickeln, selbstständig zu lernen und Spaß im Job haben möchte, ist beim IST gut aufgehoben. Hier bekommt man das Werkzeug an die Hand, das einem im beruflichen Alltag ein Fundament gibt, auf dem man sicher und ruhig Herausforderungen begegnen kann.“

Wir wünschen Susanne Retter alles Gute für die Zukunft, weiterhin viel Erfolg und Spaß im Beruf und vielleicht wird ja ihr Traum, ein eigenes Hotel zu führen, eines Tages wahr. Wir drücken ihr in jedem Fall die Daumen.

Alle Informationen zur Weiterbildung „Hotelbetriebswirt“ finden Sie auf unseren Seiten.