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16.09.2026

https://www.ist.de/saunameister-ausbildung
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Tag der Sauna: Bewährtes Wissen, neue Ideen

Am 24. September ist „Tag der Sauna“. Unter dem Motto „SAUNA. Wurzeln bewahren – Neues gestalten!“ rückt der Aktionstag in diesem Jahr das Zusammenspiel von Tradition und Weiterentwicklung in den Mittelpunkt. Wie gut beides zusammenpasst, zeigen auch die Karrierewege von IST-Absolvent aus der Saunabranche.

Sauna hat Tradition. Gleichzeitig hat sich das Erlebnis für Gäste in den vergangenen Jahren weiterentwickelt. Neben klassischen Aufgüssen gehören heute vielerorts besondere Zeremonien, natürliche Kräuter und Aromen, Musik oder aufwendig inszenierte Show-Aufgüsse zum Angebot. Dahinter stehen Sauna-Meister, die fundiertes Wissen mit Kreativität und Gespür für ihre Gäste verbinden.

Genau diesen Gedanken greift das diesjährige Motto des vom Deutschen Sauna-Bund initiierten „Tags der Sauna“ auf. Bewährtes Wissen und die Ursprünge der Saunakultur sollen erhalten bleiben und gleichzeitig die Grundlage dafür bilden, neue Ideen zu entwickeln.

Ein Beruf, in dem man nie auslernt
Wie viel Entwicklung in der Saunabranche steckt, weiß Dilan Turan, die ihren Weg von der Gastronomie der Therme Erding bis zur Teamleitung im Saunabereich gegangen ist. „Fakt ist, dass man nie auslernen kann. Vor allem in der Sauna kann man immer wieder neue Sachen dazu lernen“, sagt die Absolventin der IST-Weiterbildung „Sauna-Meister:in“.

Ob unterschiedliche Aufgusstechniken, Düfte, Abläufe oder neue Inszenierungen: Wer in der Sauna arbeitet, verbindet fachliches Wissen mit Erfahrung und Kreativität. Gerade diese Mischung macht für Turan die besondere Faszination des Berufs aus.

Kräuter, Rituale und neue Ideen
Wie modern interpretierte Saunakultur aussehen kann, zeigt auch Florian Knaier, stellvertretender Wellness-Leiter im Mawell Resort. Der ehemalige Koch hat seine Begeisterung für Kräuter und Aromen mit in seinen neuen Beruf genommen. Zu seinen Aufgaben gehören Show-Aufgüsse und Sauna-Rituale ebenso wie die Pflege eines Kräutergartens sowie das Sammeln, Trocknen und Verarbeiten von Kräutern für Aufgüsse.

Für ihn gehört fachliche Weiterentwicklung deshalb selbstverständlich dazu: „Man lernt nie aus, denn es gibt immer neue Methoden und Techniken.“

Damit steht seine Geschichte beispielhaft für das Motto des diesjährigen Tags der Sauna: Neues muss Bewährtes nicht verdrängen. Traditionelles Wissen über Saunieren, Düfte, Abläufe und Rituale kann vielmehr die Grundlage sein, um zeitgemäße Erlebnisse zu schaffen und die Saunakultur weiterzuentwickeln.

Qualifiziert für die Arbeit in der Sauna
Das nötige Fachwissen vermittelt die dreimonatige IST-Weiterbildung „Sauna-Meister:in“. Neben anatomischen und physiologischen Grundlagen stehen unter anderem die Wirkungsweise des Saunabadens und verschiedener Düfte, unterschiedliche Saunaarten und -zeremonien sowie die Planung und Durchführung von Aufgüssen und Sauna-Events auf dem Lehrplan. Ein dreitägiges Praxisseminar ergänzt die theoretischen Inhalte.

So bleiben die Wurzeln der Saunakultur erhalten – und es entsteht gleichzeitig Raum für neue Ideen.